2. Bundesliga Tipps, 24. Spieltag, Saison 2019/20, Expertentipps

In der 2. Bundesliga herrscht in allen Bereichen Spannung. Nur wenige Mannschaften dürfen für sich in Anspruch nehmen, sich im Niemandsland der Tabelle zu bewegen. Selbst Holstein Kiel mit 33 Punkten auf Rang fünf kann sich in Sachen Klassenerhalt noch nicht vollends auf der sicheren Seite wähnen, beträgt die Distanz der Störche zu Relegationsplatz 16 doch nur neun Zähler.

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Generell müssen seit dem vergangenen Wochenende, an dem der Karlsruher SC nach acht sieglosen Pflichtspielen endlich wieder gewonnen hat, wieder mehr Vereine zittern, ist das Feld doch in der unteren Tabellenhälfte zusammengerückt. Der KSC kann nun im direkten Duell mit dem 1. FC Nürnberg sogar ans rettende Ufer springen und den Club unter den Strich befördern.

 

Im Mittelpunkt steht aber natürlich der Kampf um den Aufstieg, in dem es inzwischen nach einem Vierkampf aussieht. Arminia Bielefeld befindet sich als Spitzenreiter mit 47 Punkten in der Pole Position und hat bei sechs Zählern Vorsprung auf den drittplatzierten Hamburger SV sogar beste Chancen auf den direkten Aufstieg. Die Hanseaten hingegen haben mit der Derbyniederlage gegen den FC St. Pauli den nun drei Punkte entfernten VfB Stuttgart vorbeiziehen lassen müssen und überdies mit dem 1. FC Heidenheim, der auch nur noch drei Zähler weniger auf dem Konto hat, einen Verfolger im Nacken.

 

Wir konzentrieren uns nachfolgend aber auf die Spiele der Top-Drei, von denen nach wie vor erwartet wird, dass sie den Direktaufstieg und die Relegation untereinander ausmachen.

 

SpVgg Greuther Fürth – VfB Stuttgart

 

Der Trainerwechsel von Tim Walter zu Pellegrino Matarazzo in der Winterpause wurde rund um den VfB Stuttgart viel diskutiert, hat den Schwaben aber offenkundig in die richtige Spur verholfen. Unter dem neuen Coach verbuchte der VfB 13 von 15 möglichen Punkten und machte so vor allem auf den HSV Boden gut. Diese Bilanz soll nun ausgebaut werden, wobei die Voraussetzungen nicht die schlechtesten sind. So stehen mit Marc-Oliver Kempf, Nicolas Gonzalez, Holger Badstuber und dem nach einen Kreuzbandriss fast die gesamte Saison ausgefallenen Marcin Kaminski mehrere potentielle Leistungsträger vor ihrem Comeback und werden den ohnehin großen Konkurrenzkampf weiter anheizen.

 

Dass ein Spieler wie Daniel Didavi, über dessen Qualitäten nie ernsthaft diskutiert wurde, inzwischen immer mehr die ihm zugedachte Führungsrolle einnimmt und Woche für Woche zu einem entscheidenden Faktor wird, ist definitiv ein weiteres Plus. Sehr positiv ist zudem, dass zusätzlich zur ausgeprägten Heimstärke beim 1:0 in Bochum vorvergangene Woche auch eine Durststrecke von sechs sieglosen Auswärtsspielen beendet werden konnte. In Fürth soll nun natürlich nachgelegt werden, um den HSV auf Abstand zu halten.

 

Fürth hat unterdessen nach einem Traumstart ins neue Jahr mit zwei Siegen zuletzt nur einen Punkt aus drei Spielen geholt. Allerdings waren die Leistungen keine Enttäuschung und die schwächeren Resultate konnten mit bis zu sechs verletzten Stammkräften erklärt werden. Gegen Stuttgart sollte der eine oder andere zuletzt ausgefallene Akteur wie Daniel Keita-Ruel aber wieder verfügbar sein.

 

Um Stuttgart über 90 Minuten Paroli bieten zu können, benötigt die SpVgg gleichwohl schon einen sehr guten Tag. Wahrscheinlicher ist für uns, dass Stuttgart die drei Punkte mitnimmt, zumal der eher spielerische Fürther Ansatz den Schwaben liegen sollte.

 

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Erzgebirge Aue – Hamburger SV

 

Nach der Derbypleite gegen den FC St. Pauli (0:2) und dem schon zuvor schwachen Auftritt bei Hannover 96 (1:1) herrscht beim Hamburger SV zumindest der Anflug von Krisenstimmung. Damit sich diese nicht ausweitet, ist ein Erfolg in Aue unbedingt nötig. Auch, weil der Druck enorm ist, wäre es doch fatal, den Wiederaufstieg auch im zweiten Jahr zu verpassen.

 

Trainer Dieter Hecking, der die Niederlage im Derby ein Stück weit auf seine Kappe genommen und damit die Spieler aus der Schusslinie genommen hat, ist nun natürlich besonders gefordert, mit all seiner Erfahrung an den richtigen Stellschrauben zu drehen. Ein Absturz wie im letzten Jahr, als in einer völlig verkorksten Rückrunde nicht mehr viel zusammenlief, soll auf jeden Fall vermieden werden.

 

Erzgebirge Aue könnte nun als Gegner zum richtigen Zeitpunkt kommen. Denn die Veilchen befinden sich in einer alles andere als guten Verfassung. Nur zwei Punkte verbuchte Aue aus den fünf Spielen im Jahr 2020 und erzielte dabei nur ein einziges Tor. Zudem setzte es in dieser Phase beim 1:2 gegen Holstein Kiel auch die erste Heimniederlage der Saison. Weil Aue auswärts zu den schwächsten Teams der Liga zählt, wächst nun die Sorge, sogar noch in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Deshalb besitzt die Partie gegen den HSV auch für Aue enorme Bedeutung.

 

Letztlich glauben wir, dass sich im Duell zweier Teams mit angeknackstem Selbstvertrauen die größere Qualität des HSV durchsetzen wird. Auch, weil man in Hamburg nach dem verlorenen Derby weiß, was die Stunde geschlagen hat und sich das Vorjahr auf keinen Fall wiederholen soll.

 

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Arminia Bielefeld – SV Wehen Wiesbaden

 

Mit 13 Punkten aus den ersten fünf Spielen nach der Winterpause hat Arminia Bielefeld deutlich gemacht, dass es keinen Einbruch des Herbstmeisters geben wird. Dass sich die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus auch vom langen Ausfall von Top-Stürmer Andreas Voglsammer nicht von ihrem Erfolgsweg abbringen ließ und seitdem drei Mal gewonnen hat, ist ein Zeichen von Qualität und auch von mentaler Stärke. Und natürlich hat die Arminia im Moment auch das nötige Quäntchen Glück wie am vergangenen Wochenende, als gegen ein eigentlich besseres Hannover 96 bei schwierigen Platzverhältnissen durch ein spätes Tor mit 1:0 gewonnen wurde.

 

Gegen den SV Wehen Wiesbaden, der nach einem Sieg zum Jahresauftakt aus den letzten vier Begegnungen nur zwei Punkte holte, ist Bielefeld nun natürlich klarer Favorit. Erst recht, weil die Neuhaus-Elf nicht mehr nur das beste Auswärtsteam der Liga stellt, sondern mit drei Zu-Null-Siegen im eigenen Stadion in Folge auch zu einer Heimmacht avanciert ist. Vorsicht ist aber geboten, hat Wehen Wiesbaden in dieser Saison doch schon mehrfach überrascht, etwa beim 2:1-Sieg in Stuttgart oder beim 1:1 gegen den HSV.

 

Nichtsdestotrotz glauben wir nicht, dass der Aufsteiger Bielefelds Marsch in Richtung Bundesliga entscheidend stören kann. Vielmehr rechnen wir mit einem souveränen Heimsieg des Spitzenreiters.

 

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