Würzburg – KSC, mit Blick auf die Tabelle hatte man beide Vereine vor der Saison eigentlich an umgekehrter Position erwartet. Während der Karlsruher SC mit erst acht Punkten im Tabellenkeller stehend den internen wie externen Erwartungen hinterherhinkt, sind die Würzburger Kickers die positive Überraschung der Liga. Anstatt nach dem Durchmarsch von der Regional- in die 2. Liga gegen den Abstieg zu kämpfen, stehen die Franken nur wegen der Tordifferenz nicht auf Platz drei.

Beide Vereine trafen bisher nur in der Saison 1977/78, der lange Zeit einzigen der Kickers in der 2. Bundesliga, aufeinander. Damals gewann der KSC zu Hause mit 6:0, musste sich aber in Würzburg mit einem 1:1 zufrieden geben.

Würzburger Kickers

Mit einem Punkt aus den ersten beiden Spielen ist der Saisonstart der Würzburger Kickers so verlaufen, wie er von den meisten Experten erwartet wurde. Dann aber begann mit einem 1:0 nach Verlängerung im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig eine Erfolgsserie, bei der sich drei Siege in der Liga beim 1. FC Heidenheim (2:1), gegen den VfL Bochum (2:0) und bei der SpVgg Greuther Fürth (3:0) anschlossen.

Ein unglückliches 0:1 gegen den 1. FC Union Berlin markierte das Ende dieser Serie, doch seitdem sind die Kickers schon wieder drei Mal hintereinander ungeschlagen geblieben. Bei Dynamo Dresden kam Würzburg nach zweimaligem Rückstand immerhin noch zu einem 2:2, bevor dann gegen den TSV 1860 München (2:0) und bei Arminia Bielefeld (1:0) zwei Siege gelangen. Einmal mehr wurde dabei die auch an erst sieben Gegentoren ablesbare Defensivqualität unter Beweis gestellt.

Trainer Bernd Hollerbach hat nicht viele Gründe für personelle Veränderungen, zumal abgesehen von Youngster Franko Uzelac alle Mann an Bord sind. Wahrscheinlich ist aber, dass der i Bielefeld frühzeitig ausgewechselte Patrick Weihrauch auf die Bank muss und dafür Valdet Rama beginnen darf.

Aufstellung Würzburger Kickers

Voraussichtliche Aufstellung: Wulnikowski – Pisot, Schoppenhauer, Neumann, Junior Diaz – Schröck, Benatelli – Rama, Müller, Daghfous – Soriano

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2,10
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Karlsruher SC

Mit drei Unentschieden an den ersten Spieltagen sowie dem Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals beim TSV 1860 München (1:2) ist der Saisonstart des Karlsruher SC nur bedingt zufriedenstellend verlaufen. Weil danach bei einem enttäuschenden Heimremis gegen den FC St. Pauli (1:1) zwei Auswärtsniederlagen beim 1. FC Union Berlin (0:4) und bei Hannover 96 (0:2) folgten, war der Druck vor der Partie am siebten Spieltag gegen Erzgebirge Aue schon enorm.

Mit einem 2:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger gelang dem KSC dabei ein Befreiungsschlag, nach dem bei Fortuna Düsseldorf (1:1) zumindest ein Punkt mitgenommen wurde. Am vergangenen Wochenende setzte es gegen den 1. FC Nürnberg (0:3) allerdings die erste Heimpleite in dieser Saison, wobei angesichts eines beim Stand von 0:0 vergebenen Elfmeters auch ein anderer Spielverlauf möglich gewesen wäre. Natürlich steht der erst im Sommer gekommene Trainer Tomas Oral schon im Blickpunkt.

Nach der Pleite gegen Nürnberg sind mehrere Veränderungen möglich. Sicher keine Option ist nur Gaetan Krebs, während die Hoffnung auf die Rückkehr der am letzten Wochenende fehlenden Martin Stoll und Dimitris Diamantakos vorhanden ist.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Thoelke, Stoll, Kempe – Stoppelkamp, Prömel – Torres, Yamada – Diamantakos, Kamberi

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4,00
€300

Tipp

Die bisherigen Partien beider Mannschaften waren mit 21 (Würzburg) und 16 Toren (KSC) vergleichsweise torarm. Wenig spricht daher dafür, dass es im direkten Duell spektakuläre 90 Minuten werden.

Tipp: Unter 2,5 – 1.65 Interwetten (immer wieder absolut überragende Quoten!)

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