Der Meister reist zum ungeliebten Angstgegner nach Kärnten, der zudem das Team der Stunde ist. Auswärts müssen sich die Bullen fangen – will man die Tabellenführung behaupten!

Wolfsberger AC - Red Bull Salzburg 12.03.2016 Tipp

Wolfsberger AC

Der Aufwärtstrend unter Trainer Pfeiffenberger geht weiter. Mit dem 2-0 Sieg bei Admira Wacker Mödling beenden die Kärntner endlich den Auswärtsfluch (der letzte Sieg in der Fremde datiert vom 4. Oktober 2014). Die Gäste setzen die Mödlinger früh unter Druck und kommen durch Schmerböck (5. Minute) zur ersten guten Chance. In der 9. Minute nimmt Hellquist einen langen Pass mit der Brust runter und trifft mit seinem ersten Treffer im WAC Dress durch die Beine von Keeper Siebenhandl.

Auf der Gegenseite muss Schlüsselspieler Schößwendter verletzungsbedingt vom Platz. Kurz vor der Pause stellt Schmerböck per Außenristschuss aus der Distanz auf eine 2-0 Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel erzeugen die Südstädter mehr Druck und kommen durch Spiridonovic mehrmals zum Abschluss – wirklich zwingendes bleibt aber Mangelware. In der 90. Minute hat Schmerböck nochmals die Chance sein Torkonto zu erhöhen – zu diesem Zeitpunkt war den Wolfsbergern der erlösende Auswärtssieg nicht mehr zu nehmen.

In der laufenden Saison sind die Wolfsberger gegen den Meister noch ungeschlagen (zweimal 1-1) und sie haben keines der letzten vier Heimspiele gegen die Bullen verloren (3 Siege und 1 Unentschieden). Seit September 2015 ist man zudem auf heimischen Boden ohne Niederlage (6 Siege, 3 Unentschieden).

Aufstellung Wolfsberger AC

Es fehlen:   Baldauf (Verteidigung Ersatz; krank), Rnic (Verteidigung Schlüsselspieler; Einriss Sydesmoseband), Seidl (Mittelfeld Regulär; krank), Trdina (Sturm Regulär; Kreuzbandriss)

Voraussichtliche Aufstellung: Kofler – Palla, Zündel, Sollbauer, Standfest – Seidl, Tschernegg, Hüttenbrenner, Ynclan – Schmerböck, Hellquist

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Red Bull Salzburg

Mit angezogener Handbremse reicht den Bullen im Salzburger Derby eine durchschnittliche Leistung zu einem glanzlosen 3-0 Sieg gegen überforderte Grödiger. Aufgrund der Nullnummer von Rapid in Altach ist dies auch gleichbedeutend mit der Rückeroberung der Tabellenführung. Mit dem 2. Schuss auf den Grödiger Kasten erzielt Kapitän Soriano in der 6. Minute die Führung.

Mit viel Ballbesitz kontrolliert der Meister weiterhin das Geschehen muss aber bis in die 54. Minute auf die Vorentscheidung warten. Minamino stellt nach herrlichem Kombinationsspiel auf 2-0. In der 68. Minute tankt sich Ulmer durch die Grödiger Abwehr und erzielt mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck das 3-0. Zweimal Berisha und zweimal Hee-Chan hätten in der Schlussphase für einen weitaus höheren Sieg sorgen können.

Die Salzburger haben eine eklatante Auswärtsschwäche – sie liegen in der Auswärtstabelle lediglich auf Platz 3 und haben nur eines der vergangenen sieben Auswärtsspiele gewonnen (ein schmeichelhaftes 2-1 in der Südstadt). Abgesehen von diesem 2-1 Sieg konnte man in diesen sieben Spielen nie mehr als ein Tor erzielen – vier Mal blieb man gar torlos.

Aufstellung Red Bull Salzburg

Es fehlen: Leitgeb (Mittelfeld Ersatz; Knieverletzung), Reyna (Mittelfeld Regulär; Knie OP), Yabo (Mittelfeld langzeitverletzt; Knieverletzung), Sörensen (Verteidigung Ersatz; Fußverletzung – für Sörensen ist die Saison vorzeitig beendet)

Fraglich: Keita (Mittelfeld Schlüsselspieler; Oberschenkelprobleme)

Voraussichtliche Aufstellung: Walke – Ulmer, Caleta-Car, Miranda, Lainer – Berisha, Schmitz, Lazaro, Pehlivan – Prevljak, Soriano

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Tipp

Mit Rnic fällt bei den Kärntnern die absolute Schlüsselfigur in der Abwehr bis etwa Anfang April aus – gegen das angriffsstärkste Team aus Salzburg (55 Treffer bislang) wartet eine harte Bewährungsprobe auf die Wolfsberger Defensive. Mit Keita könnte bei den Salzburgern auch ein ganz wichtige Mann ausfallen – zuletzt war er der Garant für die unvorhersehbaren Zuspiele speziell gegen dichte Abwehrreihen. Die Wolfsberger sind das Team der Stunde – rechnet man nur die letzten fünf Spieltage so hat lediglich Rapid Wien mehr Punkte gesammelt.

Zudem klappte es nach langer Durststrecke am letzten Spieltag auch auswärts mit einem Dreier. So konnte man sich vom Tabellenschlusslicht auf den siebten Platz mit fünf Punkten Abstand auf den Abstiegsplatz spielen.

Die mit Rapid Wien punktgleichen Salzburger dürfen sich keine Patzer mehr leisten – jedoch fahrt man zu einem ungeliebten Gegner, bei dem es zuletzt in vier Spielen nur zu einem Punktgewinn reichte.

Die Ausfälle könnten sich kompensieren und die Wolfsberger haben nach den jüngsten Lauf nichts zu verlieren.

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