Minnesota Timberwolves (17-12) – Phoenix Suns (9-21), NBA Tipp 17.12.2017

Tipp: Minnesota Timberwolves

Immerhin hat keines der Teams Doppelbelastung zu verkraften, sodass sich hieraus ein Nachteil ergeben würde. Die Suns haben aufgrund der Vielzahl an Ausfällen aber schon genug Probleme. Da zudem die Form schwach ist und die Wolves insgesamt besser drauf sind, ist nicht nur die Rollenverteilung klar, sondern auch auf wen der Tipp heute gehen sollte. Die Suns konnten in einem der beiden Spiele zwar Paroli bieten und gewinnen, doch das darf man heute nicht erwarten und so sollten sich die Wolves durchsetzen und den vierten Platz in der Tabelle sichern können. Der Tipp sollte also auf Minnesota gehen.

Quote Quote
Anbieter Anbieter
Bonus Bonus
Link Link
1,11
200€

 

NBA – Minnesota Timberwolves (17-12) vs Phoenix Suns (9-21)

Zwischen den Minnesota Timberwolves und den Phoenix Suns kommt es in der heutigen Nacht zum dritten Duell in dieser Saison. Spiel Nummer 1 fand Mitte November in Minnesota statt und ein wenig überraschend setzten sich die Suns mit 118-110 durch, dank jeweils 35 Punkten von TJ Warren und Devin Booker. Spiel Nummer 2 gab es dann Ende November, diesmal mit dem besseren Ende für die Wolves, die 119-108 gewannen, dank 32 Punkten von Karl-Anthony Towns.

Für die Wolves läuft die Saison bisher ganz gut. Auch aufgrund der teils schwachen Leistungen der Konkurrenz, stehen sie derzeit auf Rang 4 der Western Conference. Dabei lassen sie eine gewisse Konstanz erkennen, da sie in diesem Jahr nie mehr als zwei Spiele hintereinander verloren. So erkämpften sie sich die 17-12 Bilanz auch wenn sich immer wieder, teils auch unnötige Niederlagen einschlichen.

Es ist allerdings auch auffällig, dass die +5 Bilanz auf den besseren Saisonstart zurückgeht. Mitte November standen sie nämlich bei 10-5, sodass die 7-7 Bilanz in den letzten 14 Spielen sicherlich ausbaufähig ist. Dass man dabei Spiele gegen deutliche schwächer stehende Team wie die Hornets, Miami, OKC oder Memphis verlor, sorgte phasenweise auch für Diskussionen und dafür das Einsatzwille und Defense-Qualitäten einmal mehr in Frage gestellt wurden.

Den Unterschied zur vergangenen Saison, in der sie noch mehr solcher Spiele verloren, machen letztlich dann aber wohl die Neuzugänge um Butler, Teague, Gibson und Crawford. Vor allem Butlers Formkurve zeigte dabei weiterhin nach oben. Erzielte er im Oktober nur 16,2 Punkte im Schnitt, konnte er im Dezember bisher 26,4 Punkte pro Spiel erzielen. Vier der letzten sieben Spiele konnten die Wolves auch gewinnen, weshalb sie auch siegessicher und favorisiert in das heutige Spiel gehen.

Die letzten Ergebnisse der Suns sorgen allerdings auch nicht unbedingt für Erschrecken. Sie verloren die letzten fünf Spiele in Folge und insgesamt zehn ihrer letzten zwölf Spiele. Einer der Gründe könnte die Verletzung von Devin Booker sein, der sich im Spiel gegen die Raptors an der Leiste verletzte. Die Suns verloren nicht nur dieses Spiel, sondern auch die folgenden Vier.

Immerhin entging man deutlichen Niederlagen und verlor von den letzten vier Partien nur ein Spiel mit zehn Punkten Unterschied, alle anderen mit sieben Zählern oder weniger (3, 6). Trotzdem stellten die Suns damit ihre höchste Niederlagenserie in dieser Saison ein. Guard Tyler Ullis wollte von einer ordentlichen Leistung nach der letzten Pleite auch nichts hören. Man müsse mal wieder gewinnen und dafür werden die Suns in den kommenden Spielen alles versuchen.

Einfach wird es ohne Booker aber nicht. Zuletzt fehlte außerdem Tyson Chandler aus persönlichen Gründen und durch weitere Ausfälle von Knight, Reed und Williams bleibt die Personalsituation angespannt. Isaiah Canaan wurde kurzerhand verpflichtet, kam bisher aber noch nicht zum Einsatz.

Während Phoenix also eine Menge personelle Probleme mitbringt, haben die Wolves das Glück nur auf Bjelica verzichten zu müssen.

Player to watch: Karl-Anthony Towns

Auch wenn Towns Defensive häufig in der Kritik steht, bleibt er einer der dominantesten Big-Man der Liga. Mit 23 Double Doubles führt er die Liga an, doch es ist auffällig, dass er durch die Neu-Verpflichtungen individuell ein wenig zurückstecken musste. So erzielt er zwar noch 20,4 Punkte und 11,8 Rebounds pro Spiel, machte damit aber deutliche Einbußen im Vergleich zur letzten Saison und bekommt beispielweise vier Würfe weniger pro Spiel. Durch den gestiegenen Erfolg wird ihm dies aber egal sein, zumal er weiterhin eine Double Double Maschine ist, von der man auch heute zweistellige Werte im Punkte- und Reboundbereich erwarten darf.

 

Liveticker und Statistiken