Detroit Pistons (18-14) – Indiana Pacers (19-14), NBA Tipp 27.12.2017

Tipp: Indiana Pacers

Beide Mannschaften verloren das jeweils vorletzte Spiel, bringen aber insgesamt trotzdem eine ordentliche Form mit. Die Pistons gewannen vier der letzten fünf Spiele, während die Pacers drei der letzten vier gewannen. Dass Bradley bei den Pistons fehlt ist sicherlich ein Nachteil, dafür spielen sie allerdings zu Hause, wo sie sich insgesamt etwas besser präsentieren (10-5), als es die Pacers in fremder Halle tun (8-7). Da Bradley jedoch fehlt und Oladipo gut in Form ist denke ich, dass die Pacers leichte Vorteile auf ihrer Seite haben und daher die saisoninterne Serie mit einem Sieg ausgleichen.

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NBA – Detroit Pistons (18-14) vs Indiana Pacers (19-14)

Dass die Boston Celtics, Cleveland Cavaliers und Toronto Raptors mal wieder an der Spitze der Eastern Conference stehen ist eigentlich keine Überraschung. Dahinter stehen mit den Detroit Pistons und Indiana Pacers, auf den Plätzen 4 und 5 jedoch zwei Teams mit denen man so nicht unbedingt gerechnet hatte. Beide treffen heute bereits zum vierten mal in dieser Saison aufeinander. Spiel 1 gewannen die Pistons zu Hause mit 114-97. Partie Nummer 2 entschieden dann die Pacers mit 107-100 für sich. Entgegen der Tabellensituation gewannen die Pistons dann aber auch Duell Nummer 3 in Indiana, mit 104-98. Beide Mannschaften wissen also was sie erwartet und sicher wird es auch heute wieder ein spannendes Spiel.

Dabei geht die Mannschaft aus Detroit mit guten Voraussetzungen in diese Partie. Zum einen spielen sie nämlich zu Hause und zum anderen konnten sie nach sieben Niederlagen in Serie, vier ihrer letzten fünf Spiele gewinnen. Einzig eine 93-110 Niederlage gegen die Mavs trübte ein wenig die Stimmung, doch sowohl defensiv, als auch offensiv hatte man gegen Dallas einfach nicht die nötige Konzentration.

Im darauffolgenden und gleichzeitig bisher letzten Spiel waren dann die New York Knicks zu Gast in Detroit. Mit 18 Punkten und 15 Rebounds führte Andre Drummond sein Team zum Sieg, doch Coach van Gundy freute ich über eine insgesamt gute Mannschaftsleistung. Sieben der neun eingesetzten Spieler scorten zweistellig und in einer spannenden Schlussphase behielten Stanley Johnson und Reggie Jackson die Nerven.

Detroit ist nach der Pleitenserie also wieder auf Kurs und festigt derzeit einen Playoff-Platz. Die Konkurrenz schläft aber nicht, stehen die Pacers mit einem Sieg mehr noch etwas besser dar und sind ihnen auch die Bucks, Wizards und Knicks dicht auf den Fersen. Selbst der Neuntplatzierte aus Miami hat nur 1,5 Spiele Rückstand. Nichtsdestotrotz kann man bisher zufrieden sein, auch wenn Coach van Gundy natürlich immer noch Sachen findet, die er verbessern will.

Das Gleiche könnte man jedoch auch über Nate McNillan, Coach der Indiana Pacers sagen. Dank starker Leistungen, allen voran von Victor Oladipo stehen die Pacers auf Rang 4 und konnten sich schon gegen einige Top-Teams behaupten. Oladipo schlug nach seinem OKC-Trade ein wie eine Bombe und ist mit 25,3 Punkten pro Spiel nicht nur Topscorer, sondern auch Antreiber seiner Mannschaft. In den letzten neun Spielen war er stets der Topscorer seines Teams.

Dabei wusste er mit mehreren 30-Punkten Spielen zu überzeugen und setzte beim 126-116 Overtime-Erfolg gegen Denver ein weiteres Ausrufezeichen, als er 47 Punkte erzielte. Dieser Sieg kam zudem nur zwei Tage nach dem Erfolg über LeBron James und die Cavs, bei dem die Pacers die 13 Spiele andauernde Siegesserie der Cavs beenden konnten.

Die vielen Fragezeichen nach dem Paul George Trade konnten also in Ausrufezeichen umgewandelt werden, präsentiert sich die Mannschaft zum einen besser als Team und erfüllt Oladipo die Rolle als Leader sogar besser als George. Dazu kommt, dass auch Domantas Sabonis, der ebenfalls im George-Trade zu den Pacers kam überzeugt und zu den fünf Spielern neben Oladipo gehört, die im Schnitt mindestens 11,9 Punkte erzielten.

Wichtige Ausfälle haben die Pacers zudem nicht zu verkraften. Die Pistons mussten zuletzt und müssen noch bis in den Januar auf Avery Bradley verzichten.

Player to watch: Victor Oladipo

Oladipo wurde im Jahr 2013 an zweiter Stelle gedraftet, konnten in seinen ersten vier Saison in Orlando und Oklahoma City aber nie wirklich dieser Draft-Position gerecht werden. In seiner nun fünften Saison konnte der 25-jährige seinen Punkteschnitt aber aus dem Nichts von 15,9 auf 25,3 Punkte pro Spiel nach oben schrauben und ist damit sowohl ein MIP-Kandidat, wenn nicht sogar auch ein MVP-Kandidat. Oladipo ist fit und hat Spaß an dem was er tut und bringt den Pacers damit eine Menge Erfolg, mehr oder weniger aus dem Nichts. Auch heute wird er wieder Vollgas geben und sollte seinen Schnitt (25,3 Punkte) mit 25 Zählern erreichen können.

 

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