Detroit Pistons (22-21) – Washington Wizards (25-20), NBA Tipp 20.01.2018

Zum dritten von vier Duellen treffen sich in der heutigen Nacht die Detroit Pistons und die Washington Wizards. Zu Beginn der Saison kam es in Washington zum ersten Duell, in dem sich die Wizards mit 115-111 durchsetzen konnten. Anfang Dezember hatten die Pistons dann die Chance auf Revanche, mussten allerdings wieder in Washington ran. Mit 109-91 behielt das Heimteam aus Washington aber erneut die Oberhand und geht daher auch auf Grund dieser beiden Ergebnisse als Favorit ins Spiel.

Tipp: Washington Wizards

Der Tipp aufs Auswärtsteam ist häufig mit ein wenig mehr Risiko verbunden, zumal die Heimstärke von Detroit (13-6) nicht unterschätzt werden darf. Ein Nachteil für Washington ist sicherlich auch, dass sie ihre letzten beiden Partien verloren, doch für Detroit lief es zuletzt noch etwas schlechter. Drei Pleiten in Folge und sieben Niederlagen in den letzten zehn Spielen ist keine gute Voraussetzung, zumal selbst vermeintlich schwächere Teams wie die Pelicans, Bulls oder Hornets nicht besiegt werden konnten. Daher und weil die Pistons nicht komplett sind sollte der Tipp heute auf die Wizards gehen.

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NBA – Detroit Pistons (22-21) vs Washington Wizards (25-20)

Ein großes Problem für die Pistons ist in der Saison der Start in die jeweiligen Spiele. Immer wieder verschlafen sie den Start, wie beispielsweise auch bei ihrer letzten Pleite gegen die Toronto Raptors. Mit 18-31 ging der erste Spielabschnitt verloren, doch das Endergebnis von 91-96 belegt, dass sich die Pistons in den folgenden drei Vierteln wieder ins Spiel zurückkämpfen konnten. Allerdings versäumten es die Pistons außerdem, zum Ende des Spiels für die mögliche Entscheidung zu sorgen und kassierten so eine weitere, durchaus unnötige Niederlage.

Problematisch bleibt sicherlich auch, dass Guard Reggie Jackson weiterhin ausfällt. Mit Tobias Harris, Avery Bradley Andre Drummond hat Coach van Gundy zwar noch gute Spieler im Kader, doch dass Jackson fehlt ist an den Ergebnissen seit seinem Ausfall erkennbar. Von den zehn Spielen die er verpasste, gingen sieben verloren. Da Ende Dezember zudem Bradley fehlte und auch Drummond ein paar Spiele verpasste wird schnell klar, dass der fehlende Rhythmus sicher ebenfalls nicht ganz unschuldig an den Ergebnissen ist.

Nichtsdestotrotz erwartet Coach van Gundy mehr von seinem Team. Ende November stand Detroit mit 14 Siegen und nur sechs Niederlagen noch erstaunlich gut dar, doch seitdem konnten sie nicht mehr als drei Spiele in Folge gewinnen. Defensiv, wie offensiv ist man dabei zu unzuverlässig und die schwachen Ergebnisse spiegeln die Probleme wieder, die leider dadurch verstärkt werden, dass die Pistons den Start des Spiels viel zu häufig verschlafen.

Dementsprechend werden die Wizards das heutige Spiel natürlich angehen. So werden sie bereits früh im Spiel versuchen, den Grundstein für den Erfolg zu legen und zudem natürlich die dritte Niederlage in Folge verhindern wollen. Nachdem sie zuletzt nämlich gegen die Bucks und Hornets verloren und inklusive dem heutigen Spiele nun vier Auswärtsspiele anstehen, wäre ein Sieg auch im Hinblick auf die kommenden Aufgaben viel Wert.

Nach der Pleite im letzten Spiel gegen die Hornets, die erstaunlich deutlich ausfiel (109-133) fand Coach Scott Brooks deutliche Worte. So war er überhaupt nicht mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden und äußerte sich kritisch über die Einstellung seines Teams. Man müsse Leute finden, die kämpfen und sich aufopfern. Es sei nicht das Problem, wer wie viele Würfe bekommt oder wer wie lange spielt. Die Einstellung muss besser werden und das Team insgesamt mehr Einsatz zeigen.

Trotz der vier Pleiten aus den letzten sechs Spielen stehen die Wizards aber immer noch auf Rang 5 der Eastern Conference. Der Konkurrenz ist aber groß und der Tabellenneunte hat ebenso viele Niederlagen wie Washington. Gemessen an den Ansprüchen laufen die Wizards aber weiter ihren Erwartungen hinterher und es wird Zeit, dass sich das eigentlich stark besetzte Team um Wall, Beal, Porter und Co. wieder auf die Stärken besinnt, um nicht aus den Playoff-Plätzen herauszurutschen.

Immerhin haben die Wizards keine Verletzungssorgen, während die Pistons ohne Jackson auskommen müssen. Avery Bradley ist zudem fraglich und auch Stanley Johnson könnte ebenfalls ausfallen.

Player to watch: Bradley Beal

Bradley Beal ist weiterhin gut aufgelegt und macht sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im All-Star Team. Mehr Erfolge würden seine Chancen natürlich noch weiter steigen lassen, doch mit 23,7 Punkten pro Spiel und insgesamt konstanten und guten Leistungen, stehen seine Chancen auch so nicht schlecht. In dieser Saison verpasste er nur dreimal das zweistellige Scoring, konnte gleichzeitig aber auch acht Spiele mit 30 oder mehr Punkten erzielten (einmal sogar 51). Beal ist also neben Wall der Leistungsträger der Wizards und sollte auch heute seinen Schnitt mit 24 Punkten erreichen können.

 

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