AS Rom vs. FC Barcelona, Champions League Tipp 10.04.2018

Realistisch betrachtet hat die Roma wohl nur noch theoretische Chancen, das Champions-League-Halbfinale zu erreichen. Schon eher möglich wäre es, sich immerhin anständig zu verabschieden. Grund genug, vor heimischem Publikum noch einmal Vollgas zu geben und Barca unter Umständen ein Schnippchen zu schlagen.

Roma gegen Barca! Zwei der traditionsreichsten Fußballklubs dieses Planeten treten am Dienstag zum Rückspiel des Champions-League-Viertelfinals an. Nach der klaren Pleite in Barcelona dürften sich die Italiener nicht mehr allzu viel ausrechnen, doch zugleich liegt auch genau hierin die letzte, verbliebene Chance: Sollte Barca seinen Gegner unterschätzen, wäre ein Wunder möglich.

Interessante Quoten & Tipp

Zwischen Barca und Rom sind die Rollen glasklar verteilt. Gerade das Hinspiel zeigte deutlich, dass auch in einem Champions-League-Viertelfinale noch Klassenunterschiede bestehen können, insofern finden sich die Katalanen zurecht in der Rolle des eindeutigen Favoriten wieder.

Das Interessante und für Wettfreunde erfreuliche ist dabei die Tatsache, dass die Quoten Barcas dennoch über der Value-Grenze liegen. Begründen lässt sich die vergleichsweise hohe mögliche Rendite weder mit einer vermeintlichen Heimstärke Roms (zwei Niederlagen aus den vergangenen vier Heimspielen) und auch nicht mit dem eventuellen „Freundschaftsspielcharakter“. Denn genauso wie Barca Stammkräfte schonen könnte, dürften auch die Römer darüber nachdenken, vor dem wichtigen Ligaderby gegen Lazio einige Leistungskräfte auf die Bank zu beordern. Tritt B-Elf gegen B-Elf an, dürfte das Ergebnis ähnlich klar ausfallen wie im Hinspiel. Und selbst, wenn nicht: Auch Barcas zweiter Anzug trägt ein anderes Gütesiegel als die Romas.

Daher die Prognose: Sieg für den FC Barcelona – Quote 1,67 bei Betfair

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AS Rom

Die letzten drei Ergebnisse: 0:2 vs. AC Florenz, 1:4 vs. FC Barcelona, 1:1 vs. FC Bologna, 2:0 vs. FC Crotone, 1:0 vs. Schachtar Donezk

Zuletzt erlebte der AS Rom eine Woche zum Vergessen. Erst kam man gegen Bologna nicht über ein müdes 1:1 hinaus, musste sich gar noch bei Edin Dzeko bedanken, dass er mit seinem späten Ausgleichstreffer noch Schlimmeres verhinderte. Anschließend folgte das mit Spannung erwartete Topduell gegen Barca.

Nach den 90 Minuten am Mittwochabend muss man konstatieren: „Top“ war in diesem Spiel lediglich der Gegner aus Spanien. Die Roma bemühte sich nach Kräften, zeigte defensiv durchaus auch vielversprechende Ansätze, war jedoch zu keinem Zeitpunkt wirklich ebenbürtig bzw. eine echte Gefahr für das Gehäuse von Marc-André Ter Stegen. Stattdessen half man mit zwei Eigentoren kräftig mit, das Ergebnis in wohl irreparable Höhen zu schrauben.

Am Wochenende folgte in der heimischen Serie A dann das Duell mit dem AC Florenz. Die Pleite gegen Barca schien das Team eindeutig noch nicht verdaut zu haben, weder körperlich noch mental. So hatten die Römer nur wenig entgegenzusetzen, um gegen die effizienten Fiorentina eine Niederlage zu vermeiden. 0:2 hieß es nach 90 Minuten, damit fiel das Team auf Rang vier zurück – und droht die Champions League in der kommenden Saison zu verpassen.

Angesichts der bevorstehenden Aufgabe in der Liga, dem Derby gegen Erz- und Stadtrivale Lazio muss man sich daher die Frage stellen, ob es sich aus Sicht der Italiener lohnt, in einem vermutlich aussichtslosen Rückspiel gegen Barcelona mit voller Kapelle anzutreten. Man darf gespannt sein.

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FC Barcelona

Die letzten drei Ergebnisse: 3:1 vs. CD Leganes, 4:1 vs. AS Rom, 2:2 vs. FC Sevilla

Wer den FC Barcelona in der aktuellen Spielzeit und Verfassung kritisiert, der meckert auf extrem hohem Niveau: Die Katalanen sind in herausragend guter Form und scheinen mental wie körperlich bereit für den Endspurt der Saison.

Durch das jüngste 3:1 gegen CD Leganes ist Barca jetzt auch offiziell historisch stark: 38 Spiele in Folge ungeschlagen war in der langen Geschichte des Fußballs noch kein spanisches Team. Und auf wen konnte man sich einmal mehr verlassen? Natürlich, Lionel Messi. Anders als beim 2:2-Remis gegen Sevilla verzichtete Barca-Coach darauf, seinen Superstar zu schonen und der dankte es ihm dreifach: Sämtliche Treffer erzielte Messi höchstselbst und schraubte sein Torkonto in der Liga damit auf sagenhafte 29 Treffer hoch. Die Torjägerkrone dürfte ihm angesichts von sechs Treffern Vorsprung auf Cristiano Ronaldo kaum noch zu nehmen sein.

Wichtiger sind jedoch Titel. In der spanischen Liga ist die Meisterschaft nur noch Formsache (11 Punkte Vorsprung), doch der Verein lechzt vor allem nach dem nächsten Triumpf in der Königsklasse. Mit dem 4:1 gegen den AS Rom untermauerte man seinen Favoritenstatus und zeigte den Italienern klar die Grenzen auf. Es wäre sehr verwunderlich, würde die Mannschaft im Rückspiel noch etwas anbrennen lassen. Der Kurs zeigt klar in Richtung Halbfinale.

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