Denver Nuggets – Portland Trail Blazers NBA Playoffs Tipp 2019 Spiel 1

Unser Tipp: Sieg Denver Nuggets

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Die Denver Nuggets und Portland Trail Blazers komplettieren die zweite Playoff-Runde, in der sowohl in der Eastern Conference, als nun auch in der Western Conference, die jeweils vier besten Teams der regulären Saison aufeinandertreffen. Allerdings waren die Nuggets das einzige Team der Conference-Halbfinalisten, das sieben Spiele brauchte und auch hier bis zum Ende zittern musste.

Gegen ein erfahrenes Spurs-Team mussten sie lange kämpfen, um sich den Sieg zu sichern und obwohl sie eigentlich das ganze Spiel 7 lang führten, schafften sie es nicht sich in Spiel 7 entscheidend abzusetzen. Am Ende feierten sie aber einen verdienten Einzug in Runde 2, auch wenn man ihnen die fehlende Erfahrung an einigen Stellen anzumerken schien.

Dass Denvers Gegner in Runde 2 etwas erfahrener ist, konnte man in Runde 1 auch merken. Die Blazers besiegten nämlich die Thunder in 5 Spielen und konnten sich somit für den peinlichen Sweep in den vergangenen Playoffs rehabilitieren. Obwohl sie verletzungsgebeutelt in die Serie gingen, überragte vor allem Damian Lillard und warf seine Mannschaft mit dem bisherigen Wurf der Saison, einem Buzzer Beater aus 9-10 Metern, in die zweite Runde.

Tipp Spiel 1:

Denver war das heimstärkste Team der regulären Saison. Zwar verpatzten sie den Start in Runde 1, doch nun konnten sie Sicherheit und Selbstvertrauen tanken, so dass man sie etwas abgeklärter in Runde 2 erwarten darf. Jokic wird seine Stärken ausspielen können und Denver-Coach Malone sein Team auf Lillard und McCollum einstellen.

Portland tritt die Reise natürlich selbstbewusst an, aber die Unsicherheit um Kanter und die fehlende Tiefe im Vergleich zu den Nuggets, wird zum Problem. Zudem gehörten sie nicht zu den auswärtsstärksten Teams, so dass Denver den Heimvorteil im ersten Spiel behält und die Partie gewinnen kann.

Tipp: Sieg Denver Nuggets

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Beide Teams freuten sich natürlich riesig über ihr Weiterkommen und hoffen nun noch eine Runde weiter zu kommen. Da sie den Warriors und Rockets durch ihr gutes Abschneiden (Platz 2 und 3) in der regulären Saison, vorerst in den Playoffs aus dem Weg gehen konnten, bleibt trotzdem die Frage, für wen die Chancen nun etwas besser stehen.

In der regulären Saison trafen beiden Teams vier mal aufeinander und Denver hatte mit drei Siegen die etwas besseren Ergebnisse. Anfang Dezember wurde es im ersten Spiel allerdings sehr knapp. Denver siegte mit 113-112, obwohl Jokic nicht seinen besten Tag hatte. Doch auch Damian Lillard zeigte sich nicht in der besten Form und CJ McCollum vergab zum Ende die Chance auf den Sieg.

Mitte Januar sahen die individuellen Auftritte dann schon anders aus. Wieder wurde es sehr spannend, doch Jokic erzielte diesmal 40 Punkte, 10 Rebounds und 8 Assists und führte seine Nuggets zum 116-113 Erfolg. Lillard war mit 26 Punkten der beste Blazer, doch diesmal war es sein Dreier in der letzten Sekunde, der sein Ziel nicht fand.

Die letzten beiden Duelle fanden dann kurz vor dem Ende der Saison statt. Denver siegte zunächst mit 119-110 und drei Spieler scorten über 20 Punkte. Die Blazers traten ohne McCollum an und mussten hier bereits auf den verletzten Nurkic verzichten. Zwei Tage später drehte sich das Blatt dann. McCollum war wieder dabei und Lillard erzielte 30 Punkte, als die Blazers mit 115-108 ihren ersten Sieg über die Nuggets feierten. Denver trat allerdings ohne Jokic an, so dass auch dieses Ergebnis nur bedingt aussagekräftig ist.

Letztlich veränderte die erste Playoff-Runde aber sowieso nochmal die Form, Stimmung und den Einsatzwillen beider Teams, so dass man nicht viel auf die Ergebnisse der regulären Saison geben darf. Fakt ist, dass zwei Teams um ihre Chance wissen und sie hochmotiviert in diese Serie gehen, um die Conference-Finals zu erreichen.

Situation Denver Nuggets (2. Platz: 54 Siege – 28 Niederlagen)

Viele Experten hatten den Nuggets den Sieg über die Spurs nicht zugetraut, doch Denver zeigte sich trotz der fehlenden Erfahrung abgeklärt und clever genug, die Serie für sich zu entscheiden. Trotzdem brauchten sie als klarer Favorit, ohne Verletzungsprobleme, letztlich sieben Spiele und ließen damit die Souveränität eines Zweitplatzierten im Duell mit dem Tabellensiebten vermissen.

Leider erwischten die Nuggets gleich zu Beginn ihrer Erstrundenserie keinen guten Tag. Die Spurs setzten sich in Denver mit 101-96 und sofort standen die Nuggets unter Druck. Glücklicherweise ließen sie sich von der Pleite aber nicht aus der Ruhe bringen. Jamal Murray, der in Spiel 1 total enttäuschte, lief im letzten Viertel von Spiel Nummer 2 heiß und führte die Nuggets letztlich zum 114-105 Sieg und damit zum Ausgleich in der Serie.

In San Antonio behaupteten die Spurs dann zunächst ihren Heimvorteil und gingen durch den 118-108 Erfolg mit 2-1 in Führung. Wieder war der Druck auf Seiten der Nuggets, die allerdings erneut eine Antwort parat hatten. Der bisher eher blass gebliebene Jokic, zeigte in Spiel 4 seine bis dato beste Leistung in den Playoffs. Zwar startete er bei der Pleite in Spiel 1 bereits mit einem Triple Double in die Playoffs, doch die 10 Punkte waren zu wenig. In Spiel 4 erzielte er letztlich 29 Punkte, 12 Rebounds und 8 Assists und war damit mal wieder Dreh- und Angelpunkt im Spiel seiner Mannschaft.

Denver hatte die Serie ausgeglichen und das Glück auch in Spiel 5 auf einen starken Jokic bauen zu können. Vor den eigenen Fans legte er 16 Punkte, 11 Rebounds und 8 Assists auf, freute sich zudem über starke 23 Punkte von Jamal Murray und außerdem über den 108-90 Erfolg, durch den sich die Nuggets eine 3-2 Führung erspielten. Denver konnte dem Druck also standhalten und war in Spiel Nummer 6 wieder der klare Favorit.

Doch es waren die Spurs, die in Spiel 6 stärker auftraten und die Nuggets hinterließen plötzlich wieder den Eindruck, nicht wirklich mit dem Druck in den Playoffs klar zu kommen. Sie verloren das Spiel mit 103-120 und standen nun vor der Schwierigkeit, sich in einem Alles oder Nichts-Spiel behaupten zu müssen. Dabei lieferte Jokic sogar 43 Punkte, 12 Rebounds und 9 Assists ab, trotzdem reichte es nicht zum Sieg.

Ein Triple Double von Jokic in Spiel 7 war dann einer der Gründe, warum sich Denver letztlich doch durchsetzen konnte. Im schwächsten Offensivspiel beider Teams, gewannen sie eine hart umkämpfte Partie mit 90-86 und freuten sich damit über einen letztlich verdienten Sieg in Runde 1. Nun gilt es diese Leistungen auch in Runde 2 abzurufen um die gute Saisonleistung auch in den Playoffs weiter bestätigen zu können.

Jokic und Murray gingen als Anführer voran, doch sechs weitere Spieler scorten im Schnitt 7 oder mehr Punkte und schafften es immer wieder sich offensiv einzubringen. Diese Vielseitigkeit ist wohl neben Jokics Klasse der größte Vorteil gegenüber den Blazers, so dass die Nuggets wirklich gute Chancen auf ein Weiterkommen haben.

Situation Portland Trail Blazers (3. Platz: 53 Siege – 29 Niederlagen)

Die Portland Trail Blazers brauchen sich aber keinesfalls vor den Denver Nuggets verstecken. Die Blazers spielten bereits eine tolle reguläre Saison und hatten letztlich nur ein Sieg weniger als Denver. Während man Teams wie Denver oder OKC in der regulären Saison feierte, liefen die Blazers lange Zeit unter dem Radar, obwohl sie die ganze Zeit unter der den Top 4 standen.

Daher hatten sie sich auch schon früh Hoffnungen auf und in den Playoffs gemacht und es war das klare Ziel, das enttäuschende Ausscheiden des letzten Jahres (0-4 gegen die Pelicans) vergessen zu machen. Vor allem Lillard und McCollum standen in der Kritik und wollten es in dieser Saison unbedingt besser machen. Es gelang ihnen, wie der 4-1 Sieg über die Thunder in Runde 1 belegen sollte.

Portland startete aber mit Verletzungsproblemen in die Serie, da Jusuf Nurkic bekanntermaßen mit einem Beinbruch fehlte. Der Ex-Thunder Enes Kanter rutschte dafür in die Starting Five und sollte gleich in Spiel 1 mit 20 Punkten und 18 Rebounds neben Lillard (30 Punkte) und McCollum (24 Punkte) zum spielentscheidenden Akteur werden. Portland gewann mit 104-99 und startete mit einem wichtigen Erfolg.

Kanter spielte auch den Rest der Serie gut und erwies sich als fähiger Backup von Nurkic. Da aber vor allem Lillard und McCollum den Eindruck hinterließen, mit dem Druck nach dem enttäuschenden letzten Jahr umgehen zu können, konnten sie Blazers auch das zweite Spiel klar für sich entscheiden (114-94) und damit bereits den einen oder anderen Experten überraschen.

Spiel 3 ging dann in OKC mit 108-120 verloren, vor allem weil die Thunder sehr stark spielten und die Blazers defensiv keine Antwort auf die Aggressivität und Gefahr von außen fanden. Lillard und McCollum spielten trotzdem gut, in einer Serie, bei dem nun auch der Trash-Talk und das Matchup zwischen Lillard und Westbrook immer mehr in den Vordergrund geriet.

Im Stile eines Top-Teams erzielten die Blazers dann einen wichtigen Auswärtssieg in Spiel Nummer 4. Gleich vier Starter erzielten mehr als 15 Punkte, Lillard und McCollum überzeugten erneut und plötzlich hatten die Blazers die Chance, die Serie vor den eigenen Fans in Spiel 5 zu beenden.

Dieses wurde dann zur großen Damian Lillard Show. Der Guard der Blazers erzielte unfassbare 50 Punkte und traf mit der Schlusssirene den Dreier zum 118-115 Sieg. Die Halle stand Kopf, Lillard hatte mit seiner Leistung das letzte Wort und ähnlich wie in 2014, brachte er seine Blazers mit einem Buzzer-Beater eine Runde weiter.

Leider spielte Enes Kanter im letzten Spiel angeschlagen, da er sich eine Schulterverletzung zuzog. Damit ist auch der Backup von Nurkic angeschlagen, was in Anbetracht seiner starken Leistungen in der Serie ein Rückschlag ist. Ob er spielen kann ist unklar und wird sich immer erst kurzfristig entscheiden.

Schlussendlich sind die Blazers aber relativ leicht auszurechnen, geht bei ihnen alles über Lillard und McCollum. Genau deshalb sind die Rollenspieler gefragt, doch es sieht derzeit so aus, als wären sie daher ein wenig im Nachteil. Zudem ist der beste Spieler der Nuggets ein Big-Man und mit den Verletzungssorgen, könnte es für die Blazers doppelt schwer werden.

X-Faktor: Center-Backups der Blazers

Der X-Faktor in diesem Spiel wird das Big-Man Game der Blazers sein. Nurkic wird nicht spielen und Kanter ist verletzt, so dass die große Frage ist, wer sich um Nikola Jokic kümmern wird. Turner, Harkless und Aminu sind zu klein, so dass Meyers Leonard und Zach Collins sicherlich viele Minuten bekommen werden.

Athletisch haben sie gegen Jokic natürlich Vorteile, doch die Saison bewies bereits, dass man mit Athletik nur bedingt etwas gegen Jokic erreichen kann. Dementsprechend müssen die Big-Men der Blazers clever spielen, um den Center der Nuggets einerseits in Schach zu halten und gleichzeitig defensiv zu fordern. Sollte es das Team aus Portland hinbekommen, Jokic zu kontrollieren haben sie gute Chancen, allerdings darf angezweifelt werden, ob Kanter und Co. dazu die nötige Qualität mitbringen.

Denver Nuggets – Portland Trail Blazers Serien-Tipp

Die Nuggets sind vielseitig und zeigten auch durch die Starting Five Umstellung gegen die Spurs, dass sie in der Lage sind, sich auf verschiedene Gegebenheiten zu einzustellen. Mit Jokic und Murray haben sie zudem zwei junge Leader, denen vielleicht noch etwas Kontinuität (Murray) und Erfahrung (Beide) fehlt, die jedoch individuell sehr stark sind und Spiele entscheiden können.

Zudem ist das Team ausgeglichen, haben sie Millsap einen erfahrenen Mann im Team und mit Spielern wie Harris, Beasley, Barton, Morris und Craig gleich fünf Flügelspieler, die schwer zu stoppen sind. Vor allem defensiv ist Denver zudem ein Top-Team, so dass es sicherlich interessant zu beobachten sein wird, welche Mittel Coach Malone gegen Lillard und Co. nutzen wird.

Portland sagte nach dem Erfolg gegen die Thunder immer wieder, dass sie aus der letztjährigen Pleite gegen die Pelicans gelernt hätten. Ihre Leistungen bestätigten dies, so dass zumindest der Erfahrungsfaktor für Portland sprechen sollte. Doch die Probleme auf den großen Positionen und das etwas eindimensionale Spiel um Lillard und McCollum macht es ihnen schwer. Sicher darf man sie keinesfalls unterschätzen und vor allem Lillard wird sicher ein oder zwei Spiele für die Blazers entscheiden, am Ende wird sich Denver aber in einer hart umkämpften Serie durchsetzen können.

Denver Nuggets in 7

 

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