Schachtar Donezk – TSG 1899 Hoffenheim Tipp, Aufstellung & Vorbericht

Die TSG Hoffenheim startet in der Ukraine ins „Abenteuer Champions League“. Mit Schachtar Donezk wartet kein absoluter Topgegner, aber ein Stammgast der Königsklasse – eine Herausforderung.

Champions-League-Premiere für die TSG. Als Viertplatzierter der letztjährigen Bundesliga-Saison beginnt für 1899 Hoffenheim in der Ukraine die Europapokalsaison. Gegen Schachtar Donezk will sich der Bundesligist in eine gute Ausgangsposition bringen, trifft allerdings auf einen Gegner in guter Verfassung. Können die Kraichgauer im ersten Spiel die ersten drei Punkte einsacken?

Interessante Quoten & Tipp

Als Gastgeber und international erfahreneres Team gehen die Ukrainer aus Donezk favorisiert ins Duell mit den Hoffenheimern. Eine interessante Einschätzung der Buchmacher, die in der Regel den Vertreter der stärkeren nationalen Liga vorne sehen – was in diesem Fall zweifellos die Gäste bevorteilte.

Mit Schachtar wartet jedoch ein Kontrahent, der die quasi das ukrainische Champions-League-Abo gebucht hat und in der Vergangenheit regelmäßig positiv von sich reden machte – etwa mit dem Heimsieg gegen Manchester City in der abgelaufenen Spielzeit. Zieht man hinzu, dass Donezk mit einer Fünf-Spiele-Siegesserie antritt, wird verständlich, weshalb ein Sieg der Ukrainer realistischer wirkt als ein Erfolg Hoffenheims, das den Bundesligastart nicht eben glanzvoll hinter sich brachte.

Insofern darf mit einem knappen, eng umkämpften Spiel gerechnet werden, an dessen Ende sich der Gastgeber aus Donezk durchsetzt.

Daher die Prognose: Sieg für Schachtar Donezk – Quote 2,00 bei bwin

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Schachtar Donezk

Die letzten drei Ergebnisse: 2:0 vs. PFK Oleksandriya, 2:0 vs. FC Mariupol, 5:2 vs. Olimpik Donezk

Bei Schachtar Donezk wird man froh sein, dass in dieser Woche die Champions-League-Saison beginnt: Endlich wieder ernstzunehmende Gegner! Nach Konkurrenz auf Augenhöhe dürfte man derzeit lechzen, denn zuletzt schienen die Mannen in schwarz-orange wieder einmal heillos unterfordert.

Sieben der ersten acht Spiele in der heimischen Premjer Liga hat Schachtar gewonnen, schon jetzt hat der Tabellenführer die Konkurrenz auf fünf Punkte distanziert. Das Torverhältnis von 20:4 gibt eine grobe Auskunft darüber, wie dominant das Team an beiden Enden des Feldes auftritt. Im Grund genommen, so scheint es, könnte man den ukrainischen Meistertitel und damit einhergehend das nächste CL-Ticket bereits an das Team aus Donezk übergeben. Doch da Fußball so nicht funktioniert, wird das Team noch ein Weilchen weiter dominieren müssen.

Wie groß das Qualitätsgefälle in der ukrainischen Liga ist, zeigte nicht zuletzt der vergangene Spieltag. Dort hatte es Schachtar mit dem Zweitplatziert, PFK Oleksandriya zu tun gehabt. Theoretisch ein Spitzenspiel, auf dem Platz stand allerdings lediglich ein (!) Spitzenteam. Ohne größere Probleme erspielte sich Schachtar eine komfortable 2:0-Führung, die die Mannschaft souverän verwaltete. Oleksandriya schien gen Ende hin mehr zum Sparringspartner zu werden als zu einer Bedrohung für Donzeks Tor. Von solchen Verhältnissen kann selbst der FC Bayern nur träumen.

Mögliche Aufstellung Schachtar Donezk

Schachtars Offensive ist weiter fest in der Hand von technisch hochbegabten Südamerikanern, für die Coach Paulo Fonseca das richtige Händchen zu haben scheint. Defensiv wiederum ist die Personaldecke verhältnismäßig dünn, gegen Hoffenheim dürfte das nominell stärkste Aufgebot auf den Rasen schreiten.

Pyatov – Butko, Khocholava, Rakytskyy, Ismaily – Stepanenko, Alan Patrick – Marlos, Taison, Bolbat – Junior Morales

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TSG 1899 Hoffenheim

Die letzten drei Ergebnisse: 1:2 vs. Fortuna Düsseldorf, 3:1 vs. SC Freiburg, 1:3 vs. FC Bayern München

Will man die bisherige Saisonleistung der TSG Hoffenheim beurteilen, so droht man in einige Fallen zu tappen. Zum Einen wäre da die Gefahr der Ergebnisüberschätzung. Zwei Niederlagen aus drei Spielen stehen statistisch zu Buche für die TSG, gemessen an den Erwartungen eine enttäuschende Bilanz. Allerdings gilt es, die bloßen Ergebnisse ins rechte Licht zu rücken – wobei hier schon das nächste Fettnäpfchen lauert. Eine Einordnung.

Im ersten Pflichtspiel der Saison präsentierte sich die TSG in blendender Verfassung und schoss den FC Kaiserslautern vor allem dank effizienter Chancennutzung in der Anfangsviertelstunde mit 6:1 vom Platz. Zum Bundesliga-Auftakt folge allerdings ein krasses Kontrastprogramm: beim FC Bayern München hatten die Kraichgauer nur wenig zu melden und reisten letzten Endes verdient mit null Punkten und 1:3 Toren ab – mit dem Ergebnis schien man gar noch gut bedient.

Die Pleite in München schien die Mannschaft allerdings gut verkraftet zu haben; bei der Heimpremiere in Sinsheim schlug die TSG Underdog Freiburg klar und verdient mit 3:1 – wobei der Sieg harter Arbeit bedurfte: Noch zur Halbzeit war das Team in Rückstand gelegen. Dank einer furiosen zweiten Spielhälfte drehten die Hoffenheimer die Partie jedoch noch.

Am dritten Spieltag wiederum scheiterte das Team bei dem Versuch. Auch dort kam man mit einem 0:1-Rückstand aus der Kabine, konnte in den verbliebenen 45 Minuten jedoch nicht mehr genug Akzente setzen. So verlor die Mannschaft überraschend gegen emotional aufspielende Aufsteiger aus Düsseldorf. Eine ungeplante Pleite, die dem Urteil eines soliden Saisonstarts einen Riegel vorschob.

Insofern, so lässt es sich zusammenfassen, sind die bisherigen spielerischen Leistungen der TSG durchaus zu würdigen – mit Ausnahme der Niederlage gegen die Über-Bayern. Doch sowohl gegen Freiburg als auch gegen Düsseldorf zeigte sich, dass die Mannschaft Schwierigkeiten hat, ein Spiel von Start weg effizient aufzuziehen. Anstatt die eigenen Chancen in Führungen zu verwandeln, rannte die TSG bislang schnellen Rückständen hinterher, was Kraft kostet und nicht immer ausgemerzt werden kann: siehe Düsseldorf. Zum Champions-League-Auftkat gilt es, dieses Szenario unbedingt zu vermeiden. Andernfalls könnte das „Abenteuer Königsklasse“ so schnell vorbei sein, wie es angefangen hat.

Mögliche Aufstellung TSG 1899 Hoffenheim

Trainer Julian Nagelsmann kann nicht wirklich zufrieden mit der Startelf, die gegen die Düsseldorfer Fortuna aufgelaufen war. Vor allem die Stürmer Kramaric und Szalai wussten nicht zu überzeugen, die defensive Dreierkette allenfalls bedingt. Da das Hoffenheimer Lazarett aktuell jedoch auf eine stattliche Größe angewachsen ist, sind die Alternativen rar. Folgende Formation scheint realistisch:

Baumann – Nordveit, Vogt, Posch – Grillitsch – Kaderabek, N. Schulz – Bittencourt, Joelinton, Belfodil – Kramaric

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Schachtar Donezk – TSG 1899 Hoffenheim im TV oder Livestream

Wer die Partie zwischen Schachtar Donezk und der TSG 1899 Hoffenheim live verfolgen möchte, benötigt ein Abo beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN. Der Rechteinhaber der Champions League überträgt die Partie live auf dazn.de, Anpfiff ist am 19. September um 21 Uhr.

 

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