Orlando Magic (21-50) – Philadelphia 76ers (39-30), NBA Tipp 23.03.2018

In einer Nacht in der keine möglichen Playoff-Teams gegeneinander spielen, geht der Blick Richtung Orlando, wo die Magic als zweitschwächstes Team der Eastern Conference, die Philadelphia 76ers empfangen. Dabei herrschen klare Vorzeichen, sprechen Form, Bilanzen und die bisherigen Ergebnisse der beiden Teams für die Gäste aus Philadelphia. Mit 130-111 und 116-105 entschieden die Sixers die ersten beiden Spiele für sich und natürlich wollen sie heute mit einem Sieg die Serie gegen die Magic sweepen.

Tipp: Philadelphia 76ers

Im Vorfeld des Spiels gibt es neben der Tatsache, dass Orlando zu Hause spielt, zwar noch einen weiteren Grund der für die Magic spricht (Doppelbelastung der Sixers), trotzdem sollte man den Tipp auf Orlando lieber nicht wagen. Sie verloren ihre letzten beiden Spiele in Folge und insgesamt sieben der letzten acht Partien. Die Sixers gewannen andererseits ihre letzten drei Spiele in Folge und konnten fünf der letzten sieben Spiele für sich entscheiden. Da Philly zudem im Kampf um eine gute Playoff-Position steht, sollte der Tipp auf die Sixers gehen, da sie diese den Sieg unbedingt wollen und das insgesamt bessere Team sind.

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NBA – Orlando Magic (21-50) vs Philadelphia 76ers (39-30)

Die Magic werden froh sein, wenn die Saison in elf Spielen für sie zu Ende ist. Dann steht der Draft an und aktuell haben sie relativ gute Chancen auf einen hohen Pick. Natürlich ist dies auch ein Grund warum man nicht unbedingt erwarten darf, dass Orlando alles riskieren wird um weitere Siege einzufahren. Der Lernfaktor steht im Vordergrund und man darf nicht vergessen, dass die Saison verriet, dass auch die Qualität der Mannschaft nicht besonders hoch ist.

Dabei hätten sie im letzten Spiel gegen die Toronto Raptors für eine Überraschung sorgen können. Zu Beginn des letzten Viertels führten die Magic nämlich mit acht Punkten und waren auf dem Weg einen Sieg einzufahren. Doch sie vergaben die ersten elf Würfe im vierten Viertel und trafen anschließend viele schlechte Entscheidungen. Die Raptors nutzten die Schwächen aus, zogen vorbei und gewannen das Spiel mit 93-86.

Für die Magic also eine weitere Pleite, aber immerhin eine defensiv relativ gute Leistung. Bereits im Spiel zuvor hielten sie auch die Celtics bei nur 92 Punkten, da es offensiv allerdings nicht gut lief, verpassten sie auch hier den Sieg (83-92). Zugegebenermaßen sind dies allerdings nur Momentaufnahmen, gehört die Orlando-Defensive mit 109,1 kassierten Punkten pro Spiel, zu den vier schlechtesten der Eastern Conference.

Auch dies ist ein Grund warum die Sixers heute als Favorit ins Spiel. Die eigene Defensive ist mit 105,6 kassierten Punkten nämlich etwas besser. Zudem sind die Sixers das drittstärkste Offensivteam in der Eastern Conference. Dazu ist auch die Form besser und die Sixers konnten sich in den letzten Spielen gut gegen Teams behaupten, die wie Orlando, nichts mit den Playoffs zu tun haben werden.

So besiegten die Sixers innerhalb der letzten vier Spiele die Nets (120-97), Knicks (118-110), erneut die Nets (120-116) und die Hornets (108-94). Einzig gegen die Pacers zogen sie knapp den Kürzeren (98-101). Gestern spielten die Sixers zudem noch gegen die Memphis Grizzlies, doch das Ergebnis fehlte noch und selbst Doppelbelastung und Reisestress, sollten vor der heutigen Partie kein Problem für Embiid und Co. sein.

Zudem haben die Sixers ein weiteres Ziel, bis zum Start der Playoffs. Da sie nur noch 13 bzw. 12 Spiele haben und der Vorsprung auf Platz 9 mittlerweile acht Spiele beträgt, scheint die Qualifikation bereits so gut wie sicher. Da sie aber gleichzeitig nur ein Spiel Rückstand auf Platz 4 haben, wollen sie nun auch gerne den Heimvorteil, da die zu Hause das zweitbeste Team der Eastern Conference sind. Coach Brown gab zu verstehen, dass dieses Ziel nur erreicht werden kann, wenn die Verteidigung besser wird. Entsprechend motiviert, darf man seine Truppe heute erwarten.

Neue Verletzten gibt es dabei nicht und Korkmaz, Luwawu-Cabarrot, Young und sogar Markelle Fultz sind heute fraglich. Orlando bangt um Simmons und tritt ohne Fournier und Ross an.

Player to watch: Ben Simmons

Das Rennen um den Rookie of the Year Award ist noch lange nicht entschieden, da Simmons derzeit sehr stark agiert und sein Konkurrent aus Utah, Donovan Mitchell, derzeit häufiger schlechte Quoten wirft. Simmons hingegen erzielte in den letzten vier Spielen drei Triple Doubles und verpasste auch im vierten Spiel mit 8 Rebounds das Triple Double nur knapp. Er und Embiid führen das junge Sixers-Team an und so darf man auch heute mindestens mit einem Double Double von Simmons rechnen.

 

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