Eintracht Frankfurt – Lazio Rom Tipp, Aufstellung & Vorbericht

Gegen Lazio Rom hofft die Frankfurter Eintracht auf das nächste internationale Erfolgserlebnis. Können die Adler erneut den Bundesliga-Eindrücken trotzen?

Endlich wieder Europapokal: Zum zweiten Mal in den vergangenen zehn Jahren spielt Eintracht Frankfurt international, am kommenden Donnerstag feiert das Team Europa-League-Heimpremiere. Der Gegner: Lazio Rom. Die Ausgangslagen der Mannschaften sind nahezu identisch. International läuft’s, national eher weniger. Wer setzt sich durch?

Interessante Quoten & Tipp

Wohl vor allem aufgrund des Gastgeberrechts sehen die Buchmacher die Frankfurt Eintracht am Donnerstagabend vorne – allerdings eher knapp. Bei Interwetten.com etwa erhält man für einen Erfolg der Hessen das 2,40-fache des eigenen Einsatzes, während Wetten auf einen Lazio-Sieg mit dem Gewinnfaktor 2,95 verrechnet werden.

Doch werden die Frankfurter am zweiten Europa-League-Spieltag tatsächlich siegreich sein? Platz elf in der Liga und nur ein Dreier aus den vergangenen drei Pflichtspielen sprechen nicht gerade dafür. Umgekehrt sind aber auch den Römern kaum Wunderdinge zuzutrauen, sie reisen mit einer herben Derby-Pleite im Gepäck nach Deutschland. Durchaus möglich also, dass die Frankfurter nach dem Auftakterfolg gegen Marseille den nächsten Coup landen.

Da die Siegprognosen jedoch auf wackeligen Beinen stehen, sollte sich der Fokus eher auf die Torwette legen. Hier lassen sich schnell Muster und Regelmäßigkeiten identifizieren, die sich leicht monetarisieren lassen. Vor allem die defensive Anfälligkeit beider Teams fällt ins Auge, aufgrund derer Spiele mit Eintracht- oder Lazio-Beteiligung recht torreich ausfallen. Sind etwa die Frankfurter mit von der Partie, fallen bislang 3,25 Tore pro Spiel. Im Fall der Römer sind es 2,75. Welche Option sich daraus ergibt, versteht sich mehr oder minder von selbst.

Somit die Prognose: Über 2,5 Tore – Quote 1,90 bei 888sport

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1,90
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Eintracht Frankfurt

Die letzten drei Ergebnisse: 4:1 vs. Hannover 96, 1:3 vs. Borussia Mönchengladbach, 1:1 vs. RB Leipzig

Man muss die Dinge im Verhältnis sehen. Betrachtet man die Spielzeit der Frankfurt Eintracht ohne Kontext, so scheint die Saison in der hessischen Metropole nicht wirklich gut zu laufen. Nach acht Pflichtspielen hat das Team häufiger verloren (4x) als gewonnen (3x), nur ein einziges Mal konnte die Mannschaft den Kasten sauber halten. In der Liga belegt die Mannschaft verdientermaßen Platz elf, schon jetzt liegen die internationalen Ränge vier Punkte entfernt. Eine dürftige Bilanz.

Doch wie gesagt: Man muss die Dinge im Verhältnis sehen. Und behält man beim Blick auf Frankfurts bisherige Saison die Voraussetzungen im Hinterkopf, so dürfte das Urteil weitaus weniger hart ausfallen. Denn kaum ein Team musste einen derart starken Ausverkauf hinnehmen wie die Frankfurter, die quasi das komplette Mannschaftsgerüst und noch dazu den Architekten des letztjährigen Erfolgs, Coach Niko Kovac, ersetzen mussten. Angesichts dieser Ausgangslage verläuft die Spielzeit teils gar noch besser als von vielen erwartet.

Im Europapokal etwa. Zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase erwartete die Eintracht niemand Geringeres als Vorjahresfinalist Olympique Marseille. Doch anstatt in der südfranzösischen Hafenmetropole die erwartete Pleite einzufahren, lieferte der Bundesligist seinen bisher vielleicht besten Auftritt und sicherte sich überraschend die ersten drei Punkte. Den Hoffnungen auf ein Weiterkommen verlieh der Premierenauftritt somit neue Energie.

In der Liga wiederum wirken die Ergebnisse schlechter als das tatsächliche Leistungsvermögen der Mannschaft. Mit Dortmund, Bremen, Leipzig und Gladbach hatten die Frankfurter an vier von sechs Spieltagen internationale Kaliber vor der Brust, gegen die man mit insgesamt einem Punkt zwar eine schwache Ergebnisbilanz erzielte, aber spielerisch doch meist nur knapp unterlegen war. Vor allem die Partien gegen Werder (1:2) und die Fohlenelf (1:3) hätten nicht verloren werden müssen.

Welche Wucht das Team in einer Favoritenrolle entwickeln kann, zeigte sich hingegen am vergangenen Wochenende. Gegen Tabellenschlusslicht Hannover spielte die Eintracht entfesselt auf und feierte dank einer starken Offensivleistung den höchsten Saisonsieg und die Einfuhr dreier wichtiger Punkte – auch für die Moral.

Mögliche Aufstellung Eintracht Frankfurt

Eintracht-Coach Hütter dürfte gegen Lazio Rom wohl einen Mix der Formationen gegen Hannover sowie gegen Marseille aufbieten. Die defensive Stabilität des Teams dürfte an erster Stelle stehen, erst danach die Variabilität und Durchschlagskraft im Angriff.

Trapp – da Costa, Abraham, Ndicka, Willems – Torro – Hasebe, de Guzman, Gacinovic, Kostic – Haller

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Lazio Rom

Die letzten drei Ergebnisse: 1:3 vs. AS Rom, 2:1 vs. Udinese Calcio, 4:1 vs. CFC Genua

Noch vor einer Woche war die Welt ziemlich in Ordnung bei Lazio Rom. Mit einer Serie von fünf Siegen am Stück war die Mannschaft ins Rom-Derby, eines der hitzigsten der Welt, gegangen, hatte ordentlich Selbstbewusstsein angehäuft. Doch gegen Stadtrivale AS musste sich das Team letztlich klar geschlagen geben.

In Durchgang eins waren die Verhältnisse noch recht ausgeglichen gewesen. Lazio und AS neutralisierten sich mehr oder weniger, wobei die „Gäste“ in blau noch dir größeren Spielanteile hatten. Mit zunehmender Spieldauer verlor Lazio jedoch an Esprit, während der AS Rom immer gefährlicher wurde. Von dem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand erholte sich das Team noch, doch nachdem der Gegner auf 1:3 davongezogen war, war die Messe gelesen.

Es ist eine Niederlage, die aus zweierlei Gründen schmerzt. Zum einen tut eine Niederlage gegen den Erzfeind natürlich immer weh. Zum anderen bestätigte sie unübersichtlich, dass zwischen Lazio und den Topteams der Liga eine qualitative Lücke klafft. Nach den Niederlagen gegen Juve und Neapel an den ersten beiden Spieltagen sind die Römer in Duellen mit Spitzenteams nun weiter ohne Punkt. Verdientermaßen steht man daher in der Liga „nur“ auf Rang sechs.

In der Europa League wiederum kann die Mannschaft bislang nicht klagen. Am ersten Spieltag bekleckerte man sich gegen Apollon Limassol zwar nicht gerade mit Ruhm, doch schlussendlich behielt man die drei Punkte in der italienischen Hauptstadt – nichts anderes zählt. Verlassen konnte sich das Team dabei einmal mehr auf seine Topstürmer Luis Alberto und Ciro Immobile. Auf ihnen werden auch in Deutschland einige Hoffnungen ruhen.

Mögliche Aufstellung Lazio Rom

Lazio-Coach Inzaghi hat kaum Ausfälle zu beklagen. Dass er sein Team in Bestformation ins Feld führt, ist jedoch zu bezweifeln. Nach dem Rom-Derby steht am kommenden Wochenende das Duell mit dem Tabellendritten aus Florenz an. Der eine oder andere Leistungsträger dürfte am ungeliebten Europapokal-Donnerstag wohl eine Pause erhalten.

Proto – Bastos, Acerbi, Caceres – Basta, Murgia, Badelj, Milinkovic-Savic, Durmisi – F. Caicedo, Luis Alberto

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Eintracht Frankfurt – Lazio Rom im TV oder Livestream

Wer die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Lazio Rom im Fernsehen verfolgen möchte, wird bei RTL Nitro fündig. Der Privatsender überträgt die Partie live im TV sowie per Stream auf tvnow.de. Ebenfalls zu sehen ist das Spiel beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN auf dazn.de. Anpfiff ist am 4. Oktober um 21.00 Uhr.

 

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