Klare Sache? Höchstens auf dem Papier. Am zweiten Spieltag tritt Manchester United bei den Wolverhampton Wanderers an. Im Molineux Stadion dürfte eine Menge Arbeit auf die Red Devils warten – wie schon in der vergangenen Saison. Können die Wolves, aktuell Zehnter (0 Punkte, 0:0 Tore), den Favoriten erneut ärgern oder werden die zweitplatzierten Red Devils (3 Punkte, 4:0 Tore) ihrem Status gerecht?

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Noch vor einem Jahr hätte der Wettmarkt zwischen ManUnited und Wolverhampton sein klassisches Spiel betrieben: Auf der einen Seite der haushohe Favorit, auf der anderen Seite der unbekannte Underdog – mit den entsprechenden Quoten.

Sieht man sich dieser Tage jedoch auf den Wettportalen um, so wird klar: Im vergangenen Jahr ist eine Menge passiert! Zwar liegen auf Seiten Wolverhamptons weiterhin die höheren Siegquoten vor, doch diese fallen deutlich geringer aus, als es manch Fan wohl erwarten würde. Bei Interwetten.com etwa liegt der Gewinnfaktor der Wolves bei 3,25 – während United mit 2,25 nur geringfügig besser da steht.

Dass die Red Devils unter den Buchmachern nicht als klarer Favorit gelten, hat seine Berechtigung: Zwar feierten sie einen überragenden Saisoneinstand gegen den FC Chelsea (4:0), doch mit den Wanderers wartet nun ein Team, das im vergangenen Jahr diverse Topteams das Fürchten lehrte – darunter den Red Devils selbst. Vier Punkte holten die Wolves aus den zwei Duellen mit dem englischen Rekordmeister. Eine bärenstarke Ausbeute angesichts eines Kaders, der nicht einmal halb so viel wert ist (313 Millionen) wie der von United (728 Millionen).

Da sich personell in Wolverhampton nur wenig getan hat, könnte man von dem letztjährigen Aufsteiger erneut ähnliche Leistungen erwarten. Das Problem dabei ist: Den Bonus des latent unterschätzten Underdogs haben die Wolves nach der erfolgreichen Platz 7 im Vorjahr definitiv verloren. United wird demnach höchstseriös in Wolverhampton antreten – und noch dazu in Topform. Wer gesehen hat, wie das Team gegen Chelsea aus fünf Chancen vier Tore gemacht hat, der dürfte sich des Sieges der Red Devils recht sicher sein – trotz der unbestrittenen Qualitäten der Gastgeber.

Daher die Prognose: Sieg für Manchester United – Quote 2,45 bei Betsson.Premier League

Wolverhampton Wanderers

Die letzten drei Saisonergebnisse: 4:0 vs. Pjunik Erewan, 0:0 vs. Leicester City, 4:0 vs. Pjunik Erewan

Die Saison der Wolverhampton Wanderers ist bereits vier Spiele alt, was letztlich der Lohn für eine herausragende Spielzeit 2018/19 ist.

Völlig überraschend hatte sich der Aufsteiger im vergangenen Jahr einen Platz in der Europa-League-Qualifikation gesichert, dank einer ausgeglichenen Mannschaft, die aus wenigen Möglichkeiten (sowohl personell als auch vor dem Tor) das Maximum herausholte.

Anstatt also während der Vorbereitung gemächlich hochzufahren, standen für die Wolves bereits seit Ende Juli Pflichtspiele auf dem Programm, genauer: Qualifikationsrunden. Diese meisterte das Team bislang mit Bravour: Vier Spiele, 14:1 Tore.

Das letzte dieser Spiele datiert vom vergangenen Donnerstag – 4:0 gegen Pjunik Erewan. Wie schon im Hinspiel (4:0) hatten die Briten keinerlei Probleme mit dem armenischen Vertreter, im Gegenteil: Sie dominierten die Partie nach Belieben. Mit Pedro Neto, Michael Gibbs-White, Ruben Vinagre und Diogo Jota trugen sich gleich vier verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein, was einmal mehr zeigt: Wolverhampton ist ein Team, das über das Kollektiv überzeugt.

Dementsprechend beruhen die Hoffnungen auch gegen ManUnited nicht auf einzelnen Stars, sondern auf einer gut ausbalancierten Mannschaft. Angeführt von den Teamleadern, Abwehrchef Coady, Mittelfeldroutinier Joao Moutinho, Torjäger Diogo Jota, wird sich die Elf bemühen, ihre Leistungen aus dem Vorjahr zu wiederholen: Damals hatte man United aus zwei Spielen (2:1, 1:1) vier Punkte abgeluchst!

Dass diese Mission nicht die leichteste werden dürfte, zeigte sich bereits am ersten Spieltag. Diesen gestalteten die Wanderers weniger erfolgreich als erhofft, gegen Leicester City kam man nicht über eine triste Nullnummer hinaus. Nicht nur das: Mit unter 30 Prozent Ballbesitz und nahezu keiner nennenswerten Torchance war man von zwei schwachen Teams gar noch das schwächere. Daher lässt sich festhalten: Auf Premier-League-Niveau muss Wolverhampton seine Vorjahresform (Platz 7) noch bestätigen.

Mögliche Aufstellung

Wolves Coach Nuno Espirito Santo dürfte bei seiner Startelf keine Überraschungen aufbieten. Nachdem er unter der Woche erfolgreich schonen konnte, spricht auch fitnesstechnisch nichts gegen den Einsatz seiner üblichen Stammkräfte.

Rui Patricio – Bola, Coady, R. Bennett – Jonny Otto, Joao Moutinho, Ruben Neves, Dendoncker, Doherty – Diogo Jota, Raul Jimenez

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Manchester United

Die bisherigen Saisonergebnisse: 4:0 vs. FC Chelsea

Was für ein Auftakt! Mit einer Zaubervorstellung startete Manchester United in die Saison – 4:0 gegen den FC Chelsea. Freudentrunken taumelten die Spieler nach Abpfiff vom Rasen, doch unter der Euphorie liegt der Schatten harter Arbeit.

Der Erfolg war den Red Devils nämlich nicht in den Schoß gefallen. Vielmehr hatte das Team durchaus Mühe, die Blues vom eigenen Tor fernzuhalten. Entscheidend war letztlich, dass sich United auf dieser Mission deutlich besser schlug als der FC Chelsea, der im Old Trafford immer wieder große Lücken offenbarte.

Diese nutzte United eiskalt: Zunächst sorgte Marcus Rashford vom Elfmeterpunkt für die Führung, ehe ein Doppelschlag in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung sorgte. Erst stand Anthony Martial nach einer Hereingabe goldrichtig, dann erhöhte Rashford nach dem schönsten Spielzug der bisherigen Premier-League-Saison auf 3:0. Paul Pogba, der auch sonst einen starken Auftritt hinlegte, fand den Youngster mit einem traumhaften Außenristpass, den Rashford mit nur einem Kontakt herunterpflückte – und mit dem nächsten verwertete. Mit seinem Doppelpack machte der junge Brite den Abgang von Romelu Lukaku (Inter Mailand) wohl endgültig vergessen.

Neuzugang Daniel James machte den Abend mit dem 4:0-Endstand rund. Ganze fünf Schüsse aufs Tor benötigte das Team unterm Strich, um dem FC Chelsea eine der schwersten Niederlagen der vergangenen Jahre beizubringen.

Klar ist aber auch: An ihrem starken Auftakt wird sich die Mannschaft nunmehr messen lassen müssen. Sollte Manchester United diese Form auch nur ansatzweise bestätigen können, so könnte neben ManCity und dem FC Liverpool tatsächlich ein weiteres Team Ansprüche auf den Meistertitel stellen. Sollte die Elf dagegen in die Muster der vergangenen Saison (Platz 6) zurückfallen, so wäre die aktuelle Euphorie schnell wieder verflogen.

Mögliche Aufstellung

United-Coach Ole Gunnar Solskjaer sah gegen Chelsea einen Auftritt, an dem es nur wenig zu meckern gab. Dementsprechend dürfte er auch nur wenig verändern.

De Gea – Wan-Bissaka, Maguire, Lindelöf, Shaw – McTominay, Pogba – Lingard, Pereira, Rashford – Martial

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Wolverhampton Wanderers – Manchester United im TV oder Livestream

Wenn die Wolverhampton Wanderers und Manchester United am Montagabend aufeinandertreffen, können deutsche Zuschauer live dabei sein – mit einem Abo beim Pay-TV-Sender Sky. Los geht’s am 19. August um 21.00 Uhr.

 

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