RB Leipzig - Zenit St. Petersburg, 23.10.2019, Champions League 2019/20, Gruppe G - 3. Spieltag, Tipp

Ein ganz wichtiges Spiel steht für RB Leipzig und Julian Nagelsmann am frühen Mittwochabend um 18:55 Uhr in der Champions League auf dem Programm. Nach dem 0:2-Ausrutscher von Leipzig gegen Olympique Lyon am 2. Spieltag, ist die Gruppe G wieder vollkommen offen. Mit dem russischen Vertreter Zenit St. Petersburg haben die Sachsen den Tabellenführer dieser ausgewogenen Gruppe zu Gast, den es möglichst zu bezwingen gilt, um ein Weiterkommen in die K.O.-Phase wahrscheinlicher zu machen. Im zweiten Spiel der Gruppe G stehen sich am selben Abend ab 21 Uhr die Mannschaften von Benfica Lissabon und Olympique Lyon gegenüber.

Tipp

RB Leipzig gegen Zenit St. Petersburg, dieses Duell gab es bereits im vergangenen Jahr, und zwar in der K.O.-Phase der Europa League. Nach einem 2:1-Hinspiel-Erfolg reichte den roten Bullen ein 1 : 1 im Rückspiel, um erstmalig bei einem Europapokalwettbewerb in ein Viertelfinale vorzurücken. Schon vor gut eineinhalb Jahren waren die Begegnungen der beiden Vereine ein Kräftemessen auf Augenhöhe, was sich bis heute nicht großartig verändert hat. Zenit ist in Russland amtierender Meister und aktuell deutlich höher anzusiedeln als andere russische Vereine der dortigen Premjer-Liga, wie zum Beispiel Lokomotive Moskau, ZSKA Moskau oder FK Krasnodar. Erst am Wochenende stellte Zenit das mit einem deutlichen 6:1-Sieg über FK Rostow unter Beweis. Dennoch muss RBL jetzt nicht vor Ehrfurcht erstarren, denn die Qualität der Sachsen ist auf nahezu jeder Position besser. Die Verunsicherung nach vier Spielen ohne Sieg ist bei den Leipzigern natürlich groß, was am Mittwochabend ein Faktor sein könnte. Den Russen ist daher sicherlich ein Tor zuzutrauen. Wir glauben dennoch daran, dass die Sachsen den Ernst der Lage erkannt haben und auf den Sieg drängen werden. Daher lautet unser Tipp: Leipzig gewinnt und beide Teams treffen.

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RB LeipzigChampions League tipps

In Leipzig ist die Stimmung getrübt. Nicht nur, weil die Mannschaft gegen VFL Wolfsburg durch einen späten Gegentreffer um den verdienten Lohn gebracht wurde, sondern auch, weil es im vierten Spiel in Folge wieder keinen Sieg gegeben hat. Im Nachhinein hätten drei Punkte gegen die Wölfe Platz eins in der Liga zurückgebracht, gleichzeitig hätte man sich zusätzliches Selbstvertrauen für die bevorstehende Partie gegen St. Petersburg geholt. Jetzt müssen die Leipziger darauf vertrauen, dass ihr Trainer die richtigen Maßnahmen ergreift, um einen erfolgreichen Champions-League-Abend gegen einen unangenehmen Gegner zu kreieren. Zuletzt wirkten die Sachsen bei ihren Auftritten oft zu verspielt und ließen die letzte Konsequenz vor dem Tor des Gegners meist vermissen.

Julian Nagelsmann kann für das Spiel gegen Zenit aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Innenverteidiger Ibrahima Konate, der jedoch gleichwertig ersetzt werden kann, stehen dem Bullen-Coach alle Leistungsträger zur Verfügung. Wahrscheinlich ist, dass der zuletzt geschonte Kreativspieler Emil Forsberg, von Beginn an spielen wird. Zusammen mit Marcel Sabitzer und Christopher Nkunku könnten die Leipziger viel Druck nach vorne entwickeln, mit den Abnehmern Timo Werner und Yussuf Poulsen. Hinten halten wie gewohnt Orban und Upamecano den Laden dicht, unterstütz von Sracchi und Klostermann auf den Außenpositionen.

Aufstellung RB Leipzig

Gulacsi – Saracchi, Orban, Upamecano, Klostermann – Laimer, Forsberg, Sabitzer, Nkunku – Poulsen, Werner

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FC Zenit St. Petersburg

Die Mannschaft von Trainer Sergey Semak, der Zenit seit Mai 2018 trainiert und sie direkt zur russischen Meisterschaft geführt hat, hat in den ersten zwei Champions-League-Spielen bereits eindrucksvoll bewiesen, dass man sie auch international ernst nehmen sollte. Zum Auftakt ein 1:1-Unentschieden bei Olympique Lyon, danach ein sicherer 3:1-Heimerfolg gegen Benfica Lissabon. In Gruppe G führen die Russen die Tabelle mit vier Punkten an, punktgleich mit Lyon. Da die russische Premjer-Liga schon seit Mitte Juli läuft, ist die Mannschaft schon bestens eingespielt. Zuletzt ließ man es beim 6:1-Erfolg über Verfolger FK Rostow ordentlich krachen. In der Red-Bull-Arena am Mittwochabend nicht mit dabei, ist der ehemalige Barca-Star Malcom, der zu Beginn der Spielzeit für 40 Mio. Euro nach St. Petersburg wechselte.

Aber auch ohne den Brasilianer hat Zenit einige gute Leute in den eigenen Reihen. Bei der Torejagd erfolgreich sind die beiden Mittelstürmer Artem Dzyuba und Sardar Azmoun. In der Liga traf Dzyuba bereits achtmal und legte dazu schon achtmal vor, zweimal durfte er bereits in der CL jubeln. Sein Sturmpartner Azmoun schoss vier Tore in der Premjer-Liga, dazu kommt ein Treffer in der Champions League. Für die Defensive hat sich Zenit mit dem Ex-Hamburger Douglas Costa verstärkt. Der Brasilianer sorgt meist auf der linken Abwehrseite, dass hinten nichts anbrennt. In der Innenverteidigung stehen zudem mit Yaroslov Rakitskiy und Branislav Ivanovic zwei erfahrende Haudegen.

Aufstellung Zenit St. Petersburg

Kerzhakov – Santos, Rakitskiy, Ivanovic, Karavaev – Ozdoev, Barrios, Driussi, Shatov – Dzyuba, Azmoun

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