Adler Mannheim - Straubing Tigers (25.10.2019), DEL Saison 2019/20, 14. Spieltag, Tipp

Die Deutsche Eishockey Liga nimmt am Donnerstag und Freitag Kurs auf den 14. Spieltag. Den Auftakt in Runde 14 bestreiten am Donnerstagabend Iserlohn und der neue Tabellenletzte Krefeld. Am Freitag runden sechs Partien den Spieltag ab. Unter anderem kommt es dabei zur Neuauflage der Begegnung Adler Mannheim gegen die Straubing Tigers.

In der heimischen SAP-Arena wollen die Adler Revanche nehmen für die 1:3-Niederlage, die sie vor rund zwei Wochen in der Münchner Vorstadt kassiert haben. Gleichzeitig ist der amtierende Meister auf Wiedergutmachung aus, denn auch am letzten Spieltag verlor die Truppe von Pavel Gross überraschend hoch mit 1:6 bei den Schwenninger Wild Wings.

Auf einem wahren Höhenflug befinden sich dagegen die Straubing Tigers. Dem Tabellenzweiten hat der Sieg über den Rekordmeister so viel Rückenwind gegeben, dass sie im Anschluss an das Spiel den bis dahin unbesiegten Münchnern die erste Saisonniederlage beibrachten. In Ingolstadt folgte am Sonntag der dritte Tigers-Erfolg in Serie, was die Mannschaft von Tom Pokel derzeit zum ärgsten Verfolger des EHC Red Bull München macht.

Tipp

Mit einem Spiel Rückstand rangiert der Meister und Titelfavorit Adler Mannheim in der DEL-Tabelle nur auf Rang fünf. Auf Mitfavorit EHC Red Bull München beträgt die Differenz bereits 14 Punkte, wobei man sagen muss, dass die Münchner mit ihrem 11-Siege-Startrekord den perfekten Saisonstart hingelegt haben. Dennoch wirkt es aktuell so, als hätte das Team von Pavel Gross seine Souveränität und Kontinuität aus der vergangenen Spielzeit verloren. Wie sonst lässt sich eine 1:6-Niederlage beim Tabellenschlusslicht Schwenningen erklären, nachdem das Team zwei Tage zuvor einen 8:3-Kantersieg gegen Augsburg eingefahren hatte. Ausgerechnet gegen die Überflieger aus Straubing wollen die Adler jetzt wieder zurück in die Spur finden.

In den letzten zwei Anläufen gegen die Tigers setzte es im Stadion am Pulverturm beide Male eine Niederlage. In der eigenen Halle liest sich die Bilanz der Adler allerdings deutlich besser. Die letzten vier Begegnungen gegen Straubing konnten alle gewonnen werden. Die letzte Niederlage gab es im Februar 2017. Wir räumen den Tigers aufgrund ihres aktuellen Höhenflugs aber gute Chancen ein, die Negativserie in der Mannheimer SAP-Arena zu kippen.

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Adler Mannheim

In Mannheim geht es momentan drunter und drüber. Adler-Coach Pavel Gross dürfte wenig erfreut gewesen sein, dass seine Kuvencracks ausgerechnet beim Tabellenletzten Schwenningen einen herbe 1:6-Packung hinnehmen mussten. Und dass, nachdem zwei Tage zuvor die Augsburger Panther in der heimischen Arena mit 8:3 abgewatscht wurden. Dabei begann für die Adler zunächst alles nach Plan.

Valentino Klos brachte den Meister mit seinem ersten DEL-Tor mit 1:0 in Front, danach folgte ein katastrophaler Einbruch. Die Wilds Wings, die zuvor sechs Spiele in Folge verloren hatten, konterten Mannheim eiskalt aus. Im ersten Drittel noch drehte Schwenningen eindrucksvoll die Partie und stellte nach Periodenende auf 4:1. Die Adler riskierten in der Folge viel zu viele Strafen und ließen sich auch im zweiten Abschnitt die Butter vom Brot nehmen.

Zwei weitere Powerplay-Tore der Wilds Winds sorgten schon früh für eine Vorentscheidung. Damit die Revanche der Niederlage vom 11. Spieltag (1:3) am Freitagabend gegen Straubing glückt, muss vieles besser werden. Ob dies Pavel Gross kurzfristig gelingt, bleibt bis zum Wochenende abzuwarten.

 

Aufstellung Adler Mannheim

 

Tor: Dennis Endras, Johan Gustafsson, Miako Pantkowski

Verteidiger: Chad Billins, Björn Krupp, Joonas Lehtivuori, Sinan Akdag, Janik Möser, Denis Reul, Cody Lampl, Thomas Larkin, Tobias Möller, Mark Katic

Sturm: Tim Stützle, Brent Raedeke, Markus Eisenschmid, Ben Smith, Lean Bergmann, Nicolas Krämmer, Matthias Plachta, Marcel Goc, Yannik Valenti, Samuel Soramies, Borna Rendulic, Pierre Preto, Valentino Klos, Lousi Brune, Tommi Huhtala, Jan-Mikael Järvinen, Andrew Desjardin, David Wolf, Phil Hungereck

Chefcoach: Pavel Gross

 

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Straubing Tigers

Die Straubing Tigers haben sich nach drei Siegen in Serie, darunter Erfolge gegen Adler Mannheim und Red Bull München, zu einem echten Geheimfavoriten auf die Meisterschaft in diesem Jahr entpuppt. Cheftrainer Tom Pokel ist es seit seinem Amtsantritt 2017 gelungen, eine starke Einheit aus den Tigers zu formen. Der Favoritenschreck hat in der neuen Spielzeit von dreizehn Ligaspielen zehn gewinnen können. Nur dreimal verloren die Straubinger in den Wochen seit Ligastart.

Die Mannschaft wirkt momentan bestens eingespielt. Vor allem in der Offensive besitzen die Tigers viel Qualität. Mit 48 Treffern in 13 Spielen stellen die Tigers den besten Angriff der DEL. Top-Torjäger ist Jeremy Williams mit acht Saisontreffern, dahinter reihen sich Sven Ziegler (6 Tore) und Travis Turnbull (5 Tore). Großen Anteil an dem Straubinger Aufschwung haben aber auch Mike Conolly, der bereits 11 Scorerpunkte (1 Tore, 10 Vorlagen) auf seinem Konto stehen hat. In Mannheim will Tom Pokel mit seinen Jungs erneut überraschen und den Meister zum zweiten Mal in dieser Saison herausfordern.

 

Aufstellung Straubing Tigers

 

Tor: Sebastian Vogel, Jeff Zatkoff

Verteidiger: Sena Acolatse, Marcel Brandt, Stephan Daschner, Fredrik Eriksson, Maximilian Gläßl, Benedikt Kohl, Max Renner, Benedikt Schopper

Sturm: Chase Basily, Marco Baßler, Tim Brunnhuber, Miko Conolly, Vladislv Filin, Mitchell Heard, Antoine Leganière, Stefan Loibl, Kael Mouillierat, T.J. Mulock, Sando Schöneberger, Travis Turnbull, Jeremy Williams, Sven Ziegler

Chefcoach: Tom Pokel

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