Club Brügge – Borussia Dortmund Tipp, Aufstellung & Vorbericht

Der BVB startet gegen Club Brügge in die Champions League. Was ist von den Borussen in der Königsklasse zu erwarten?

Nun beginnt auch die Champions League! Am Dienstag empfängt der belgische Vertreter Club Brügge Bundesligist Borussia Dortmund. In ihren nationalen Ligen sind beide Teams noch ungeschlagen – und doch scheinen die Verhältnisse international klar verteilt. Fährt Dortmund den erwarteten Sieg ein?

Interessante Quoten & Tipp

Im Champions-League-Auftakt in Brügge kommt der klare Favorit am Dienstag aus Deutschland. Die Buchmacher sehen den BVB als Vertreter der deutliche besseren Spielklasse vorne und loben entsprechende Quoten aus. Bei Interwetten.com etwa kommt die Borussia auf eine Siequote von 1,75, während Gastgeber Brügge bei 4,60 Null.

Dieser Einschätzung sollte grundsätzlich Folge geleistet werden, sie gibt den zu erwartenden Spielverlauf treffend wieder: ein dominanter Bundesligist, der sich in erster Linie selbst schlagen kann, gegen einen soliden Verein, der in Belgien zur Spitze gehört, international aber wenig bis nichts zu melden hat.

In einem Torreigen oder Ähnlichem muss diese Kräfteverteilung nicht zwingend münden, wohl aber sollte von einem Erfolg des BVB ausgegangen, der sich unter Neu-Coach Favre in guter Verfassung zeigt und fußballerisch gefestigt wirkt. Die Generalprobe saß.

Daher die Prognose: Sieg für Borussia Dortmund – Quote 1,78 bei Unibet

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Club Brügge

Die letzten drei Ergebnisse: 2:1 vs. KSC Lokeren OV, 5:2 vs. SV Zulte Wagerem, 2:1 vs. RSC Anderlecht

Auch wenn die internationale Aussagekraft von Ergebnissen aus der belgischen Liga eher begrenz sein mag, so sind es doch beeindruckende Resultate, die Club Brügge im bisherigen Saisonverlauf einfuhr.

Die Jupiter League, bereits sieben Spieltage alt, wird derzeit vom Club aus der historienreichen Stadt dominiert, mit sechs Siegen und einem Unentschieden gibt es kaum Grund zum Anstand. 19:7 Tore sprechen hierbei eine klare Sprache und verraten, dass die Belgier nicht unverdient mit 19 Punkten an der Spitze thronen.

Dennoch sind die Erfolge mit Vorsicht zu genießen. Denn bislang kamen die Gegner Brügges vor allem aus dere unteren Tabellenhälfte. Eupen, Zulte, Lokeren, Mouscron, Kortrijk. Alles Kontrahenten, die man als Team vom Stande Brügges schlagen muss. Dass man jenen Teams in aufeinanderfolgenden Partien gegenüberstand, ist ein Grund für den starken Saisonstart.

Der andere ist jedoch das starke Auftreten in den einzigen beiden Topspielen, die die Mannschaft bislang zu absolvieren hatte. Gegen den Tabellendritten Royal Antwerp reichte es zwar nicht zum erhofften Sieg, doch auf dem Weg sah es bereits gut aus. Erst in der Schlussphase musste die Mannschaft den gegnerischen Ausgleich hinnehmen, und diesen nicht unbedingt verdient.

Gegen Anderlecht hingegen belohnte sich das Team für einen couragierten Auftritt und ging letztlich als Sieger aus dem Spitzespiel hervor. 2:1 stand es bereits nach 45 Minuten, diesen Stand verwaltete die Mannschaft letztlich souverän bis zum Schlusspfiff.

Somit ist die Brust in Brügge breit. Zuhause steht das Team bei vier Siegen aus vier Spielen (12:4 Tore), vor allem die Offensive fühlt sich in heimischen Gefilden wohl. Nun gilt es, das Level der vergangenen Wochen noch einmal anzuheben und der Borussia aus Dortmund Paroli zu bieten.

Mögliche Aufstellung Club Brügge

Die bislang stärkste Elf Brügges, zumindest nominell, stand gegen Antwerpen und Anderlecht auf dem Rasen. Beide Male waren die Ergebnisse zufriedenstellend, insofern dürfte sich Coach Vanhaezebrouck an den personellen Leitlinien dieser Partien orientieren. Folgende Aufstellung könnte daraus resultieren:

Letica – Poulain, Mitrovic, Denswil – Dennis, Vormer, Vanaken, Rits, Danjuma – Wesley, Rezaei

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Borussia Dortmund

Die letzten drei Ergebnisse: 3:1 vs. Eintracht Frankfurt, 0:0 vs. Hannover 96, 4:1 vs. RB Leipzig

So langsam scheint es sagbar: Der BVB, im vergangenen Jahr ein Muster der Unbeständigkeit und weit entfernt vom selbstdefinierten fußballerischen Profil, scheint unter seinem Coach wieder zu sich selbst zu finden. Lucien Favre, aus Nice verpflichtet, hat der Borussia ein flottes, vertikales Spiel verpasst, ein System, nach dem sein Spielermaterial förmlich lechzte. Was passiert, wenn die Mechanik greift, zeigte sich gegen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt – zwei Gegner von Format.

Zum Bundesliga-Auftakt gegen Leipzig kamen die Dortmunder hervorragend aus der Kabine und schossen sich bereits in Durchgang eins warm. Dank konsequenter Chancenverwertung und einem flüssigen Offensivspiel stand es bereits nach 45 Minuten 3:1 für den BVB. In Halbzeit zwei verlegte sich die Mannschaft schließlich aufs Verwalten, auch das ein Aspekt, den man unter Peter Bosz oft nicht im Repertoire zu haben schien, und zeigte sich dabei einigermaßen erfolgreich. 4:1 hieß es am Ende einer intensiven Partie, in der sich die Dortmunder reifer zeigten, sowohl mental als auch hinsichtlich der Spielanlage. Zu hoch hängen sollte man das Ergebnis an sich aber nicht: Bei besserer Chancennutzung hätten die Leipziger die Partie auch spannender gestalten können.

Den Frankfurtern hingegen erlaubten die Dortmunder so gut wie keine Torgelegenheit – tat sich aber auch selbst schwer. Beim 3:1-Erfolg gegen die Eintracht, der Generalprobe für den Champions-League-Auftakt, steuerte die Partie auf ein leistungsgerechtes Unentschieden zu, ehe der BVB in der Schlussphase noch einmal neue Kräfte mobilisierte und mit zwei späten Treffern davonzog. Favres Anteil ist hierbei hoch einzuschätzen: Mit Jadon Sancho wechselte er den Vorbereiter des 2:1, mit Paco Alcacer den Torschützen zum 3:1-Endstand ein. Gutes Näschen.

Die beiden Erfolge zeigen, zu welchen Ergebnissen der BVB aktuell in der Lage ist. Zwar pflückte er seine Gegner nicht auseinander, doch am Ende standen verdiente Siege gegen zwei Bundesliga-Topteams, gegen die man sowohl offensive Klasse als auch defensive Stabilität bewies.

Dass das Zusammenspiel nicht immer klappt, offenbarte sich allerdings zwischen den beiden Partien, gegen Hannover. Die Niedersachsen erwiesen sich als äußerst zäher Gegner, gegen die tiefstehenden 96er biss Dortmund auf Granit und zeigte sich nicht in der Lage, ein Tor zu erzielen. Umgekehrt hielt man auch die Hannoveraner weitestgehend vom Tor fern, sodass sich die Mannschaften 0:0 trennten.

Mit Brügge könnte nun ein ähnlich defensivorientierter Gegner warten. Zeit zu zeigen, dass man aus dem Auftritt in Niedersachsen gelernt hat.

Mögliche Aufstellung Borussia Dortmund

Favre hat die Qual der Wahl. Jungspunde wie auch erfahrene Akteure sind größtenteils fit. Gegen die Eintracht, vermuten viele, hatte der Schweizer die eine oder andere Stütze auf der Bank gelassen, zu Schonung für den Königsklassenauftakt am Dienstag. Namentlich: Axel Witsel und Sancho. Sie dürften in die Startelf zurückkehren.

Bürki – Piszczek, Akanji, Diallo, Schmelzer – Witsel, Delaney – M. Wolf, Reus, Sancho – Philipp

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Club Brügge – Borussia Dortmund im TV oder Livestream

Wer die Partie zwischen Club Brügge und Bundesligist Borussia Dortmund live verfolgen möchte, benötigt ein Abo beim Pay-TV-Anbieter Sky. Der Rechteinhaber der Champions League überträgt die Partie live im TV und auf skygo.sky.de, Anpfiff ist am 18. September um 21.00 Uhr.

 

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