Zenit St. Petersburg – Borussia Dortmund, hat der BVB hier eine Art Freilos? Das muss nach der Leistung beim HSV arg bezweifelt werden. Vor dem Spiel am vergangenen Wochenende hätte ich den Russen in dieser Partie keine Chance eingeräumt, nun aber sieht das etwas anders aus.

Trotz einiger guter Spiele wie gegen Frankfurt oder Bremen ist beim BVB nicht alles Gold was glänzt. In der Liga geht es seit Wochen nur noch um Platz zwei, aber selbst diesen zu erreichen scheint sehr schwer.

Nun haben sie in der Champions League die Möglichkeit die Saison noch halbwegs zu retten. St. Petersburg spielt auch nicht unbedingt eine tolle Saison. Zwar haben sie in der Meisterschaft noch alle Chancen, doch ihre Leistungen in der Champions League waren nicht unbedingt furchteinflößend. Dortmund ist in dieser Begegnung der Favorit. Ein Ausscheiden sollten sie tunlichst vermeiden.

Zenit St. Petersburg

Seit vielen Jahren kämpfen die russischen Mannschaften darum, auch in der Champions League Ernst genommen zu werden. Bisher ist das allerdings noch nicht wirklich gelungen. St. Petersburg hat nun die Möglichkeit bis ins Viertelfinale zu kommen. Dafür müssten sie allerdings über sich hinauswachsen.

Der Club wird schon seit vielen Jahren von Präsident Putin unterstützt. Spieler wie Hulk oder Witsel sind für sehr viel Geld nach Russland gewechselt. In der Liga sind sie damit durchaus erfolgreich, denn sie befinden sich im Meisterschaftsrennen. Noch immer sind sie dort in der Winterpause, das kommt dem BVB auf jeden Fall gelegen. Zenit konnte sich nur mit Freundschaftsspielen auf diese Partie vorbereiten. Am Ende wird man sehen, ob dies ausgereicht hat.

In der Champions League haben sie mich in der Vorrunde nicht überzeugt. In einer schwach besetzten Gruppe mit Atlético Madrid, dem FC Porto und Austria Wien kamen sie auf Rang zwei. Sie müssen sich gegen Dortmund im Vergleich dazu erheblich steigern, wenn sie für eine Überraschung sorgen wollen.

Zenit St. Petersburg: Lodygin – Ansaldi, Lombaerts, Hubocan, Criscito – Fayzulin, Witsel, Hulk, Arshavin, Shatov – Rondon

Borussia Dortmund

Was war denn das am Wochenende? Gegen den unterirdischen HSV setzte es eine verdiente 0:3 Niederlage. Sie waren zu keinem Zeitpunkt wirklich im Spiel. Mit solch einem Auftritt würden sie auch in St. Petersburg nicht bestehen. Jürgen Klopp muss schnell analysieren woran es lag, dass seine Mannschaft so schlecht war.

Man hatte sich die Saison in Dortmund ganz anders vorgestellt. Sie wollten den Bayern Paroli bieten und die Meisterschaft so lange es geht offen gestalten. Nun geht es einzig und alleine darum, die verkorkste Saison noch halbwegs zu retten. Im Pokal stehen sie immerhin im Halbfinale und auch in dieser Begegnung sind sie der Favorit.

Sie dürfen sich gegen St. Petersburg einfach kein Ausscheiden erlauben, ansonsten könnte es auch für den Trainer zum ersten Mal etwas ungemütlich werden. So wie gegen Hamburg dürfen sie nie wieder auftreten. Lewandowski ist leicht angeschlagen, man muss abwarten ob es für einen Einsatz von Beginn an reicht. Bender fällt dagegen definitiv aus.

Borussia Dortmund: Weidenfeller – Piszczek, Friedrich, Sokratis, Schmelzer – Sahin, Kehl, Hofmann, Mkhitaryan, Reus – Lewandowski

Zenit St. Petersburg – Borussia Dortmund aktuelle Form

Zu der Form der Russen kann man durch die derzeitige Winterpause rein gar nichts sagen. Erst im Spiel gegen Dortmund wird man erfahren, ob sie sich gut vorbereitet haben. Ihr letztes Ligaspiel haben sie im Dezember mit 2:1 gewonnen.

Gerade als ich dachte, dass sich die Dortmunder ihrer Bestform nähern passiert das 0:3 in Hamburg. Solch ein Spiel hätten sie noch vor eins, zwei Jahren nicht zugelassen. Dortmund ist noch immer in der Lage gut zu spielen, aber es ist seltener geworden. Um in der Champions League bestehen zu wollen, müssen sie sich im Vergleich zum Wochenende um 100% steigern.

Zenit St. Petersburg – Borussia Dortmund Tipp

Trotz der Vorstellung beim HSV glaube ich an einen Auswärtssieg. Dortmund ist ganz einfach die bessere Mannschaft. St. Petersburg kommt ohne richtige Vorbereitung in diese Partie, dass ist auch nicht unbedingt ein Vorteil. Es liegt einzig und allein an den Dortmundern wie diese Partie endet. Sollten sie ihre Normalform erreichen, ziehen sie ohne Probleme ins Viertelfinale ein.

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