• Spiel 1: BOS – WAS 123-111
  • Spiel 2: BOS – WAS 129-119 (OT)
  • Stand: 2-0 Boston Celtics

Isaiah Thomas hat es mal wieder geschafft. Mit einer Wahnsinns-Leistung führte er seine Boston Celtics zu einem 129-119 Overtime Sieg im zweiten Spiel gegen die Washington Wizards. Am Geburtstag seiner vor kurzem verstorbenen Schwester, überragte der quirlige Guard mit 53 Punkten und zeigte mit 29 Punkten im letzten Viertel und Overtime, warum er in dieser Saison so gefährlich ist. Nachdem die Wizards bereits in Spiel 1 den besseren Start erwischten, fanden sie sich auch im zweiten Spiel zu Beginn besser zu recht. 42 Punkte erzielten sie in Viertel Nummer 1, gleichzeitig kassierten sie „nur“ 29. John Wall war mit 19 Punkten dabei der Motor der Wizards, die natürlich voller Zuversicht in Spielabschnitt 2 gingen.

Hier wurde es dann zusehends unruhiger, da Boston die Intensität steigerte und insgesamt etwas härter spielte. Die Wizards schienen damit allerdings ein wenig überfordert und ließen die Celtics nach und nach herankommen. Kurz vor Ende des zweiten Viertels hatten sich die Celtics dann sogar die Führung erspielt, doch die Wizards behaupteten sich doch noch und gingen mit einer 67-64 Führung in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel sah es dann so aus, als würde sich das Team von John Wall wieder absetzen können. Nach vier Minuten in Halbzeit 2 hatten sie den Vorsprung auf 81-67 ausgebaut, doch Boston zeigte erneut Kampfgeist und kämpfte sich bis zum Ende des dritten Viertels wieder auf 5 Punkte Rückstand heran (89-84 für Washington).

Das vierte Viertel war dann von Beginn an spannend und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Fast schon in gewohnter Manier spielte sich nun auch Isaiah Thomas immer mehr in den Vordergrund und die Spannung wurde ebenfalls größer. Von Washingtons Überlegenheit vom Beginn des Spiels war nichts mehr zu spüren, doch auch Boston konnte sich keinen Vorteil herausspielen. 32 Sekunden vor dem Ende brachte Otto Porter Jr. die Wizards dann mit 114-112 in Führung. Thomas glich mit zwei Freiwürfen aus, bevor erst John Wall und anschließend Bradley Beal jeweils eine Chance zum Sieg für die Wizards hatten. Sie vergaben jedoch Beide, sodass es in die Verlängerung ging. Isaiah Thomas erzielte hier 9 der 15 Celtics-Punkte und führte sein Team so zum verdienten 129-119 Erfolg. Die Wizards werden sich ärgern, war die Ausgangslage in beiden Spielen sehr gut, verpassten sie es jedoch, einen Sieg aus Boston zu entführen.

Spiel 3

Die gute Nachricht für die Wizards ist natürlich, dass Spiel 3 wieder in Washington stattfindet. Die Schlechte ist allerdings, dass sie mit 0-2 zurückliegen, obwohl sie sich in den beiden ersten Spielen schon zweistellige Führungen heraus gespielt hatten. Ein wenig Sorge bereitet zudem der Blick auf Bradley Beal. Der 23jährige, der sich neben Wall zu einer festen Größe im Wizards-Spiel entwickelte, konnte im ersten Spiel mit 27 Punkten noch eine gute Leistung abrufen, doch in Spiel 2 erzielte er nur 14 Punkte und traf gerade einmal 4 seiner 15 Würfe.

Immer wieder hatte man das Gefühl, dass er mit der größeren Intensität und dem körperlichen Spiel der Celtics Probleme hatte. Er ließ Aggressivität vermissen und wirkte phasenweise teilnahmslos und gefrustet. Als zweitbester Spieler der Wizards muss mehr von ihm kommen, damit die Wizards eine Chance haben. Ansonsten konnte man den Wizards nicht mal einen Vorwurf machen. Die Starting Five scorte komplett zweistellig und auch Smith und Oubre konnten von der Bank mit 10 und 12 Punkten überzeugen. Es waren und sind also nicht die fehlenden Alternativen oder große Probleme in der Offensive, sondern kleinere Fehler und eine ausbaufähige Defensive, die es in den folgenden Spielen zu verbessern gilt.

Die Celtics müssen sich mal wieder die Kritik gefallen lassen, von Isaiah Thomas abhängig zu sein. Horford war hinter Thomas mit 15 Punkten und 12 Rebounds noch der beste Mann. Crowder und Bradley erzielten je 14 Punkte und zeigten sich ebenfalls solide, doch die Tatsache, dass Thomas dreimal mehr Punkte als der zweitbeste Scorer der Celtics erzielte, zeigt, dass insgesamt mehr Leistung vom gesamten Team kommen muss.

Nachdem die Celtics nun zwei Spiele gewinnen konnten, kann man trotzdem nicht davon ausgehen, dass sie Spiel 3 ebenfalls gewinnen. Den Heimvorteil sollte man nämlich nicht vernachlässigen, zudem bewiesen die Wizards durch ihre hohen Führungen bereits, dass sie durchaus das Zeug zum Sieg haben. Da sie heute die Fans im Rücken haben, sollten sie zumindest zu Hause einen Sieg einfahren können, nachdem sie auswärts zwei gute Chancen verstreichen ließen.

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