Houston Rockets (11-14) – Portland Trail Blazers (15-11), 12.12.2018

Die Houston Rockets empfangen die Portland Trail Blazers heute bereits zum zweiten Mal in dieser Saison. Spiel Nummer 1 fand Ende Oktober statt und die Blazers gingen mit 104-85 als Sieger vom Feld. Damit besiegelten sie den Fehlstart für die Rockets, die im sechsten Spiel bereits die fünfte Niederlage kassierten. Portland freute sich andererseits über den fünften Sieg im siebten Spiel und einen Spitzenplatz in der Tabelle. Der Blick auf die aktuellen Bilanzen verrät allerdings, dass sich seit dieser Partie beide Teams ergebnistechnisch gleich präsentierten und zehn von 19 Spielen gewinnen konnten.

Tipp: Portland Trail Blazers

Auch wenn Beide ähnliche Ergebnisse erzielten, sollte der Tipp erneut auf die Gäste aus Portland gehen. Zwar durchlebten auch sie zuletzt eine Schwächephase und verloren sechs von acht Spielen, doch dank zweier Erfolge über die Phoenix Suns und Minnesota Timberwolves reisen sie mit Selbstvertrauen an. Houston dachte zwischenzeitlich die Probleme in den Griff bekommen zu haben, verlor zuletzt aber wieder drei Spiele in Folge und zeigte sich dabei vor allem offensiv sehr schwach, obwohl Harden durchaus gut spielte. Der Tipp sollte also erneut auf die Blazers gehen, die die Krise der Rockets damit verschärfen.

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NBA – Houston Rockets (11-14) – Portland Trail Blazers (15-11)

Was ist bloß in Houston los? Diese Frage stellen sich nicht nur die Fans und Medien, auch die Spieler selbst wissen scheinbar nicht so genau was los ist. So beklagte sich Eric Gordon über den fehlenden Spaß im Spiel und Spieler wie er, Chris Paul oder Gerald Green können nicht an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen. Die schwachen Wurfquoten fallen dabei immer wieder ins Auge, treffen sechs der besten neun Rockets-Punktesammler nicht besser als 43% aus dem Feld.

Dazu kommt auch, dass die Defensive nicht die gleiche Dominanz ausstrahlt wie in der vergangenen Saison. Die Abgänge von Ariza und Mbah a Moute sind also nicht aufgefangen worden und betrachtet man sich die Offensive genauer, fällt auf, dass auch Arizas oder beispielsweise Ryan Andersons Wurfgefahr fehlen. So erzielten die Rockets in zwei der drei letzten Spiele nur 91 Punkte.

Zudem kommt außerdem hinzu, dass ihnen derzeit auch das nötige Glück fehlt. Im letzten Spiel gegen die Dallas Mavericks sahen sie kurz vor dem Ende bereits wie der sichere Sieger aus, doch Rookie Luka Doncic drehte plötzlich auf, erzielte alleine einen 11-0 Lauf und brachte die Rockets damit auf die Seite der Verlierer. Selbst ließen sie die Treffsicherheit vorne vermissen, sodass sie die 14. Niederlage im 25. Spiel kassierten und in der Tabelle weiter nur auf Rang 14 stehen.

Die Blazers wissen also genau, dass die Krise der Rockets, die insgesamt sieben ihrer letzten neun Spiele verloren, eine Chance darstellt. Allerdings war das Team aus Portland zuletzt selbst nicht Topform. Mitte November begann mit zwei Niederlagen gegen die Lakers und Wolves eine kleine Schwächephase, die sie zunächst mit anschließenden Erfolgen über die Knicks und Wizards zu verhindern wussten. Anschließend mussten sie jedoch dem anspruchsvollen Programm Tribut zollen, verloren sie gegen die Bucks, Warriors und Clippers.

Ein Erfolg über Orlando sorgte kurzzeitig für Entspannung, bevor weitere Pleiten gegen die Nuggets, Spurs und Mavs bedeuteten, dass sie acht von elf Spielen verloren hatten. Glücklicherweise rutschten sie damit aber nur ein wenig in der Tabelle ab und da sie sich durch einen 108-86 Erfolg über die Suns Selbstvertrauen holen konnten und auch das letzte Spiel mit 113-105 gegen die Wolves gewinnen konnten, hielten sie sich auf Rang 7 der Tabelle.

Allerdings wartet auf die Blazers noch eine Menge Arbeit. Gegen Top-Mannschaften hatten sie bisher Probleme und vor allem defensiv muss sich das Team von Coach Terry Stotts dringend verbessern. Auch das Trio um Lillard, McCollum und Nurkic könnte insgesamt noch etwas konstanter spielen, erlaubte sich vor allem Nurkic immer wieder Spiele, in denen er den Erwartungen nicht gerecht wurde. Trotz allem sind die Blazers klar besser drauf und deshalb auch heute der Favorit.

Wichtige Verletzte haben sie nicht. Houston hat außer den bekannten Ausfällen von Chriss und Knight auch keine weiteren Ausfälle zu verkraften.

Player to watch: Chris Paul

Chris Paul verlängerte im Sommer bei den Rockets und erhält in diesem Jahr 35,6 Millionen Dollar. Seine Leistungen spiegeln dies bisher nicht wieder, liefert er den schlechtesten Punkteschnitt seit 2010 ab und die schwächste Wurfquote seit seiner Rookie-Saison. Auch die Tatsache, dass er angeblich angeschlagen ist, darf nicht als Ausrede gelten, muss er abliefern, wenn er sich dazu entscheidet zu spielen. Auch in den letzten fünf Spielen enttäuschte er mit 14, 12, 5, 12 und 23 Punkten. Immerhin waren die 23 Punkte im letzten Spiel mal wieder ordentlich, doch er vergab hier zwei wichtige Freiwürfe, die den Rockets zum Sieg hätten verhelfen können. Paul ist also gefordert und sollte das letzte Spiel als Anstoß nehmen, offensiv wieder gefährlicher aufzutreten. Der schwachen Blazers-Defensive sei Dank, kann man daher heute daraufsetzen, dass er seinen Schnitt mit 17 Punkten erreichen kann.

 

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