In diesem Halbfinale treffen wohl die beiden Außenseiterinnen aufeinander. Garbine Muguruza ist eigentlich eher auf dem Sandbelag zuhause, zudem hat die junge Spanierin bisher keine überragende Saison hinter sich. Hier in Wimbledon feiert sie mit dem Einzug ins Halbfinale ihren bisher größten Erfolg ihrer Karriere.

Agnieszka Radwanska war vor zwei, drei Jahren schon einmal auf Schlagdistanz zur absoluten Weltspitze, doch auch sie hatte bisher nicht unbedingt ein tolles 2015. Die Erfahrung sollte für die Polin sprechen, doch Muguruza spielte bisher ein unglaubliches Turnier. Beide Spielerinnen standen sich bisher vier Mal gegenüber. Die Bilanz ist mit 2:2 ausgeglichen. Das letzte Duell gab es am Anfang des Jahres. In Dubai siegte Muguruza mit 6:4 und 6:2.

Garbine Muguruza

Wer die Auslosung beobachtet hat konnte nun wirklich nicht damit rechnen, dass wir die Spanierin in der Vorschlussrunde sehen werden. Nachdem die ersten beiden Partien mehr oder weniger einfach waren, wartete in der dritten Runde Angelique Kerber. Die Deutsche ging als klarer Favorit in das Match, doch Muguruza behielt in drei Sätzen die Oberhand. Der erste Durchgang wurde im Tie Break entschieden, den die Spanierin mit 14:12 gewinnen konnte. Dieses Satz war wohl das Beste, was wir im gesamten Turnierverlauf gesehen haben.

Im Achtelfinale besiegte sie die frühere Nummer eins Caroline Wozniacki in zwei Sätzen und im Viertelfinale gab es ein 7:5 und 6:3 gegen Bacsinzky. Bei den French Open kam sie immerhin bis ins Viertelfinale, doch ansonsten ist sie in diesem Jahr nicht groß in Erscheinung getreten. Muguruza weiß wie man Radwanska besiegen kann, also am Selbstvertrauen kann es nicht liegen sollte sie hier scheitern.

Agnieszka Radwanska

Die Polin war schon einmal unter den Top 5 Spielerinnen der Welt, doch nach sehr durchwachsenen letzten 12 Monaten ist sie bis auf Rang 13 gefallen. In ihrer Karriere hat sie bisher 14 Titel eingefahren, doch in dieser Saison ist sie noch ohne Erfolg. Wimbledon ist ihr absolutes Lieblingsturnier und auch auf Gras fühlt sie sich sehr wohl. Vor dem Turnier im Südwesten Londons zeigte sie schon in Eastbourne und Nottingham sehr ansprechende Leistungen.

Vor der Grascourt Saison hat sie aber wenig bis nichts vorzuweisen. Sowohl bei den French Open als auch den Australian Open war sie nicht zu sehen. Hier musste sie im gesamten Turnierverlauf erst einen Satz abgeben. Im Viertelfinale gegen Madison Keys siegte sie knapp mit 7:6, 3:6 und 6:3. Man sollte aber nicht vergessen, dass sie im Gegensatz zur Spanierin die viel einfachere Auslosung hatte.

Tipp

Man könnte fast eine Münze werfen um hier die Siegerin vorherzusagen. Radwanska zeigte zumindest auf Gras die Klasse früherer Tage. Garbine Muguruza fehlt die Erfahrung in solch großen Matches, doch sie hat das letzte Spiel gegen die Polin gewonnen. Wir denken daher, dass die Spanierin hier einen leichten Vorteil hat, auch weil sie das berühmte Momentum auf ihrer Seite hat.

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