Brooklyn Nets (2-3) – Golden State Warriors (5-1), 28.10.2018

Die Golden State Warriors befinden derzeit auf einem kurzen Eastcoast-Trip und gastieren heute bei den Brooklyn Nets. Nachdem sie vorgestern erst bei den New York Knicks gewinnen konnten, spielen sie heute gegen das andere Team aus dem Big Apple und gehen dabei einmal mehr als Favorit ins Spiel. Von sechs Spielen gewannen die Warriors bereits fünf, während die Nets erst zwei ihrer fünf Partien gewinnen konnten. Dazu kommt die große individuelle Überlegenheit, die dem Team um Steph Curry den sechsten Sieg im siebten Spiel bescheren sollte.

Tipp: Golden State Warriors

Ein Blick auf die Warriors-Statistiken verrät, dass Steph Curry (33,7 Punkte pro Spiel – 55,1% aus dem Feld) und Kevin Durant (29,7 Punkte pro Spiel – 55,6% aus dem Feld) derzeit in überragender Form sind. Dementsprechend werden die Nets große Probleme haben, die beiden Top-Stars irgendwie zu stoppen. Dies ist allerdings nur ein weiterer Beleg für die klare Favoritenrolle der Gäste, sodass auch nur ein Tipp auf die Warriors Sinn macht. Der Blick auf die Teams wird weitere Gründe nennen, warum die Nets auf dem Papier keine Chancen haben.

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NBA – Brooklyn Nets (2-3) – Golden State Warriors (5-1)

Die Brooklyn Nets hätten durchaus mit vier Siegen aus den ersten fünf Spielen starten können, doch es macht den Eindruck als fehlt ihnen ein wenig die Cleverness um gegen gut aufgelegte Teams zu bestehen. So verloren sie ihr erstes Saisonspiel denkbar knapp mit 100-103 gegen die Detroit Pistons. Anschließend machten sie es gegen die schwach gestarteten Knicks aber besser und entschieden diesmal ein weiteres knappes Spiel für sich (107-105).

Im dritten Duell gegen die Pacers gerieten sie dann ein wenig unter die Räder und offenbarten bei der 112-132 Pleite vor allem im letzten Viertel große defensive Schwächen. Die angespannte Personalsituation war sicher nicht hilfreich, doch immerhin ließen sich die Nets von der Pleite nicht beirren und wussten im vierten Spiel gegen die Cavaliers ihre Fehler in den Griff zu bekommen. Mit 102-86 spielten sie eine rundum solide Partie gegen einen schwachen Gegner in Cleveland.

Zu guter Letzt mussten sie dann im letzten Spiel bei den New Orleans Pelicans ran, eines der wenigen Teams, das bisher noch kein Spiel verlor. Brooklyn machte vieles richtig und führte zehn Sekunden vor dem Ende noch mit einem Punkt. Die Pelicans foulten nicht sofort und die Nets wollten versuchen, die Uhr herunter zu spielen. Ein völlig unnötiger Fehlpass brachte den Pelicans sieben Sekunden vor dem Ende Ballbesitz und Jrue Holidays Jumper besiegelte die Niederlage für die Nets. So stehen zwei äußerst bittere Niederlagen zu Buche und eine Bilanz von 2-3. Die Ansätze lassen allerdings erahnen, dass die Nets in dieser Saison besser da stehen könnten, als vergangenes Jahr, vor allem wenn sie ihre Fehler zum Ende des Spiels in den Griff bekommen.

Über Fehler zum Ende des Spiels mussten sich die Warriors bisher wenige Gedanken machen. Zwar verloren sie ein Spiel knapp gegen die Denver Nuggets (98-100), doch sie gewannen auch ein Spiel knapp gegen die Utah Jazz (124-123) und dominierten ihre Gegner in den letzten Spielen deutlich. Dabei überzeugten sie vor allem offensiv, erzielen sie als Team 120,8 Punkte pro Spiel bei einer Quote von über 50% aus dem Feld.

Da Curry und Durant, wie oben bereits erwähnt, überragend agieren, scheint die Quote kaum überraschend, allerdings ist bemerkenswert, dass Klay Thompson mit nur 14,7 Punkten pro Spiel und nur 38,3% aus dem Feld (12,9% Dreierquote) bisher kaum stattgefunden hat. Ansonsten spielen die Warriors allerdings gut, Green überzeugt als Allrounder und auch die Big-Man Problematik scheint sich nicht zu stellen. Damian Jonas, Kevon Looney und Jordan Bell machen ihre Sache auf der 5 bisher gut und lassen die Verletzung von Cousins vergessen.

Dementsprechend konnten sich die Warriors bereits wieder als Top-Team behaupten und auch aufgrund der überragenden Auftritte von Curry und Durant als eines der am besten gestarteten Teams behaupten. Da nach dem Spiel in Brooklyn nur noch ein weiteres Auswärtsspiel in Chicago stattfindet und anschließend fünf Heimspiele auf die Warriors warten, kann man davon ausgehen, dass sich an ihrer Vormachtstellung in den kommenden Wochen nichts ändern wird.

Dies liegt auch darin begründet, dass die Warriors außer Cousins derzeit keine Verletzten zu beklagen haben. Die Nets müssen auf Carroll und Graham verzichten. Kurucs und Williams sind fraglich.

Player to watch: Steph Curry

Steph Currys Start in die Saison war phänomenal. Seine Punkteausbeute der ersten sechs Spiele sind: 32, 31, 30, 29, 51 und 29 was gleichbedeutend mit dem Topscorer-Wert der durchschnittlich erzielten Punkte ist. 33,7 Zähler bei Quoten von 55,1% aus dem Feld und 52,7% von jenseits der Dreierlinie sind der Wahnsinn und zeigen, dass Curry in absoluter Topform ist. Er versenkte bisher in jedem Spiel mindestens 5 Dreier und lieferte beim Spiel gegen die Wizards mit 51 Punkten und 11 Dreiern in 32 Minuten das bisher beste Spiel der Saison ab. Die gute Form überträgt er ins heutige Spiel und zumindest die 30 Punkte-Marke sollte er knacken können.

 

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