San Antonio Spurs (15-14) – Chicago Bulls (6-23), 16.12.2018

Wenn in der heutigen Nacht die San Antonio Spurs und die Chicago Bulls aufeinandertreffen, trifft Gregg Popovich mal wieder auf einen seiner Coaching-Schützlinge, Jim Boylen. Wie so oft, geht aber die Mannschaft von Popovich als Favorit ins Spiel, obwohl die Spurs in dieser Saison nicht wirklich überzeugend auftreten. Doch San Antonio gewann bereits das erste Spiel knapp gegen die Bulls (108-107) und steht in der Tabelle deutlich besser da. Auch die Form spricht für das Team von Coach Pop.

Tipp: San Antonio Spurs

Die Spurs gewannen ihre letzten vier Spiele in Folge und kämpfen sich in der Tabelle langsam Richtung Playoff-Plätze. Auch die Tatsache zu Hause zu spielen ist ein klarer Vorteil, den die Spurs zu Nutzen wissen sollten. Dazu kommt außerdem, dass die Chicago Bulls in keiner guten Form sind. Bei ihnen ging es zuletzt drunter und drüber, der Trainer wurde entlassen und die Tatsache zehn der letzten elf Spiele verloren zu haben, spricht eine klare Sprache. Der Tipp sollte also auf San Antonio gehen.

Unser Tipp: AH -9,5 Sieg San Antonio Spurs

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NBA – San Antonio Spurs (15-14) – Chicago Bulls (6-23)

Mit vier klaren Siegen über die Lakers (133-120), Jazz (110-97), Suns (111-86) und die Los Angeles Clippers (125-87), konnten die San Antonio Spurs ihre zweite vier Spiele anhaltende Siegesserie unter Dach und Fach bringen. Aufgrund der engen Konstellation in der Western Conference kletterten sie damit auch in der Tabelle auf Rang 10, haben nur noch ein Spiel Rückstand auf Platz 8 und sogar nur vier Spiele Rückstand auf den Tabellenführer aus Denver.

Dementsprechend gibt es tabellarisch derzeit wenige Gründe zur Unruhe, auch wenn die Auftritte insgesamt zu wünschen übrigließen. Sowohl defensiv als auch offensiv, enttäuschte das Team von Gregg Popovich in dieser Saison nämlich immer wieder und ließ die Kontinuität vermissen. Immerhin sorgten die letzten vier Erfolge aber dafür, dass man ein wenig Durchatmen konnte und die Bilanz mal wieder positiv ist.

Ein gutes Zeichen waren zuletzt vor allem die Stimmen aus dem Kader. So sprachen Spieler wie Mills, Gay oder DeRozan davon, dass die Mannschaft Spaß beim Spielen habe und sich gegenseitig gut unterstützt. Auch die Kommunikation läuft viel besser, was sich gut an den Defensivwerten ablesen lässt. So ließen die Spurs in den letzten drei Spielen nur 97, 86 und 87 Punkte. Dementsprechend zuversichtlich werden die Spurs auch in die letzten Wochen des Jahres 2018 gehen.

Weniger Zuversicht herrscht dagegen in Chicago, wo es in den letzten Tagen drunter und drüber ging. So wurde nach 3 ½ Jahren Coach Fred Hoiberg entlassen und der ehemalige Popovich-Assistant und langjährige Assistant von Hoiberg, Jim Boylen, übernahm das Ruder. Für die Bulls-Spieler keine gute Sache, änderte sich das Training schlagartig.

Coach Boylen zeigte sich knallhart, setzte Sondertrainingseinheiten ein und stellte klar, dass von nun an, nur noch der Coach das Sagen hat. Die Spieler schlossen sich zusammen, überlegten gemeinschaftlich nicht zum Training zu gehen und stellten ihren Trainer zu Rede. Es entbrannte auch in den Medien eine Diskussion darüber, ob Boylens Ansätze zeitgerecht sind und nicht zu hart sind. Letztlich schien man sich aber irgendwie einigen zu können.

Doch das Drama ist damit nicht beendet, darf angezweifelt werden, in wie weit das Team bereit ist, den Vorgaben des Trainers zu folgen. Zudem dürfen sich die Spieler wenige Fehltritte erlauben. Interessant sicherlich, dass sich Boylen wohl gegen eine große Rolle von Neuzugang Jabari Parker entschieden hat. Er spielte im letzten Spiel nur vier Minuten und scheint wenig Vertrauen geschenkt zu bekommen. Die Ergebnisse geben zudem auch kaum Grund zur Hoffnung und so bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in Chicago entwickeln wird.

Immerhin lichtete sich das Lazarett und es fällt nur Valentine sicher aus. Zudem ist nur Hutchison fraglich, sodass Boylen aus dem Vollen schöpfen kann. Die Spurs müssen ohne Murray und Gasol ran. Walker ist fraglich.

Player to watch: LaMarcus Aldridge

Geht man in dieser Saison auf Ursachenforschung für die schwachen Auftritte der Spurs, so fällt einem auch der Name LaMarcus Aldridge ins Auge. Der Forward der Spurs enttäuscht in dieser Saison, wurde seine Rolle im Vergleich zum letzten Jahr zwar etwas kleiner, trifft er aber auch deutlich schlechter (18,5 Punkte bei 47% – im Vergleich zu 23, Punkten und 51% im letzten Jahr), sodass er seltener gesucht wird. Trotzdem ist er die zweite Option der Spurs und weiterhin gefordert. Im Dezember zeigte er mit 20,7 Punkten und 61% aus dem Feld aber für einen Aufschwung, sodass man auch heute davon ausgehen kann, dass er seinen Schnitt mit 18 Punkten erreichen kann.

 

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