Philadelphia 76ers (19-10) – Indiana Pacers (18-10), 15.12.2018

Wenn die Philadelphia 76ers in der heutigen Nacht auf die Indiana Pacers treffen, kommt es zum einem Topspiel der Eastern Conference. So empfängt der Tabellendritte den Tabellenvierten. Beide Teams standen sich bereits Anfang November gegenüber. Die Sixers gingen dabei als Sieger vom Feld, besiegten sie die Pacers in Indiana mit 100-94 und fuhren damit ihren ersten Auswärtssieg der Saison ein. Auch deswegen sind die heute der Favorit, zumal die eigenen Fans heute als zusätzliche Unterstützung dazu kommen.

Tipp: Philadelphia 76ers

Von den 16 Heimspielen gewannen die Sixers bisher 14. Indiana präsentierte sich auswärts allerdings solide und gewann acht von 14 Auswärtsspielen. Ein Nachteil könnte für das Team aus Philly sein, dass Jimmy Butler zuletzt mit Leistenproblemen aussetzen mussten, doch die Heimstärke und die zusätzlichen Optionen, die sich durch Butlers Fehlen für Embiid ergeben sollten, sind sicher kein Nachteil. Die Pacers sind zwar gut drauf und freuten sich über das Comeback von Oladipo, trotzdem sollte der Tipp auf die heimstarken Sixers gehen.

Unser Tipp: Sieg Philadelphia 76ers

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NBA – Philadelphia 76ers (19-10) – Indiana Pacers (18-10)

Eigentlich sprechen die Ergebnisse der 76ers für die Mannschaft aus Philly. Doch seit der Verpflichtung von Butler gab es durchaus das eine oder andere Problem, war vor allem Embiid mit seinen Leistungen nicht zufrieden. So fühlte er sich zuletzt mehr als Floor-Spacer, anstatt als dominante Kraft unter den Körben. Allerdings stellte er klar, dass er damit weder den Trainer, noch Butler kritisieren wollte, sondern einfach etwas Zeit braucht, um seine Rolle neben Butler zu finden.

Nichtsdestotrotz waren die Ergebnisse zufriedenstellend, gewannen die Sixers seit der Verpflichtung von Butler 11 von 15 Spielen. Zuletzt musste Butler allerdings ein Spiel aussetzen, da er Leistenprobleme hatte. Joel Embiid profitierte davon, war direkt wieder dominant und drückte dem Spiel mit 33 Punkten, 17 Rebounds und 6 Assists seinen Stempel auf. Trotz allem verlor Philly die Partie mit 124-127 gegen die Brooklyn Nets.

Coach Brett Brown und seinem Team steht also noch eine Menge Arbeit bevor, um Butler vernünftig zu integrieren. So stellte Butler selbst klar, dass Embiid besser eingebunden werden muss, wenn Beide auf dem Feld stehen, da Embiid die erste Option der Sixers ist. Obwohl Ergebnisse und Einstellung also stimmen, fehlt noch das Fine-Tuning, welches sich natürlich erst verbessern kann, wenn Butler wieder dabei ist. Dementsprechend wird es heute wieder über Embiid gehen, was für die Sixers im bisherigen Saisonverlauf aber durchaus erfolgsversprechend war.

Einfach wird es allerdings nicht, ist mit den Indiana Pacers heute ein wirklich gut aufgelegtes Team zu Gast. Obwohl Victor Oladipo elf Spiele in Folge verpasste, gewannen die Pacers sieben davon und setzten sich so im oberen Bereich der Tabelle fest. So stehen sie derzeit auf Rang 4 und kämpfen gemeinsam mit den Bucks, Sixers und Celtics um Platz 2 im Osten. Dabei ist vor allem die Tiefe der Mannschaft ein entscheidender Grund, warum es auch ohne Oladipo zufriedenstellende Ergebnisse gab.

Sicherlich war das Programm nicht das anspruchsvollste, doch die Erfolge sorgten dafür, dass die Pacers ein gute Form aufbauten, vier Spiele in Folge gewinnen konnten und bei Oladipos Rückkehr im letzten Spiel gegen die Bucks den fünften Sieg in Serie einfahren konnten. Sie besiegten das Team aus Milwaukee mit 113-97 und zeigten dabei von Beginn eine starke Leistung. Wieder einmal war es die Ausgeglichenheit, durch die das Team von Coach Nate McNillan erfolgreich war.

So gab es in den letzten zwölf Spielen fünf verschiedene Top-Scorer und vier verschiedene Top-Rebounder, sodass die Pacers insgesamt schwer auszurechnen sind. Bogdanovic, Sabonis, Turner, Young und Evans scoren im Schnitt neben Oladipo zweistellig, außerdem wissen auch Collison, McDermott und Joseph immer wieder zu überzeugen. So etablierten sich die Pacers als Top-Team der Eastern Conference, obwohl die Raptors, Bucks, Celtics und Sixers, die Teams sind, die in den Medien stehen.

Durch Oladipos Genesung, geht die Mannschaft aus Indiana komplett in das heutige Spiel. Die Sixers bangen um Butler, Muscala und Jackson und müssen außerdem auf Fultz, Smith und Patton verzichten. Außer Butler sind die anderen Ausfälle aber zu kompensieren.

Player to watch: Joel Embiid

Statistisch wurde Embiid eigentlich erst Ende November etwas schwächer, als er gegen die Wizards nur 16 Punkte erzielte. In den beiden folgenden Spielen blieb er mit 15 und 10 Punkten ebenfalls blass, bevor er ein Spiel aussetze. Erst danach, gegen die Pistons, als sich Butler verletzte, zeigte er sich mit 24 Punkten und 8 Rebounds wieder aggressiver und ließ dieser Performance 33 Punkte und 17 Rebounds gegen die Nets folgen. Dementsprechend scheint es wieder aufwärts zu gehen, sodass man auch heute damit rechnen kann, dass er seinen Schnitt mit 26 Punkten erreichen kann.

 

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