Real Madrid vs. Juventus Turin, Champions League Tipp 11.04.2018

Real verschaffte sich in Turin eine exzellente Ausgangsposition, nun soll zuhause das Ticket fürs Champions-League-Halbfinale gelöst werden. Kann Juve dem Titelverteidiger noch etwas entgegensetzen?

Showtime in Madrid: Real hat beste Karten, ins Semifinale der Königsklasse einzuziehen – dank des deutlichen Erfolgs in der Vorwoche in Turin. Juve wiederum hofft auf ein Fußballwunder, um die Revanche für das verlorene Finale 2017 doch noch zu nehmen. Doch außerhalb Turins finden sich nur wenige, die an einen Erfolg der Italiener glauben.

Interessante Quoten & Tipp

Schon in Turin hatten die Madrilenen als Favorit gegolten. Nun, vor heimischer Kulisse und mit dem klaren Hinspielergebnis im Rücken hat Real diesen Status zementiert und verfestigt. Interwetten.com etwa beziffert die Siegquote des Titelverteidigers auf 1,65, während Juve bei 5,00 liegt.

Diese Einschätzung ist nachvollziehbar und richtig. Real hat pünktlich zum Saisonendspurt seine königliche Form wiedergefunden und im Hinspiel (3:0) einmal mehr bewiesen, dass man genau dann, wenn es darauf ankommt, hochkonzentriert und brutal effizient auftritt. Das Gesicht dieser Attitüde ist selbstverständlich Cristiano Ronaldo, der den Bianconeri auch im Rückspiel wieder Sorgen bereiten wird.

Dass Real das zweite Aufeinandertreffen nicht ernst nimmt und sich damit selbst in die Bredouille bringt, ist indes nicht zu erwarten. Schon gegen PSG hatte man nach dem Hinspiel (3:1) quasi die nächste Runde gebucht, ließ im Rückspiel aber keinen Deut nach und gewann erneut (2:1).

Daher die Prognose: Sieg für Real Madrid – Quote 1,65 bei Betfair

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Real Madrid

Die letzten drei Ergebnisse: 1:1 vs. Atletico Madrid, 3:0 vs. Juventus Turin, 3:0 vs. UD Las Palmas

Eine fast perfekte Woche lieferte Real Madrid zuletzt. Nur fast perfekt, weil man im derbi madrileno nicht als Sieger das Feld verließ. Zwar brachte Cristiano Ronaldo seine Farben mit einem sehenswerten Treffer in Front, doch es dauerte keine vier Minuten, ehe Atletico in Person von Griezmann zurückschlug. Damit verpasste Real die Chance, in La Liga zu den zweitplatzierten Rojablancos aufzuschließen und wurde stattdessen vom FC Valencia überholt. Daraus resultiert Platz 4 nach 31 Spieltagen – eine indiskutable Bilanz gemessen an den königlichen Maßstäben.

Ein Glück, dass sich das schwache Abschneiden in der Liga mittels internationaler Erfolge kaschieren lässt. Und davon feierte Real zuletzt jede Menge. Erst ließen die Spanier keinen Zweifel daran aufkommen, dass man PSG noch immer mindestens eine Nasenspitze voraus ist, ehe man vorige Woche dem letztjährigen Finalgegner Juve erneut die Grenzen aufzeigte – und wie. 3:0 hieß am Ende einer dominant geführten Partie, in der Real über weite Strecken die Oberhand hatte und sich erneut auf die Torjägerqualitäten ihres besten Mannes verlassen konnte. Cristiano Ronaldo erzielte seine Champions-League-Treffer 13 und 14. Damit ist der Weltfußballer auf dem besten Weg, seinen eigenen Rekord zu brechen.

Vor dem Rückspiel gibt es also nicht allzu viel Grund zur Sorge in Madrid: Die Mannschaft ist seit sieben Spielen ungeschlagen, verlor insgesamt nur eines der letzten 15 Pflichtspiele. CR7 trifft wie er will, während Toni Kroos vorzüglich die Fäden zieht. In dieser Verfassung gehört Real selbst unter den verbliebenen Wettbewerbern zu den absoluten Topfavoriten auf den CL-Titel.

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Juventus Turin

Die letzten drei Ergebnisse: 4:2 vs. Benevento Calcio, 0:3 vs. Real Madrid, 3:1 vs. AC Mailand

In Turin träumte man vergangene Woche von süßer, wohltuender Rache. Davon, den Madrilenen, die Juve im vergangenen Endspiel nahezu blamierten, eins auszuwischen und sich zuhause in Italien zu rehabilitieren. Stattdessen setzte es die nächste klare Pleite.

Schon drei Minuten nach Anpfiff war Juves Matchplan dahin: Ronaldo erzielte trotz enger Bewachung die frühe Führung für Real, Turin lief die restliche Spielzeit einem Rückstand hinterher. Da man die wenigen sich bietenden Chancen nicht nutzen konnte, hatte Madrid letztlich leichtes Spiel. Gerade das Prunkstück der Italiener, die beinharte Verteidigung, kam am vergangenen Dienstag nicht wirklich zum Tragen. Ein ums andere Mal wurde Juves Hintermannschaft düpiert.

Am Wochenende gelang dies sogar einem Team, das längst nicht das Kaliber eines Champions-League-Siegers hat: Benevento Calcio, das abgeschlagene Tabellenschlusslicht der Serie A, traf zweifach gegen den Spitzenreiter, was in der gesamten Saison nur drei anderen Teams gelungen war. Die Turiner selbst erzielten zwar vier Treffer und gingen dementsprechend trotzdem als Sieger vom Platz, doch wirklich zufrieden zeigte man sich im Anschluss nicht. Es war, gerade defensiv, nicht der erhoffte Motivationssschub vor der schwierigen Reise nach Madrid.

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