Hier geht es wohl in erster Linie darum, ob das Spiel ein Ende erleben wird. Beide Spieler sind vor dem Turnier leicht angeschlagen und man muss durchaus abwarten, wie sie sich auf dem schnellen Belag bewegen werden.

Tsonga ist bei den French Open wie ein Phönix aus der Asche empor geschossen und spielte sein vielleicht bestes Turnier seit einigen Jahren. Sein Gegner in der ersten Runde heißt Gilles Muller. Der Mann aus Luxemburg spielte bisher eine überragende Grasbelag Saison.

Tsonga und Muller standen sich bisher drei Mal gegenüber. Beide konnten je ein Spiel für sich entscheiden und einmal profitierte Muller von der Aufgabe seines Gegners. Viel schwerer hätte die Auslosung aus Sicht von Tsonga nicht lauten können. Wird er dennoch seiner Favoritenrolle gerecht?

Jo-Wilfried Tsonga

Genau wie für Novak Djokovic ist dies auch für Tsonga das erste Turnier seit den French Open. Das liegt bei ihm aber vor allem daran, dass er sich erneut mit kleineren Wehwehchen herumschlagen musste. Wären da nicht seine tollen Vorstellungen in Paris gewesen, könnte man das bisherige Tennisjahr von Tsonga getrost vergessen.

In Roland Garros spielte er sich immerhin bis ins Halbfinale. Auf dem Weg dorthin warf er unter anderem Kei Nishikori und Tomas Berdych aus dem Wettbewerb. Gegen Stan Wawrinka war er aber mehr oder weniger chancenlos.

Der Franzose fühlt sich seit jeher auf dem schnellen Grasbelag zuhause. Dieser Belag kommt seinem Serve and Volley Spiel voll entgegen. Man muss aber abwarten, ob er nach seiner erneuten Verletzung schon wieder bei 100% ist.

Gilles Muller

Gilles Muller erreichte bei seinen beiden Grasbelag Turnieren in diesem Jahr immer mindestens das Viertelfinale. In Hertogenbosch kam erst im Halbfinale das Aus und in Queens musste er sich Andy Murray knapp geschlagen geben. Der Mann aus Luxemburg lebt von seinem unglaublichen Aufschlag, der ihm schon alleine einige Spiele garantieren kann.

Vor der Grascourt Saison ist er in diesem Jahr noch nicht sonderlich in Erscheinung getreten. Für die Nummer 43 der Welt war es an der Zeit von Asche auf Gras zu wechseln, denn auf Sand brachte er überhaupt nichts zustande. Muller ist nun auch schon 32 Jahre alt und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis er den Schläger an die Wand hängt. Nach seinen tollen Auftritten in den vergangenen Wochen, muss man in Wimbledon mit ihm rechnen.

Tipp

Tsonga ist natürlich der Favorit, doch es ist sein erstes Spiel auf diesem Belag. Zudem muss man sehen, wie fit er wirklich ist. Muller hat mich in den letzten Wochen positiv überrascht und daher denke ich, dass er für eine kleine Sensation sorgen kann.

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