Wer wird der neue Präsident der USA 2020?

Am Dienstag, dem 3. November werden die Wahlen für den neuen Präsidenten der USA stattfinden. Die Wahlkampagnen für die entsprechenden Kandidaten hat schon längst begonnen und wir stellen Ihnen die wichtigsten Anwärter auf die Präsidentschaft vor. Es ist wichtig zu erwähnen, dass in den USA ein Zweiparteiensystem hat und andere Kandidaten von kleinen Parteien neben den Demokraten und Republikaner kaum eine Chance haben. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, wer den Stuhl im Oval Office als 46. Präsident der USA besetzen wird.

Wettanbieter für die Präsidentschaftswahl USA 2020

Wenn Sie gerne auf den neuen Präsidenten der USA 2020 wetten möchten, haben wir eine Liste mit Wettanbietern vorbereitet, die Ihnen die besten Wett Quoten liefern werden.

Die Republikaner

Die Republikaner sind derzeit im Amt und werden durch Donald Trump vertreten. Trump reichte schon im November 2017 seine Unterlagen zur Wahl 2020 ein, was für seine Selbstsicherheit spricht. Dennoch stellen wir ihnen die aufgestellten Kandidaten für die Präsidentschaftswahl USA 2020 vor. Die Republikaner werden durch die Farbe Rot gekennzeichnet und haben den Elefanten als Wappentier.

Wette auf Sieg für die Republikaner:

Donald John Trump

Der amtierende 45. Präsident der USA stellt sich zur Wahl, um seine zweite Legislaturperiode anzutreten. Durch seine Äußerungen via Pressekonferenz und Twitter können wir uns nach knapp 4 Jahren Präsidentschaft  ein gutes Bild von dem 73-Jährigen machen. Besonders unterhaltsam waren insbesondere seine Auslandsbesuche und die Interaktionen mit anderen Politikern. Am wohlsten fühlt sich der leidenschaftliche Golfer allerdings im eigenen Land, dem er gerne eine Mauer schenken wollte. Seinen innenpolitischen Maßnahmen und Mitarbeiterpolitik der eigenen Belegschaft haben ihm ebenso zu Publicity verholfen.

Ja, er ist der erste Politiker, der es schafft mit einem Twitter-Post über ein nicht-existentes Wort Schlagzeilen zu generieren. Wir können unschwer feststellen, dass er ein wirklich herausragender Vermarkter ist, aber wir bezweifeln, dass er die zweite Legislaturperiode antreten wird. Allerdings nimmt seine Popularität in den Zeiten der Coronakrise wieder zu. Diese Tendenz lässt sich in der Vergangenheit häufiger beobachten, dass die breite Bevölkerung zu den Krisen-Präsidenten steht, auch wenn die jeweilige Kompetenz die Popularität nicht widerspiegelt. Besonders bei Trump wird das deutlich, der monatelang die Warnungen der Experten vernachlässigt und jetzt überrascht reagiert, wie heftig die USA von der Pandemie befallen wird.

Ein weiter Faktor für die Wett-Quote Trumps war die Bekanntgabe von Bernie Sanders, der sich am 9.4.2020 vom seiner Präsidentschaftskampagne verabschiedete. Somit gibt es faktisch vier, aber praktisch nur zwei Kandidaten. Trump vs Biden. Die Demokraten gegen die Republikaner. Ein neuer Kandidat wie Walsh oder Pence wäre zwar politisch keine große Abweichung, aber würde der Partei sprichwörtlich ein neues Gesicht verleihen. Da dies aber nicht stattfinden wird, müssen wir den Trumpster noch eine Weile ertragen. Die kommenden Wochen werden entscheiden, in welche Richtung sich die US-Amerikaner entscheiden werden. Falls Trump es nicht schafft sich entsprechend der Umstände zu verhalten, könnte auch bei den loyalen Patrioten der Glauben schwinden.

Für den Sieg der Präsidentschaftswahl 2020 gilt für Donald Trump folgende Quote:

Die Demokraten

Der letzte Demokrat im Oval Office war Barack Hussein Obama, der zwei Legislaturperioden erfolgreich absolvierte und den Friedensnobelpreis verliehen bekam. Wird der nächste Präsident wieder ein Demokrat? Wir stellen Ihnen die drei besten Kandidaten vor. Die Demokraten werden durch die Farbe rBlau gekennzeichnet und haben den Esel als Wappentier.

Wette auf Sieg für die Demokraten:

Joseph Robinette Biden

Joe Biden ist jedem bekannt. Ein Sympathieträger von vielen Demokraten in den USA und ein potenzieller neuer Präsident von Amerika. Als Vizepräsident unter Obama hatte er schon die Luft im Weißen Haus geschnuppert und ist sich den Pflichten und Aufgaben eines amerikanischen Präsidenten bewusst. Somit gab er am 21.April 2019 bekannt, das er sich für die Wahl stellt und hat bislang großen Zuspruch erhalten.

Am 17. März 2020 hat er die Wahl der Delegierten in Florida und Illinois gewonnen, Ohio und Arizona werden bald folgen. Bislang sehen die Ergebnisse wie folgt aus:

  • Biden: 203 Deligierte
  • Sanders:76 Deligierte

Biden ist charmant, wortgewandt und er wird mit der Obama-Legislatur in Verbindung gebracht. Diese Mischung macht ihn bei den Medien und Wählern sehr beliebt. Seine Politik hat Hand und Fuß und er kann auch auf Fragen antworten, eine Fähigkeit, die nicht alle Präsidenten der USA mit sich führen.

Für den Sieg der Präsidentschaftswahl 2020 gilt für Joe Biden folgende Quote:

Das Fazit zum Wett Tipp zur Präsidentschaftswahl USA 2020

Die aktuelle Corona-Situation macht es deutlich, dass jedes Land eine Führungsperson braucht, die besonders in der Krise mit kühlem Kopf agiert und es schafft die Bevölkerung zu lenken und zu beruhigen vermag. Jetzt zeigen sich die Stärken von Trump deutlich: Missinterpretation und Ausweichen mit entschlossener Selbstsicherheit. Diese sind zwar nützlich, um polemische Texte zu schreiben, aber helfen in einer solchen Sitation kaum. Trotzdem scheint die Zahl der Unterstützer zu steigen. Das

Unser klarer Favorit ist Joe Biden. Zwar stimmen wir mit den politischen Ansichten des Ostküstlers nicht unbedingt überein, jedoch hat er das meiste Potenzial und er hat die Medien hinter sich. Es gibt noch viele weitere gute Kandidaten wie Pete Buttigieg und Michael Bloomberg, die Beiden sind jedoch nach den Vorwahlen am 1. März ausgestiegen.

Die große Frage ist: TRUMP?: Ja, leider: Diese Option besteht immer noch. Trump wird von dem Löwenanteil der eigenen Partei untestützt und hat immernoch Zuspruch in den südlichen Staaten der USA. Dennoch sind wir der Meinung, dass Sie auf Joe Biden setzen sollten. Da die anderen Kandidaten wie Buttigieg oder Sanders nicht mehr in Frage kommen, wird die Pandemie Corona jetzt über das Los entscheiden. Da die Bevölkerung zwar in Krisenzeiten mehr zum amtierenden Staatschef hält, aber Trump hat die außergewöhnliche Fähigkeit besitzt selbst die konservativsten Patrioten zu verunsichern ist noch alles offen. Jetzt gilt es die USA zu beobachten und auf die Stimmen der Wähler zu hören. Wir halten sie auf den Laufenden.

Häufig gestellte Fragen

Wann sind die USA Wahlen 2020?

Die Präsidentschaftswahlen finden am 3. November 2020 statt.

Wie funktioniert das US-Wahlsystem?

Anders als in vielen Ländern üblich wird in den Vereinigten Staaten von Amerika der Präsident indirekt gewählt. Denn das „Electoral College“ stimmt – mehr oder weniger an den Bürgerwillen gebunden – für einen Kandidaten ab. Dieses System der Wahlmänner stammt aus dem 18. Jahrhundert, als die Informationsmöglichkeiten in der Bevölkerung noch eingeschränkt waren. Daher reisten die Wahlmänner durch ihre Bundesstaaten und versuchten die Bürgerinnen und Bürger für einen Kandidaten der US-Präsidentenwahl zu gewinnen.

Die Zahl der Wahlmänner innerhalb eines Bundesstaates entspricht dessen Bevölkerungszahl. Umso wichtiger ist es daher, die großen Staaten für sich zu gewinnen. Insgesamt gibt es 538 Wahlmänner. Für den Einzug ins Weiße Haus benötigt ein Kandidat bei der US-Präsidentschaftswahl daher 270 Stimmen. Üblicherweise erhält der Kandidat mit den meisten Stimmen alle Wahlmänner-Stimmen eines Bundesstaates. Anders in Maine und Nebraska. Hier gilt das sogenannte Kongressprinzip. Das bedeutet, dass die Wahlmänner vereinfacht gesagt nach dem Verhältnis verteilt werden. Der Sieger erhält dann den entsprechenden Senatorenanteil als Stimmen. Jene der Bezirks-Wahlmänner erhält der Gewinner der einzelnen Bezirke. Daher kann auch der unterlegene Präsidentschaftswahl-Kandidat einzelne Stimmen erhalten.

Warum sind die US Wahlen Dienstags?

Im Jahre 1845 beschloss der Kongress, dass der erste Dienstag im November der Tag für die Wahlen sei. Den Sonntag schloss der Gesetzgeber aus, weil er für die religiösen Amerikaner der Tag des Herrn war. Der Montag galt als Reisetag, konnte man damals doch meist nur in der Bezirkshauptstadt wählen. Der Donnerstag fiel gänzlich aus, weil an diesem Tag die damals sehr unbeliebten Briten ihr Parlament wählten. Der Freitag: ungünstig, weil man sich auf den Samstag vorbereiten musste, den traditionellen Markttag.