Petra Kvitova – Eugenie Bouchard lautet das Wimbledon Finale 2014. Auf den ersten Blick sieht diese Finalpaarung mindestens so verrückt aus wie im vergangenen Jahr als sich Marion Bartoli und Sabine Lisicki gegenüberstanden. Wer von euch jedoch das Frauentennis etwas mehr verfolgt, hätte sich dieses Finale durchaus vorstellen können.

Ähnlich wie bei den Herren steht nun auch bei den Frauen eine Wachablösung an. Spielerinnen wie Na Li oder auch die große Serena Williams scheinen ihren Zenit überschritten zu haben. Besonders Serena kam in dieser Saison noch überhaupt nicht in die Gänge. Nun haben wir also ein Finale zwischen Kvitova und Bouchard.

Petra Kvitova

Die Tschechin fühlt sich auf Gras besonders wohl. In Wimbledon holte sie im Jahr 2011 ihren bisher einzigen Grand Slam Erfolg. Sie muss man auf dem Heiligen Rasen im Süden Londons immer zu den Favoriten zählen. Nach dem Triumph 2011 ist es etwas ruhig um sie geworden. Der Erfolg schien ihr damals ein wenig in den Kopf gestiegen zu sein.

Doch nun ist sie zurück. Das Jahr verlief bisher eigentlich nicht sonderlich gut. Die Nummer sechs der Welt konnte bisher noch keine großen Akzente setzen. Bei den Australian sowie den French Open blieb sie hinter den Erwartungen zurück. Wie aber schon angedeutet, ist Gras ihr mit Abstand beliebtester Belag. Bei diesem Turnier hatte sie nur in einem Match größere Probleme. Gegen Venus Williams musste sie über drei hart umkämpfte Sätze gehen.

Eugenie Bouchard

Auf der anderen Seite haben wir einen jungen aufstrebenden Star in der Tennis Szene. Eugenie Bouchard war bis vor einem Jahr wohl nur Tennis Insidern bekannt. Die junge Kanadierin hat sich mittlerweile bis auf Platz 13 in der Weltrangliste gespielt. Nach diesem Turnier wird man sie wohl unter den Top 10 wiederfinden.

Bouchard ist eine Spielerin für die ganz großen Turniere. Bei den Australian Open kam sie bis ins Halbfinale. Einige dachten schon, dass sie das nicht wiederholen könnte, doch bei den French Open zog sie erneut ins Halbfinale ein. Nun steht sie in ihrer jungen Karriere zum ersten Mal in einem Finale bei einem Grand Slam.

Bouchard musste gegenüber Kvitova auf dem Weg in dieses Finale die weitaus härteren Brocken aus dem Weg räumen. Da war zum einen der Sieg gegen Serena Williams Bezwingerin Alice Cornet, dann schaffte sie einen Erfolg gegen Angelique Kerber und im Halbfinale ging es gegen den anderen neuen aufstrebenden Star im Frauentennis Simona Halep. Die junge Kanadierin konnte all diese Gegnerinnen aus dem Weg räumen ohne dabei einen Satz abgeben zu müssen.

Tipp

Beide Spielerinnen stehen vollkommen verdient in diesem Finale. Kvitova hat den Vorteil, dass sie hier schon einmal war. Sie hat die Erfahrung von einem Endspiel in Wimbledon. Die junge Bouchard steht zum ersten Mal im Endspiel, da können einem die Nerven schon einmal einen Strich durch die Rechnung machen. Das Spiel von beiden ist sehr ähnlich. Sie kommen über einen druckvollen Aufschlag und wollen schnell den Punkt machen. Mir fällt es nicht einfach hier einen Favoriten auszumachen. Ich gehe davon aus, dass es ein sehr enges Match wird indem die Entscheidung vermutlich erst im dritten Satz fallen wird.

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