Deutschland – Dominikanische Republik; Basketball-WM 2019, China

Die WM hat begonnen und bereits in den ersten Spielen konnten die Fans eine Menge Highlights und einige spannende Spiele sehen. Auch für die Deutsche Mannschaft startete das Turnier am Sonntagnachmittag und das erste Spiel gegen Frankreich wurde ebenfalls zu einer spannenden Begegnung, deutlich enger als die Buchmacher vorhergesehen hatten. Am Ende reichte es allerdings nicht für das Team von Bundestrainer Henrik Rödl, unterlagen die Deutschen mit 74-78.

Nicht besonders gut ist also die Ausgangslage vor Spiel Nummer 2, zumal der heutige Gegner, die Dominikanische Republik, das eigene erste Spiel mit 80-76 gegen Jordanien gewinnen konnte. Damit führen sie die Tabelle gemeinsam mit den Franzosen an. Die Deutschen müssen heute also unbedingt gewinnen, um nicht schon nach dem zweiten Spiel nicht mehr weiter kommen zu können.

Die Chancen stehen aber gut, geht das Team um NBA-Guard Dennis Schröder als klarer Favorit in die Partie. In der zweiten Halbzeit überzeugten Schröder und sein Team gegen die Franzosen, schafften sie es fast einen 25 Punkte-Rückstand zu drehen. Zudem gehört die Dominikanische Republik nicht zu den stärksten Teams, fehlt die individuelle Klasse im Vergleich zum deutschen Team. Daher sollte der Tipp heute auf Deutschland gehen.

Tipp: Deutschland

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Situation DeutschlandNBA

Spiel Nummer 1startete für das deutsche Team denkbar ungünstig. Über sieben Minuten brauchten die Deutschen bis sie ihre ersten Punkte erzielen konnten, während Frankreich besser in die Partie startete und zu diesem Zeitpunkt bereits mit 14-0 führte. Maodo Lo erlöste das deutsche Team, doch als das Viertel endete, standen bei den Deutschen nur vier Punkte auf der Habenseite. Immerhin stand die Defensive recht gut, so dass man beim Viertelendstand von 4-16 noch einigermaßen Schadensbegrenzung betrieben hatte.

Im zweiten Viertel lief es dann zumindest ein wenig besser und nachdem man nun endlich ins Spiel gefunden hatte, war es der heute starke Johannes Voigtmann, der zwischenzeitlich auf 12-21 verkürzen konnte. Schröders Dreier verkürzte vier Minuten vor Ende des Viertels den Rückstand auf vier Punkte (20-24), doch nun ging offensiv erneut nichts mehr. Frankreich dominierte plötzlich wieder und erspielte sich bis zum Ende der ersten Halbzeit einen Vorsprung von 16 Punkten. Beim Stand von 20-36 ging es aus Sicht der Deutschen in die Pause.

Coach Rödl schien zunächst nicht die richtigen Worte gefunden zu haben, da die Franzosen ihren Vorsprung immer weiter ausbauen konnten. Teilweise lagen sie mit über 20 Punkten in Führung und hinderten die Deutschen immer wieder entscheidend an ihren Korbaktionen. Dazu spielten einige Hoffnungsträger heute schwach und trafen ihre Würfe nicht. Lo, Theis und Zipser trafen jeweils nur einmal und gemeinsam nur 3-15 Würfe. Dazu erwischten auf Benzing und Kleber keinen guten Tag, trafen sie gemeinsam nur 5 ihrer 20 Würfe.

Aufgrund der guten Defensive und dem tollen Tag von Johannes Voigtmann, der 25 Punkte erzielte, blieben die Deutschen aber im Spiel, gewannen Viertel Nummer 3 und gingen beim Stand von 50-59 mit nur neun Punkten Rückstand in den letzten Spielabschnitt.

Schröder und Co. bissen sich nun fest, spielten variabler und wussten vor allem das Pick and Roll besser zu nutzen. So kämpften sie sich ran und verkürzten eine Minute vor dem Ende auf vier Punkte Rückstand. Die Franzosen behielten nun jedoch die Nerven, behaupteten die Führung und gingen am Ende als verdienter Sieger vom Platz (74-78).

Deutschland zeigte aber vor allem in Halbzeit 2, dass sie sich von dem katastrophalen Start nicht aus der Ruhe bringen ließen. Die Defensive stand gut und es war häufig die individuelle Klasse, die die Franzosen rettete, bei denen Evan Fournier der beste Akteur war.
Offensiv muss sich bei den Deutschen aber etwas verändern. Fast 2/3 der Korbaktionen wurden durch Pick and Roll gesucht – ein viel zu hoher Wert. Die Variabilität muss also größer werden und vor allem die vermeintlichen Rollenspieler hinter Schröder, dürfen nicht im Kollektiv so schwach spielen.

Da die Moral, die Einstellung und auch die Leistung zum Ende des Spiels aber stimmten, darf man zuversichtlich in Spiel Nummer 2 gehen und eine von Beginn bessere und konzentriertere Leistung erwarten.

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Situation Dominikanische Republik

Während die deutsche Mannschaft als das gesamte Spiel einem Rückstand hinterherlief, den sie sich selbst zuzuschreiben hatte, lief es für den heutigen Gegner deutlich besser. Bevor wir jedoch kurz auf das erste Spiel gegen Jordanien eingehen, schauen wir zunächst auf den Kader der Dominikanischen Republik:

Point Guards:
Ronald Ramon
Gelvis Solano

Shooting Guards:
Dagoberto Pena
Rigoberto Mendoza
Victor Liz
Luis Montero

Small Forwards:
Sadiel Rojas
Juan Miguel Suero
Eulis Baez

Power Forwards:
Ronald Roberts
Juan Garcia

Center:
Eloy Vargas

Allein beim Blick auf den Kader der Dom. Rep. fällt auf, dass das Team etwas kleiner besetzt ist, als das deutsche Team. Dafür traf die Mannschaft im ersten Spiel aber sehr wurfgefährlich auf, trafen sie 11 ihrer 26 Dreiversuche. Außerdem erarbeiteten sie sich 10 Steals und traten als ausgeglichenes Team auf.

Zu Beginn waren es jedoch noch die Jordanier die besser ins Spiel fanden, doch relativ schnell hatte sich die Dominikanische Republik die Führung zurück erspielt. Beim Stand von 22-17 endete der erste Spielabschnitt und auch in Viertel 2 konnte sich die Mannschaft um Topscorer Victor Liz (15 Punkte) weiter absetzen.

Beim Halbzeitstand von 47-36 sah es gut aus, zumal der Vorsprung im dritten Viertel auf zwischenzeitlich 15 Punkte anwuchs. Doch Jordanien kämpfte sich im dritten Viertel zurück ins Spiel und sie gewannen diesen Spielabschnitt. Auf acht Punkte konnten sie verkürzen und die Tendenz sollte sich auch im vierten Viertel fortsetzen.

Der Dominikanischen Republik gelangen fünf Minuten keine Erfolgserlebnisse und plötzlich war das Spiel wieder offen. Jordanien erspielte sich sogar nochmal die Führung, bevor Liz und Montero am Ende Verantwortung übernahmen, die Nerven an der Linie behielten und ihrem Team doch noch den 80-76 Sieg gegen die Jordanier sichern konnten.

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Entscheidende Matchups

Erneut wird das Matchup um Schröder ein Entscheidendes. Schröder muss sich unbedingt behaupten und eine etwas bessere Quote (7-19) als noch gegen die Franzosen abliefern.

Dazu sind auch die Big-Man gefordert. Vor allem Kleber und Theis enttäuschten in Spiel 1 und man muss auf von ihnen mehr erwarten dürfen.

Wichtig könnte aber vor allem heute die zweite Fünf werden. Während Deutschland fast bedenkenlos wechseln kann, wird es für die Dominikanische Republik schwierig, das Niveau über 40 Minuten zu halten. Dementsprechend hat das Team um Henrik Rödl hier große Vorteile, die es zu nutzen gilt.

Deutschland – Dominikanische Republik Tipp

Es gibt viele Gründe, um auf Deutschland zu tippen. Von Schröders individueller Klasse, über die größere Tiefe des Kaders der Deutschen, bis hin zu der starken Verteidigung der deutschen Mannschaft – Coach Rödls Team hält die Trümpfe in der Hand und scheint sich fast nur selbst schlagen zu können.

Wichtig ist, dass sein Team variabel auftritt und sich nicht im Pick and Roll verrennt. Dazu müssen sich die Leistungsträger hinter Schröder besser präsentieren, denn wenn Benzing, Theis, Kleber, Lo und Zipser gemeinsam nur 8 von 35 Würfen treffen wird es sehr schwer zu gewinnen.

Die Dominikanische Republik ist defensiv allerdings lange nicht so gut wie die Franzosen, so dass es offensiv für Schröder und Co. besser laufen sollte. Dazu fehlt den Lateinamerikanern die individuelle Klasse, um es mit Schröder und Co. aufzunehmen, so dass der Tipp klar auf Deutschland gehen sollte, die dem Druck damit standhalten können.

Tipp: Deutschland

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