RB Leipzig - Olympique Lyon (02.10.2019), Champions League 2019/20, Gruppe G - 2. Spieltag, Tipp

Julian Nagelsmann legte mit seinem neuen Verein RB Leipzig einen Traumstart in die neue Champions-League-Saison hin. Gleichzeitig war der 2:1-Auswärtserfolg bei Benfica Lissabon der erste Sieg überhaupt in der Königsklasse, den der talentierte Coach in seiner bisherigen Trainerkarriere bejubeln konnte. In der heimischen Red Bull Arena können die Sachsen am Mittwochabend gegen Olympique Lyon bereits den nächsten Schritt in Richtung Achtelfinale unternehmen. Mit einem weiteren Sieg in Gruppe G würden die Leipziger in jedem Fall die Tabellenführung behaupten. Im zweiten Duell der Gruppe G stehen sich im russischen St. Petersburg die Mannschaften von Zenit St. Petersburg und Benfica Lissabon gegenüber. Da sich Olympique Lyon und Zenit im ersten Gruppenspiel 1:1-Unentschieden trennten, wäre die Tabellenspitze nur in Gefahr, sofern RBL Punkte Zuhause liegen lässt. Anpfiff in der Leipziger Red Bull Arena ist am Mittwochabend um 21 Uhr.

Tipp

In der Bundesliga musste RB Leipzig am letzten Spieltag gegen FC Schalke 04 den ersten Dämpfer der Saison hinnehmen. Die erste Niederlage in der neuen Spielzeit sorgte zugleich dafür, dass die Tabellenführung in der Meisterschaft an Rekordmeister Bayern München verloren ging. Nach der 1:3-Ligapleite bleibt nicht lange Zeit um Nachzudenken, denn mit Olympique Lyon steht den Sachsen der nächste Härtetest in der Champions League bevor. Gegen Zenit St. Petersburg kamen die Franzosen, die in der französischen Ligue 1 im letzten Jahr nur noch die dritte Kraft darstellten, nicht über ein Remis hinaus. Einem 0:1-Rückstand zur Pause konterte Lyon durch einen verwandelten Strafstoß von Memphis Depay zum späteren 1:1-Endstand.

In der französischen Liga läuft es für Olympique zudem überhaupt nicht rund, denn nach acht Spieltagen reicht es gerade einmal für Platz elf. Seit dem zweiten Spieltag konnte die Mannschaft von Trainer Mendes Sylvinho keinen Sieg mehr bejubeln. Zuletzt verlor man gegen FC Nantes mit 0:1. Für die Elf von Julian Nagelsmann also ein gefundenes Fressen, um sich wieder frisches Selbstvertrauen zu holen und um gleichzeitig den Grundstein für ein Weiterkommen in die K.O.-Runde zu legen. Wir finden, dass die Konstellation Nagelsmann und RBL einfach genial zusammen passen, und der neue Leipzig-Coach vor dem Match sicherlich die richtigen Worte finden wird, um seine Jungs richtig auf den Abend einzustellen, damit am Mittwoch alle Punkte in Leipzig bleiben werden.

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RB LeipzigChampions League

Die Stimmung der roten Bullen vor ihrem Heimdebüt in der Königsklasse ist nach der ersten Saisonniederlage in der Bundesliga getrübt. Zwar wäre Julian Nagelsmann sicherlich gerne als doppelter Spitzenreiter in Bundesliga und Champions League in die Partie gegen Olympique Lyon gegangen, dennoch sollte man nach nur einem verlorenen Spiel den Teufel nicht an die Wand malen. Zu viel Gutes haben uns die Sachsen bei ihren ersten Saisonauftritten wettbewerbsübergreifend gezeigt, um jetzt voreilig ein negatives Urteil zu fällen. Die Truppe wirkt seit der Amtsübernahme von Julian Nagelsmann in allen Mannschaftsteilen gut aufeinander abgestimmt. Offensiv wie Defensiv überzeugten die Leipziger schon zu Saisonbeginn durch ihre gute Eingespieltheit und enorme Effektivität.

Im Sturm lässt Nationalstürmer Timo Werner kaum eine Chance liegen, dazu schieben Spieler wie Marcel Sabitzer und Emil Forsberg das Spiel nach vorne immer wieder geschickt an und sorgen dabei selbst für große Torgefahr. In der Defensive halten Orban, Upamecano, Halstenberg, Mukiele, Konate oder Klostermann abwechselnd den Laden dicht und verleihen dem Spiel durch ihr schnelles Umschalten oft ein höheres Tempo, was dem schnellen Leipziger Spiel sehr entgegen kommt. Bis auf Kevin Kampl und Hannes Wolf kann der Trainer für das Duell gegen die Franzosen aus den Vollen schöpfen, sodass dem zweiten CL-Sieg in Folge nichts im Wege stehen sollte.

Aufstellung RB Leipzig

Gulacsi – Halstenberg, Orban, Upamecano, Mukiele – Laimer, DEmme, Forstberg, Sabitzer – Poulsen, Werner

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Olympique Lyon

In Lyon ist nach einem euphorischen Liga-Start mit sechs Punkten und einer Bilanz von 9:0 Toren Ernüchterung eingekehrt. Nach dem glanzvollen 6:0-Erfolg gegen SCO Angers konnte das Team von Trainer Mendes Sylvinho, für den Olympique Lyon die erste Trainerstation überhaupt ist, keinen Dreier mehr bejubeln. In der Liga musste der gebürtige Brasilianer, der als Spieler u.a. bei Arsenal, dem FC Barcelona und Manchester City unter Vertrag stand, zusehen, wie sein Team von Tabellenplatz eins der französischen Ligue 1 auf den elften Rang abstürzte. Machte es zunächst den Eindruck, als könne man die Abgänge von Tanguy Ndombele (Tottenham Hotspur), Nabil Fekir (Betis Sevilla) und Ferland Mendy (Real Madrid) gut verkraften, so wird nach neun absolvierten Pflichtspielen klar, dass die Spieler auf ihren Positionen schmerzlich vermisst werden. Die Transfererlöse wurden zwar größtenteils in frische Spieler reinvestiert, allerdings scheint es bei den fünf großen Neuverpflichtungen (Jeff Reine-Adelaide, Joachim Andersen, Thiago Mendes, Yousouf Kone, und Jean Lucas) noch Anlaufschwierigkeiten zu geben. Dennoch gibt es in der Truppe einige herausragende Charaktere, darunter der Niederländer Memphis Depay oder auch Moussa Dembele. Letzterem gelangen in der Meisterschaft schon sechs Saisontreffer, Memphis Depay dagegen kommt auf bisher vier Saisontore, dazu sein Elfmeter-Treffer in der Champions League gegen Zenit.

Aufstellung Olympique Lyon

Lopes – Denayer, Dubois, Marcelo, Marcal – Aouar, Mendes, Reine-Adelaide – Depay, Traore, Dembele

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