Stan Wawrinka gehörte mit Sicherheit nicht zu den Favoriten auf den Titel in Wimbledon, doch heimlich still und leise manövrierte er sich erneut in ein Viertelfinale bei einem Grandslam. Nach seinen Triumph bei den French Open hatte ich geglaubt, dass er wie nach seinem Sieg in Australien vor einigen Jahren in ein kleines Loch fallen würde, doch der neue Wawrinka ist wohl anders.

Wenn er erst einmal die ersten Runden übersteht, ist ihm alles zuzutrauen von daher muss man ihn nun auf dem Zettel haben. Auch Richard Gasquet war nicht unbedingt ein Kandidat für das Viertelfinale, doch Gasquet hat es seinen Kritikern gezeigt. In den letzten Jahren war er meist ein Kandidat für Runde drei oder auch das Achtelfinale bei einem Grandslam, doch die Runde der letzten Acht schien eine zu große Hürde zu sein. Beide standen sich bisher zwei Mal gegenüber, die Bilanz ist mit 1:1 Siegen ausgeglichen.

Richard Gasquet

Auf dem Weg in dieses Viertelfinale stand unter anderem Grigor Dimitrov im Weg von Richard Gasquet. Der Bulgare stand im vergangenen Jahr hier immerhin im Halbfinale und war auch vor dem Duell mit Gasquet der Favorit. Bei genauerem Betrachten war das Ergebnis aber gar nicht so überraschend, denn Dimitrov steht in diesem Jahr komplett neben sich. Eine konstante Leistung reichte Gasquet um das Match mit 6:3, 6:4 und 6:4 zu gewinnen.

Im Achtelfinale war er laut Buchmacher erneut der Außenseiter, doch auch Jungstar Kyrgios konnte ihn nicht stoppen. Gasquet stand schon einmal auf Platz sieben in der Weltrangliste, nun ist es Rang 20. In diesem Jahr holte er sich den Titel von Estoril und Montpellier. Bei den Australian Open und French Open in diesem Jahr ist er jedoch nicht groß in Erscheinung getreten. Er wird sich auch gegen Wawrinka einen Plan ausgedacht haben, doch er braucht schon sein A Game um den Schweizer in die Schranken zu weisen.

Stan Wawrinka

Wawrinka schwebt derzeit von einer Erfolgswelle zur nächsten. Früher dachte man mal, dass er nur auf Sand konkurrenzfähig wäre, dann verbesserte er sich auf Hardcourt und holte sich den Titel bei den Australian Open. Nun zeigt er auch, dass er sich auf Gras gesteigert hat. Wawrinka ist in Wimbledon noch ohne Satzverlust. Im Achtelfinale ging es gegen den unbequemen Belgier Goffin. Die ersten beiden Sätze waren mit 7:6 und 7:6 aus Sicht des Schweizers noch hart umkämpft, doch dann war der Widerstand von Goffin gebrochen. Wawrinka holte sich Durchgang drei mit 6:4.

Nachdem ich gesehen habe wie schwer sich Murray und Djokovic hier getan haben, ist Wawrinka in die Liste der Favoriten aufgestiegen. Sehr wichtig für ihn ist, ob er sich auch neben dem Platz wohl fühlt und momentan sieht es danach aus, als würde er sich voll und ganz auf seinen Job konzentrieren können.

Tipp

Ich hätte gedacht, dass die Buchmacher noch klarer in Richtung Wawrinka tendieren würden, doch das ist nicht der Fall. Damit haben sie uns eigentlich einen Gefallen getan, denn ich fühle mich mit meinem Tipp nun relativ sicher. Das Match kann über drei aber auch fünf Sätze gehen, nur beim Sieger bin ich mir doch sehr sicher. Wawrinka ist einfach der bessere Spieler und sollte daher ins Halbfinale einziehen.

Tipp: Sieg Wawrinka 1,48 RealDealBet (Evander Hollyfields Wettmarke)

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