Würzburg – Aue, im Mai gemeinsam in die 2. Bundesliga aufgestiegen, haben beide Vereine seitdem unterschiedliche Wege eingeschlagen. Während Erzgebirge Aue nicht ganz unerwartet im Tabellenkeller festhängt und als aktueller Vorletzter nur den Klassenerhalt im Blick haben kann, schlagen sich die Würzburger Kickers bemerkenswert gut und haben als Achter mit schon 21 Zählern lediglich drei Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Von einer neuen Zielsetzung will man in Würzburg aber verständlicherweise noch nichts wissen.

Beide Vereine trafen vergangene Saison erstmals aufeinander und stiegen am Ende gemeinsam in die zweite Liga auf. Die Kickers feierten dabei einen 1:0-Heimsieg und nahmen aus Aue immerhin ein torloses Remis mit.

Würzburger Kickers

Für die Würzburger Kickers hat die Saison nach durchwachsenem Start mit einem Punkt aus den ersten beiden Spielen mit dem 1:0 nach Verlängerung in der ersten Pokalrunde gegen Eintracht Braunschweig richtig begonnen. Danach gewannen die Kickers auch in der Liga dreimal in Serie und fanden nach zwei weniger erfolgreichen Spielen gegen den 1. FC Union Berlin (0:1) und bei Dynamo Dresden (2:2) mit weiteren Siegen gegen den TSV 1860 München (2:0) und bei Arminia Bielefeld (1:0) gleich wieder in die Erfolgsspur. Und abermals bewiesen die Kickers danach Comeback-Qualitäten, denn auf drei Niederlagen in Folge gegen den Karlsruher SC (0:2), im Pokal gegen 1860 München (3:4 n.E.) und bei Hannover 96 (1:3) feierte Würzburg zunächst gegen den FC St. Pauli einen verdienten 1:0-Sieg, um dann auch beim 1. FC Nürnberg ein respektables 2:2 mitzunehmen.

Kickers-Coach Bernd Hollerbach hat voraussichtlich alle Mann an Bord. Lediglich hinter dem in Nürnberg ein- und kurz darauf angeschlagen wieder ausgewechselten Valdet Rama steht ein Fragezeichen. Offen ist indes, ob Hollerbach wie in Nürnberg wieder mit Dreierkette agieren lässt oder zur Viererkette zurückkehrt.

Aufstellung Würzburger Kickers

Voraussichtliche Aufstellung: Wulnikowski – Pisot, Neumann, Junior Diaz – Traut, Schröck, Taffertshofer, Kurzweg – Benatelli – Soriano, Daghfous

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Erzgebirge Aue

Der Saisonstart von Erzgebirge Aue war mit drei Punkten aus vier Spielen kein guter, auch wenn die Veilchen angesichts der gezeigten Leistungen mehr verdient gehabt hätten. Doch genau dieses Problem der mangelnden Effizienz zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Aue belohnt sich einfach für seine Leistungen nicht. Lediglich beim 3:0 am fünften Spieltag gegen Dynamo Dresden, trat der FC Erzgebirge effektiv auf, holte aus den folgenden drei Spielen aber dann nur einen Punkt. Am neunten Spieltag gelang beim FC St. Pauli dann zwar wieder ein Dreier, doch seit diesem etwas glücklichen 2:1-Sieg am Millerntor setzte es gegen den 1. FC Union Berlin (1:3), beim TSV 1860 München (2:6), gegen den 1. FC Nürnberg (1:2) und bei Hannover 96 (0:2) vier Niederlagen in Folge, weshalb auch Trainer Pavel Dotchev schon in den Blickpunkt gerückt ist.

Mit Martin Männel fehlt der Schlussmann und Leader weiterhin und auch für Simon Skarlatidis, Max Wegner und Louis Samson wird es wegen kleinerer Blessuren eng, während Sören Bertram nach wie vor an seinem Comeback arbeitet. Weil die Leistung in Hannover durchaus ordentlich war, dürfte es generell nicht viele Wechsel geben.

Aufstellung Erzgebirge Aue

Voraussichtliche Aufstellung: Haas – Rizzuto, Susac, Breitkreuz, Hertner – Tiffert, Pepic – Kaufmann, Kvesic, Soukou – Köpke

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Tipp

Lediglich ein Tor fiel vergangene Saison in 180 Minuten zwischen beiden Teams, die es offenkundig gut verstehen, sich gegenseitig zu neutralisieren. Und nachdem beide zuletzt relativ viele Tore kassiert haben, dürfte oberste Priorität auf der Defensive liegen, sodass wir nicht mit einem Spektakel rechnen.

Tipp: Unter 2,5 – 1.80 Tipico (die deutsche Nummer 1)

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