Apollon Limassol – Eintracht Frankfurt Tipp, Aufstellung & Vorbericht

Im Hinspiel hatte Eintracht Frankfurt mit Apollon Limassol keinerlei Probleme. Bleibt das auch im Rückspiel so? Das Europa-League-Achtelfinale winkt.

Ab in die europäische Fußballprovinz: Für Eintracht Frankfurt geht es am Donnerstagabend nach Zypern, wo die Mannschaft auf Apollon Limassol trifft. Als Tabellenführer der Gruppe H (9 Punkte, 8:2 Tore) ist der Bundesligist klarer Favorit im Duell mit den Zyprioten, die bislang erst einen Punkt auf dem Konto haben. Behalten die Frankfurter ihre weiße Weste?

Interessante Quoten & Tipp

Die Buchmacher sehen die Eintracht am Donnerstag vorne – wobei der Favoritenstatus weniger stark zementiert scheint, als man es hatte annehmen können. Bei Interwetten.com etwa liegt die Eintracht mit einer Siegquote von 1,65 klar im Value-Bereich, während Limassol mit 5,00 noch unterhalb der klaren Außenseiter-Range liegt.

Verunsichern lassen sollte man sich deshalb nicht. Die Eintracht ist auch mit einigen Flugstunden im Gepäck glasklarer Favorit und sie dürfte dieser Rolle auch gerecht werden. Schließlich ist das Team unter Coach Adi Hütter ein Muster an Konstanz und seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Dass ausgerechnet ein Underdog aus Zypern diese Serie beenden wird, wirkt unwahrscheinlich – zumal neben der Formkurve noch weitere Aspekte für die Frankfurter sprechen.

An erster Stelle steht diesbezüglich natürlich die individuelle Qualität. In dieser Kategorie besteht zwischen den Teams zweifellos ein Klassenunterschied, der im Hinspiel bereits ersichtlich wurde: Dortmals hatten sich die Frankfurter souverän mit 2:0 durchgesetzt; ohne zu glänzen zwar, aber eben doch dominant und klar spielbestimmend. Somit spricht auch der direkte Vergleich für den Bundesligisten.

Summa summarum wäre alles andere als ein Erfolg der Eintracht doch recht überraschend, weshalb sich Wettfreunde getrost an die Siegwette halten könne.

Daher die Prognose: Sieg für Eintracht Frankfurt – Quote 1,65 bei Interwetten.com

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1,65
100€

 

Apollon Limassol

Die letzten drei Ergebnisse: 1:2 vs. Anorthosis Famagusta, 1:1 vs. Doxa Katokopias, 0:2 vs. Eintracht Frankfurt

Seit einigen Tagen können Eintracht-Fans mit Fug und Recht behaupten: Wir haben Apollon ins Formtief gestürzt. Denn seit der zypriotische Europa-League-Vertreter gegen den Bundesligisten aus Frankfurt verloren hat, ist der Wurm drin in Limassol.

Gegen Doxa Katokopias und Anorthosis Famagusta holte das Team zusammengenommen nur einen Punkt. Zu wenig, um den Ligavorderen Druck zu machen, weshalb der Klub hilflos zusehen musste, wie Erzrivale AEL Limassol an der Tabellenspitze auf 22 Punkte davonzog. Mit nunmehr sechs Zählern Rückstand verlor Apollon nicht nur den Stadtrivalen aus den Augen, das Team musste obendrein auch noch Platz zwei an APOEL Nikosia antreten. Wie gesagt: Seit der Niederlage in Frankfurt läuft es nicht mehr. Die Pleite in Deutschland scheint den Zyprioten schwer zuzusetzen – vielleicht auch deshalb, weil sie erstmals in dieser Saison komplett chancenlos waren.

Die Frankfurter bespielten Apollon nach Lust und Laune, schnürten den Gegner quasi über 90 Minuten hinten ein und hätten bei besserer Chancenverwertung noch deutlich höher gewinnen können als „nur“ 2:0. Dem Selbstvertrauen Limassols fügten die Hessen damit offenbar merkliche Schäden zu.

In den vorherigen Europa-League-Auftritten des Teams hatte sich die Lage noch anders gestaltet. Sowohl gegen Marseille (2:2) als auch gegen Neapel (1:2) konnte die Mannschaft zumindest stellenweise überzeugen, was dem Team immerhin einen Punkt auf internationalem Terrain einbrachte – ein Teilerfolg.

Um gegen Frankfurt jedoch nicht den nächsten Dämpfer zu kassieren werden sich die Zyprioten im Vergleich zu den bisherigen Europa-League-Auftritten noch einmal steigern müssen. Sollte das Team vor heimischer Kulisse über sich hinauswachsen, wäre ein Erfolg denkbar. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Bundesligist das Team noch tiefer in die Krise schießt.

Mögliche Aufstellung Apollon Limassol

Apollon-Coach Avgousti hat nicht gerade viele Optionen, wenn es um die Zusammenstellung einer international konkurrenzfähigen Elf geht. Daher dürfte der Trainer das Stammpersonal im Vergleich zum Hinspiel vor zwei Wochen kaum verändern – auch wenn sein Team nicht zu überzeugen wusste.

Bruno Vale – Joao Pedro, Kyriakou, Roberge, Vasiliou – Markovic, Sachetti – Pereyra, Papoulis, Carayol – Maglica

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6,25
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Eintracht Frankfurt

Die letzten drei Ergebnisse: 3:0 vs. VfB Stuttgart, 1:1 vs. 1. FC Nürnberg, 2:0 vs. Apollon Limassol

Als Adi Hütter in Frankfurt Niko Kovacs Erbe antrat, trat er in große Fußstapfen. Sein Vorgänger hatte eine Truppe durchaus schwieriger Charaktere zu einem funktionierenden Kollektiv geformt, das in der Bundesliga zu den unangenehmsten Gegnern gehörte – und den DFB-Pokal gewinnen konnte.

In der Folge verließ nicht nur Kovac den Verein, sondern auch eine Reihe essentieller Stammkräfte. Zurück blieb ein zerrupftes Team mit neuem Trainer und neuer Vision. Eine Mannschaft der Ungewissheit.

Zunächst benötigte die Mannschaft ein Weilchen, um Hütters Verständnis von Fußball aufzusaugen. Doch nach nunmehr einem Drittel der Saison ist klar: Auch in dieser Saison gehört die Frankfurter Eintracht zu den am schwersten zu bespielenden Gegnern der Liga.

Mit ihrem Mix aus defensiver Kompaktheit und offensiver Klasse ist die Eintracht nur schwer auszurechnen, vor allem wenn die Individualisten im Angriff einen Sahnetag erwischen – wie zuletzt in Stuttgart.

Gegen die Schwaben befand sich Frankfurts Angriffstrio, bestehend aus Rebic, Jovic und Haller, in Zauberlaune, nach 90 Minuten hatte sich jeder der Drei in die Torschützenliste eingetragen. Vor allem dank ihrer Spielfreude stand am Ende daher ein ungefährdeter 3:0-Erfolg – und das siebte Spiel in Serie ohne Niederlage.

Noch überhaupt keinen Punkt abgegeben haben die Frankfurter im Übrigen in der Europa League. Nach drei Spieltagen kommt das Team auf neun Punkte, was vor der Saison so wohl niemand erwartet hatte. Doch mit dem angesprochenen Mix aus Defensivstärke und Spielfreude nahm die Mannschaft erst Olympique Marseille (2:1) und dann Lazio Rom (4:1) aufs Horn, wodurch sich die Stellung des Teams innerhalb von Grupp H fundamental wandelte. Aus dem vermeintlichen Außenseiter wurde der erste Anwärter auf die K.o.-Runde, weshalb der 2:0-Sieg Frankfurts in Limassol schon fast Pflichtsiegcharakter aufwies.

Nun, vor dem Rückspiel befindet sich die Eintracht in einer komfortablen Lage. Bei einem Sieg gegen die Zyprioten könnte das Achtelfinalticket noch vor den Partien schon gebucht werden, noch bevor man auf die individuell stärkeren Teams aus Marseille und Rom trifft. Diese Aussicht dürfte dem Team für Donnerstag die nötige Motivation und Ernsthaftigkeit verleihen.

Mögliche Aufstellung Eintracht Frankfurt

Hütter blickt in seinem Team auf ein zauberndes Angriffsduo und eine funktionierende Defensive. Größeren Änderungen bedarf es daher nicht. Gut möglich daher, dass die Startelf vom vergangenen Samstag erneut auf dem Rasen steht. Sie sähe wie folgt aus:

Trapp – Abraham, Hasebe, Ndicka – da Costa, G. Fernandes, de Guzman, Kostic – Rebic – Haller, Jovic

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Apollon Limassol – Eintracht Frankfurt im TV oder Livestream

Wer die Partie zwischen Apollon Limassol und Eintracht Frankfurt live verfolgen möchte, benötigt ein Abo beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN. Der Rechteinhaber der Europa League überträgt die Partie live auf dazn.de, Anpfiff ist am 8. November um 18.55 Uhr.

 

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