Die Washington Wizards und die New York Knicks starteten beide relativ schwach in die Saison und sind mit dem Abschneiden nach den ersten Spielen sicher nicht zufrieden. Das direkte Duell wird heute aber zumindest einem der Teams einen weiteren Sieg schenken und damit vielleicht weitere Sicherheit geben.

Die Wizards mit großen Problemen

Selbstvertrauen haben beide Mannschaften aber eigentlich genug, vor allem da sie mit Wall, Rose oder Melo All-Stars in ihren Reihen haben, die von ihrer Klasse überzeugt sind. Leider reichte ihre Klasse, oder auch die Klasse der restlichen Mannschaft allerdings nicht dazu um mehr als zwei bzw. vier Siege einzufahren. (Beide Teams spielten in der gestrigen Nacht – die Ergebnisse fehlten).

Vor allem bei den Wizards läuft es nicht rund. Symptomatisch dafür ein Interview von Marcin Gortat, in dem er sicher darüber beschwerte, dass die Bank der Wizards zu schlecht sei. Natürlich gehört sich eine solche Kritik nicht, doch ein Blick auf die Statistiken belegt Gortats Aussage. So haben die Wizards die offensiv zweitschlechteste Bank. Da die Starter allerdings auch zu den acht schwächsten Teams gehören, sollte er mit seiner Kritik allerdings vorsichtig sein und sich zunächst an die eigene Nase packen.

Grundsätzlich sind die Probleme der Wizards vielschichtig. Wall und Beal verpassten beispielsweise jeder zwei Spiele und auch Neuzugang Mahinmi konnte noch kein Spiel bestreiten. Dazu kommt Bradley Beal nur schwer in Fahrt, trifft er nur 36% seiner Würfe und kommt nur auf 15,4 Punkte pro Schnitt.

Offensiv und defensiv erleben sie zudem auch ständige Auf und Abs. Hinten kassieren sie in einer gewissen Regelmäßigkeit über 110 Punkte, offensiv erreichten sie die 100 Punkte Marke zwar hin und wieder, doch häufiger verfehlten sie diese und knackten diese Grenze nicht. Auch der Zusammenhalt der Mannschaft ist auf Grund der schwachen Ergebnisse nicht wirklich zufriedenstellend und so haben die Wizards eine Menge Probleme vor der Brust, die sie schnellstmöglich lösen müssen.

Die Knicks durchwachsen

Im heutigen Spiel gegen die Knicks bietet sich eine Chance, da auch die Knicks nicht den allerbesten Eindruck machten. Sie selbst sahen sich vor der Saison als Super-Team, doch mit sechs Niederlagen aus den ersten zehn Spielen, konnten sie ihren großen Worten bisher keine Taten folgen lassen.

Immerhin gewannen sie ihr letzten Spiel gegen die Dallas Mavericks, doch zuvor gab es zwei Niederlagen. Ein Teamspiel ist in New York noch nicht zu erkennen und Rose, Melo, Porzingis und Co. müssen dieses auf beiden Seiten des Feldes dringend verbessern. So erzielen die Knicks nur knapp über 100 Punkte pro Spiel, kassieren andererseits aber 106,5 Zähler pro Spiel.

Immerhin hält sich das Verletzungspech bisher in Grenzen, auch wenn Rose mit Knieproblemen gestern fraglich war. Die Knicks suchen also weiter nach dem richtigen Konzept und versuchen sich währenddessen weiter in der Triangle Offense. Diese brachte allerdings wenig Erfolg, wodurch durch die Probleme für Coach Hornacek größer werden. Schließlich ist die Offensive nicht das einzige Problem, denn defensiv lässt sich bisher auch keine Identität erkennen.

So treffen heute zwei Teams aufeinander, die derzeit mehr mit sich selbst beschäftigt sind, als dass sie sich gut auf ihre Gegner vorbereiten können. Da beide zudem auch noch das zweite Spiel einer back-to-back-Serie vor sich haben, wird es auch heute wieder schwer.

Tipp

Letztlich gewannen die Knicks bereits zwei Spiele mehr und machen individuell den insgesamt etwas stärkeren Eindruck. Die Wizards, die zugegebenermaßen ein recht anspruchsvolles Startprogramm hatten, hinterließen zudem nicht den Eindruck besonders gefährlich zu sein. Daher denke ich, dass die Knicks einen weiteren Erfolg einfahren könnten und angeführt von Melo und Porzingis (Rose bleibt fraglich) für Wall und Co. eine Nummer zu groß sind.

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Player to watch: Carmelo Anthony

Melo braucht in dieser Saison nicht mehr die Scoringlast der letzten Jahre zu tragen, führt das Team mit 22,6 Punkten aber trotzdem noch an. In acht der letzten neun Spiele scorte er zudem immer mindestens 20 Punkte und zeigt damit wichtige Konstanz. Auch heute wird er gegen die Wizards Gefahr ausstrahlen und seinen Schnitt mit 22 Punkten erreichen können.

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