Toronto Raptors (43-16) – San Antonio Spurs (33-26), 23.02.2019

Das Spiel zwischen den Toronto Raptors und den San Antonio Spurs ist nicht nur ein besonderes Spiel, weil zwei Top-Mannschaften aus der Eastern und Western Conference aufeinander treffen, sondern auch aufgrund des überraschenden Trades im Sommer. So wurden Kathi Leonard und DeMar DeRozan gegeneinander getauscht und für DeRozan, der lange Zeit Topstar und Publikumsliebling in Toronto war, ist es heute das erste mal, dass er in seine langjährige Heimat zurückkehrt. Neben der Tatsache, dass zwei gute Teams aufeinander treffen, bietet diese Partie also auch eine interessante Geschichte.

Tipp: Toronto Raptors

Wie der Blick auf die Bilanzen erahnen lässt, gehen die Toronto Raptors heute als Favorit ins Spiel. So haben sie nicht nur insgesamt die klar bessere Bilanz, sondern gehören mit den Bucks und nach den Nuggets zu den drei besten Heimteams der Liga. Die Spurs taten sich auswärts andererseits sehr schwer, doch immerhin gewann die Mannschaft aus San Antonio das erste Spiel gegen die Raptors, Anfang Januar, mit 125-107. Trotzdem sollte der Tipp auf das Team aus Kanada gehen, gewannen sie vor der Pause sechs Spiele in Folge und waren einfach besser in Form.

Unser Tipp: AH -4,5 Toronto Raptors

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NBA – Toronto Raptors (43-16) – San Antonio Spurs (33-26)

In die zweite bzw. heiße Phase der Saison starten die Raptors von Platz 2 der Eastern Conference. Sie haben aktuell nur zwei Niederlagen mehr als die Konkurrenz aus Milwaukee und nur ein Spiel Rückstand auf die Bucks. Der Vorsprung auf die Verfolger ist deutlich größer, sind die Pacers bereits 4,5 Spiele zurück, mit bereits vier Niederlagen mehr. Toronto leistete also bisher ganze Arbeit, obwohl sie in dieser Saison mit Leonard einen neuen Go to Guy einbinden müssen und mit Nick Nurse einen neuen Coach an der Seitenlinie haben.

Vor allem die Arbeit des Trainers darf nicht unterschätzt werden, ist zwar klar, dass er mit Leonard, Lowry, Ibaka, Green, Siakam und Co. jede Menge Talent im Kader hat, doch der Blick auf die Statistiken zeigt, dass kein einziger Raptor alle Spiele bestreiten konnte. Leonard verpasste zudem 16 Spiele, Ibaka 4, Lowry 12 und Center Valanciunas sogar 27. Auch die Rollenspieler konnten nicht regelmäßig spielen und insgesamt machten nur vier Spieler mehr als 50 Spiele, von insgesamt 59 möglichen.

Auch deswegen ist durchaus nachvollziehbar, warum die Raptors trotz ihres Erfolges noch einmal auf dem Trade-Mark aktiv wurden. Mit Jonas Valanciunas, CJ Miles und Delon Wright mussten sich die Raptors aber nicht von besonders wichtigen Spielern trennen und konnten mit Marc Gasol einen absoluten Top-Mann dazu gewinnen. Auch sein Matchup gegen Pau Gasol, seinen Bruder, der bei den Spurs spielt, sorgt heute für eine weitere nette Geschichte im Vorfeld des Spiels. Ein weiterer Neuzugang ist zudem Jeremy Lin, der den Verletzten Van Fleet ersetzen soll.

Erwähnenswert an dieser Stelle zudem, dass angeblich auch Pau Gasol von den Spurs um einen Trade aus San Antonio gebeten haben soll. Gasol selbst bestätigte diese Gerüchte allerdings nicht. Er selbst spielt aber mit 38 Jahren keine besonders große Rolle mehr bei den Spurs. Er steht nur noch 12,5 Minuten auf dem Feld und erzielt magere 4,4 Punkte und 4,7 Rebounds pro Spiel. Coach Popovich zeigt sich aber immer wieder zufrieden mit seinem Oldie, gibt er den Spurs immerhin ein paar wichtige Minuten von der Bank.

Im Mittelpunkt der Spurs-Offensive steht in dieser Saison einmal mehr ein Duo aus Flügel und Big-Man. DeMar DeRozan und LaMarcus Aldridge geben den Ton an, zeigten sich aber beide nicht besonders konstant. Aldridge verschlief den Saisonstart und auch die Spurs hatten zu dieser Zeit Probleme. Erst im Laufe der Saison kam Aldridge besser in Fahrt und nachdem er immer besser wurde, wurden auch die Ergebnisse positiver. DeRozans Entwicklung war genau gegenläufig, hatte er zudem immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.

So stehen die Spurs derzeit mit 33 Siegen und 26 Niederlagen auf Rang 7 und haben nur zwei Spiele Vorsprung vor dem Neuntplatzierten. Wenn sie die Playoffs erreichen wollen, werden sie also konzentriert bleiben müssen und dürfen sie sich keine großen Patzer mehr erlauben. Doch Popovich und sein Team bringen die Klasse und Erfahrung mit um sich zu behaupten und auch mal die Favoriten zu ärgern. Heute sieht es aber nicht so gut, sprechen die Vorzeichen für die Heimmannschaft aus Toronto.

Immerhin gibt es keine neuen wichtigen Verletzten. Murray fehlt bekanntermaßen und nur White und Walker sind fraglich. Toronto muss auf Van Fleet verzichten, zudem ist McCaw fraglich.

Player to watch: DeMar DeRozan

Natürlich werden heute alle Augen auf DeMar DeRozan gehen und man darf eine durchaus emotionale Rückkehr erwarten. Zudem hatte er nie die Chance, sich in Toronto vernünftig zu verabschieden, sodass davon auszugehen ist, dass auch die Raptors eine Überraschung (z.B. ein Video) parat haben werden. DeRozans Motivation gegen seine Ex-Teamkollegen zu überzeugen wird zudem auch groß sein und nach der All-Star Pause sollte man davon ausgehen können, dass er ausgeruht und motiviert in die Partie geht. Seinen Punkteschnitt sollte er mit 21 Punkten problemlos erreichen können.

 

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