Miami Heat (24-24) – Chicago Bulls (11-39), 31.01.2019

Mit 103-96 und 117-103 konnten die Miami Heat die bisherigen beiden Duelle gegen die Chicago Bulls gewinnen. Diese beiden Ergebnisse und der Blick auf die Bilanzen lassen erahnen, dass die Miami Heat auch heute die klaren Favoriten sind. Während die Heat mit einem Sieg weiter ihre Playoff-Ambitionen untermauern wollen, geht es für die Bulls um relativ wenig, da sie abgeschlagen mit den Cavs und Knicks am unteren Ende der Eastern Conference stehen.

Tipp: Miami Heat

Weitere Indizien, die für die Mannschaft aus Miami sprechen, sind die jeweiligen Bilanzen. Obwohl Miami zu Hause nicht stark auftritt, und hier nur elf von 24 Spielen gewinnen konnte, zeigten sich die Bulls in fremder Halle noch etwas schlechter. Auswärts gewannen sie erst sechs von 25 Spielen. Dazu spricht auch die jüngste Form für Miami, gewannen sie ihre letzten beiden Spiele, während die Bulls nicht nur ihre letzten drei Spiele sondern insgesamt 13 letzten 14 Partien verloren. Der Tipp sollte somit unbedingt auf Miami gehen.

Unser Tipp: AH -7,5 Miami Heat

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NBA – Miami Heat (24-24) – Chicago Bulls (11-39)

Miami steht derzeit auf Rang 7 der schwachen Eastern Conference Konferenz und hat mit drei Spielen Vorsprung vor den Neuntplatzierten Pistons einen durchaus beruhigenden Vorsprung vor den nicht Playoff-Plätzen. Gleichzeitig haben sie nur 1,5 Spiele Rückstand auf Platz 6, sodass zumindest ein kleiner Aufstieg in der Tabelle noch erreichbar wäre. Diese Tabellensituation ist aber auch durch die schwache Eastern Conference bedingt, denn obwohl bei Miami mehrere Spieler schon mehr als eine Handvoll Spiele verpassten, konnten sich die Heat in den Playoff-Plätzen halten.

Dabei gab es erfreulicherweise keine größeren Verletzungen, mit Ausnahme der von Goran Dragic. Der Guard der Heat konnte in dieser Saison erst 14 Spiele bestreiten und wird wohl erst nach dem All-Star Game zurückkehren. Zudem verletzte sich im letzten Spiel Derrick Jones Jr.,  doch was erst nach einer schwerwiegenden Verletzung aussah, entpuppte sich glücklicherweise als eine Verletzung, die ihn nur einige Wochen außer Gefecht setzen wird. Ansonsten fehlten aber einige andere Spieler für ein paar Spiele und außer Bam Adebayo konnte kein einziger Heat-Akteur alle 48 Spiele bestreiten.

Auch was das All-Star Game angeht, könnte es für Miami schwer werden Spieler zu stellen. Es ist gut möglich, dass Dwyane Wade in seiner letzten Saison noch mal eine Chance von den Coaches bekommt, sich beim All-Star-Game zu präsentieren, allerdings wäre es leistungsmäßig nicht gerechtfertigt. Der mittlerweile 37-Jährige erzielt pro Spiel nur 13,8 Punkte und man sieht ihm an, dass er bereits in die Jahre gekommen ist. Nichtsdestotrotz trägt er hier und da noch ein wenig zu Siegen der Heat bei und konnte noch einige wichtige Punkte erzielen. Gegen das junge Team der Bulls wird er sicherlich auch wieder die ein oder andere Aktion haben und von seiner Erfahrung profitieren können.

Nach dem Trainerwechsel und dem Chaos in Chicago, kehrte in den ersten Wochen Ruhe ein. Da die Bulls zudem einige Spiele gewinnen konnten, dachte man, dass es bergauf geht. Allerdings kehrte zum Jahreswechsel der vorherige Alltag zurück und die Bulls verloren zehn Spiele in Folge. Dabei ließen sie offensiv wie defensiv große Schwächen erkennen und hatten ihren anspruchsvollen Gegnern nicht genug entgegenzusetzen.

Als es dann zum Kellerduell gegen die Cleveland Cavaliers kam setzte sich die Mannschaft aus Chicago mit 104-88 durch und konnte nach langer Zeit mal endlich wieder ein Erfolg feiern. Dieser Trieb sie allerdings nicht an. Sie verloren das nächste Spiel gegen die Hawks mit 20 Punkten Unterschied und mussten sich auch in den folgenden beiden Partien gegen die Clippers und erneut die Cavaliers geschlagen geben. Erschwerend kommt für das heutige Spiel noch hinzu, dass sie gestern in Brooklyn spielten und auch hier mit großer Wahrscheinlichkeit als Verlierer vom Feld gingen (Ergebnis fehlt).

Mit nur elf Siegen und 39 Niederlagen steht Chicago auf Platz 13 der Eastern Conference und hat nur ein halbes bzw. eineinhalb Spiele Vorsprung vor den Knicks (Platz 14) und den Cavaliers (Platz 15). Obwohl die Mannschaft mit guten jungen Talenten besetzt ist, schaffen es Trainer und Mannschaft nicht das Optimum aus dem Team heraus zu holen. Den Bulls steht also weiterhin eine lange Saison bevor und man darf auch im heutigen Spiel nicht zu viel von ihnen erwarten.

Verletzungsbedingt fehlen Denzel Washington und Wendell Carter Jr. Außerdem wird Chandler Hutchison nicht spielen können. Auf Seiten von Miami muss man auf Goran Dragic und Derrick Jones Jr verzichten. Zudem ist Tyler Johnson fraglich.

Player to watch: Josh Richardson

Josh Richardson hatte einen sehr starken Saisonstart und konnte im Oktober und November mit über 20 Punkten pro Spiel auftrumpfen. Doch so stark er in dieser Saison begann, so stark ließ er zuletzt auch nach. So erzielte er im Dezember und Januar nur jeweils 14,9 Punkte pro Spiel und warf insgesamt weniger als 40% aus dem Feld. Auch in den letzten Spielen lief es nicht besonders gut und obwohl er beim letzten Sieg über die Bulls noch 26 Punkte erzielte, kam er in den letzten vier Spielen nur auf 11, 17, 10 und 12 Punkte. Seine Quoten waren entsprechend schlecht, so dass er wirklich nicht gut in Form ist. Allerdings ist Richardson stets bemüht und aggressiv und so darf man ihn auch im heutigen Spiel gegen die Bulls wieder stärker erwarten. Da die Bulls-Defensive ihm nicht viel entgegenzusetzen hat, sollte es heute wieder besser laufen und seinen Gesamtschnitt sollte er mit 18 Punkten erreichen können.

 

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