FC Arsenal vs. Huddersfield Town, Premier League Tipp 29.11.17

Huddersfield Town hätte am Wochenende beinahe Manchester City niedergerungen, während Arsenal London es fertigbrachte, die Patzer der Konkurrenz tatsächlich einmal auszunutzen. Das direkte Duell ist auch aus deutscher Sicht interessant: Mehr Spieler aus der Bundesrepublik standen sich noch nie gegenüber.

Wenn sich am Mittwoch Huddersfield Town und der FC Arsenal gegenüberstehen, dann ist das nicht nur das Duell zwischen dem Tabellenvierten (Arsenal, 25 Punkte) und dem Elften (16 Punkte), sondern auch die Premier-League-Partie mit den meisten deutschen Spielern aller Zeiten: Gleich neun Profis aus der Bundesrepublik stehen sich im Emirates gegenüber und werden ihr Bestes geben, um ihre Farben zum Sieg zu schießen.

Interessante Quoten & Tipp

Huddersfield ist klarer Underdog, nicht nur aufgrund der individuellen Unterlegenheit, sondern vor allem wegen der schwachen Bilanz in der Fremde: Einem Sieg stehen aktuell ein Remis und vier Niederlagen gegenüber. Zu wenig, um auf dem Wettmarkt für ausgeglichene Verhältnisse zu sorgen. Dementsprechend liegen Arsenals Siegquoten klar unterhalb der Value-Grenze, während Huddersfield im hohen einstelligen Bereich beheimatet – und damit kaum wettbar ist.

Deutlich sinnvoller erscheint die Torwette. Denn auch wenn Huddersfield auswärts kaum punktete, ist das effiziente Verteidigungskonstrukt in der Regel intakt. Und wer Manchester City bei unter 2,5 Toren halten kann, dem gelingt das vermutlich auch gegen Arsenal London.

Daher die Prognose: Unter 2,5 Tore – Quote 2,65 bei 888Sport

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FC Arsenal

Die letzten drei Ergebnisse: 1:0 vs. FC Burnley, 0:1 vs. 1. FC Köln, 2:0 vs. Tottenham Hotspur

Es geht doch. Mit dem 1:0 gegen den FC Burnley gelang dem FC Arsenal ein für Gunners-Verhältnisse seltenes Kunststück: Nicht nur schlugen die Londoner mit Burnley einen direkten Konkurrenten (vor der Partie punktgleich), nein sie nutzten mit dem Dreier auch noch eiskalt die Patzer der unmittelbaren Tabellennachbarn aus. Da Tottenham, Chelsea und Liverpool jeweils nur einen Punkt holten, rückte Arsenal in der Tabelle bis auf Rang vier vor – mit nur einem Zähler Rückstand auf den FC Chelsea. Wie gesagt: Ein seltenes Vergnügen für ein Team, das vor allem dafür bekannt ist, in den entscheidenden Spielen und Momenten einzubrechen.

Von einem Einbruch konnte gegen Burnley wahrlich nicht die Rede sein. Vom Anpfiff bis zur letzten Sekunde waren die Gunners das spielbestimmende und gefährlichere Team, auch wenn offensiv längst nicht alles klappen wollte. So war es letztlich ein Elfmeter, der das Team in der Nachspielzeit auf die Siegerstraße brachte. Alexis Sanchez ließ sich die Ehre nicht nehmen, verwandelte sicher und stürzte sein Team in einen berechtigten Freudentaumel. Nach zuvor zwei Auswärtsniederlagen in Serie führte der Chilene seine Gunners zurück in die Spur – und in der Tabelle bis auf Platz vier.

In den kommenden Wochen kann Arsenal nun weiter Druck machen. Gegen Huddersfield hoffen die Fans auf den siebten Heimsieg im siebten Spiel, anschließend folgt der Kracher gegen Manchester United. Zwei Wochen, in denen sich die Londoner erneut weiter nach vorne schieben können. Sofern ihnen weitere ihrere seltenen Kunststücke gelingen.

 

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Huddersfield Town

Die letzten drei Ergebnisse: 1:2 vs. Manchester City, 0:4 vs. AFC Bournemouth, 1:0 vs. West Bromwich Albion

Es hat nicht viel gefehlt. Nur ein Quäntchen mehr Glück, und Huddersfield Town – ausgerechnet das Team mit dem klar kleinsten Etat der Liga – hätte die 17-Siege-Serie von Manchester City beendet. Im heimischen John Smith’s Stadium ging der Aufsteiger von Beginn an fokussiert zu Werke und verdichtete die Räume rund um den Strafraum exzellent. City, bis dato eine unstillbare Offensivbestie, fand so kaum ein Mittel in die Gefahrenzone und musste sich dementsprechend mit klarer Feldüberlegenheit, aber nur wenigen Torchancen zufriedengeben.

Einmal mehr untermauerte Town-Coach David Wagner seinen Ruf als akribischer Taktiker, sein Team war hervorragend eingestellt. Als Aufstiegsheld Christoph Schindler kurz vor dem Pausenpfiff auch noch den Führungstreffer erzielte – in Underdog-Manier nach abgefälschter Ecke – hatte auch der Letzte im Stadion begriffen: Hier geht was.

Doch ManCity wäre nicht ManCity, hätte es nicht auch auf Huddersfields Abwehrriegel eine Antwort parat. Die SkyBlues wurden minütlich zielstrebiger, Guardiola wechselte offensiv und sah dann an der Seitenlinie zu, wie sein Team die Partie noch drehte: Über Umwege gelangt die Pille zu Raheem Sterling, dem der Ball ans Knie sprang und von dort aus in hohem Bogen ins Tor. Sieg Nummer 18 für City, Pleite Nummer 6 für Huddersfield.

Hätte man in Huddersfield vor jener Partie eine respektable 1:2-Pleite gegen das Überteam der Liga angeboten, die meisten hätten wohl eingeschlagen. Doch angesichts des Spielverlaufs stellte sich die Zufriedenheit auf Seiten Huddersfields erst in den Stunden und Tagen nach der Partie ein. Nun jedoch umso mehr: Nach der deftigen 0:4-Pleite gegen Bournemouth hat sich das Team rehabilitiert. Beweisen muss das Team jedoch weiterhin, dass es auch auswärts punkten kann (ein Sieg aus sechs Spielen).

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