Auf Andy Murray wartet im Achtelfinale wohl die undankbarste Aufgabe von allen. Er darf sich mit dem Aufschlagmonster Ivo Karlovic messen. Eines ist schon einmal gewiss, Murray muss sich auf einen langen Nachmittag gefasst machen. Der Schotte muss geduldig auf seine wenigen Chancen lauern und diese dann nutzen.

Der Kroate ist bei eigenem Aufschlag nur sehr schwer zu bezwingen, doch außer dieser einen Waffe hat er nicht wirklich viel zu bieten. In den bisherigen fünf Duellen der beiden hieß der Sieger jedes Mal Andy Murray und man darf wohl davon ausgehen, dass sich diese Serie auch in Spiel sechs fortsetzen wird. Auch in Wimbledon standen sie sich schon einmal gegenüber. Im Jahr 2012 siegte Murray mit 7:5, 6:7, 6:2 und 7:6. Ich würde fast mein Auto darauf wetten, dass wir hier ein ähnliches Ergebnis sehen werden.

Ivo Karlovic

Karlovic kann eigentlich nur auf Gras gewinnen. Auf Sand hat er gegen die meisten Spieler der Welt keine Chance. Anfang des Jahres sorgte er für eine riesige Überraschung als er Novak Djokovic besiegen konnte, doch der Joker war an diesem Tag weit von seiner Bestform entfernt. Wie man annehmen konnte hatte der Kroate in bisher jeder Partie seine liebe Mühe und Not.

In Runde eins besiegte er den völlig unbekannten Schweden Ymer mit 6:7, 6:2, 6:4 und 7:6. Danach ging es gegen den Ukrainer Dolgopolov. Karlovic konnte schlussendlich Satz fünf mit 13:11 gewinnen. In der letzten Runde wartete dann Tsonga auf den kroatischen Riesen. Karlovic behielt auch da mit 7:6, 4:6, 7:6 und 7:6 die Oberhand.

Man darf wohl davon ausgehen, dass der 36 jährige in diesen Partien einige Kräfte hat liegen lassen. Gegen Tsonga gelangen ihm unglaubliche 41 Asse, um Murray zu besiegen muss er diese Statistik aber wohl weiterhin verbessern.

Andy Murray

Andy Murray lieferte uns in der letzten Runde gegen den Italiener Andreas Seppi ein etwas komisches Match. Nach ca. einer Stunde stand es 6:2 und 6:2 für Murray und alles deutete auf einen klaren Dreisatz Sieg hin. Seppi nahm sich dann eine medizinische Auszeit und ab da lief es für den Italiener wie geschmiert. Seppi holte sich Durchgang drei mit 6:1. Im vierten Durchgang gelang Seppi ein frühes Break und man dachte, dass die Partie nun vollkommen kippen würde.

Murray seinerseits nahm sich dann eine Auszeit und danach lief wieder alles für ihn. Seppi konnte kein Spiel mehr gewinnen so dass Murray durch ein 6:1 in die nächste Runde einzog. Auch Karlovic soll auf dem Weg zu einem zweiten Wimbledon Titel nur Durchgangsstation sein, doch er darf sich hier keinerlei Fehler erlauben.

Tipp

Wer auf einen einfachen Murray Sieg tippt kann nicht wirklich viel Geld verdienen. Hier gehen wir ganz einfach mal mathematisch vor. Mindestens zwei Sätze werden wohl im Tie Break entschieden was schon 26 Spiele ausmacht. Aus diesem Grund glaube ich, dass wir die von den Buchmachern vorgeschriebene Linie von über oder unter 36,5 Spielen überschreiten werden.

Tipp: über 36,5 Spiele – 1.79 Pinnacle Sports

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