Neben den Teams von LeBron James konnten sich die Washington Wizards und Toronto Raptors in den letzten Jahren unter den Top-Teams der Eastern Conference behaupten. Auch in dieser Saison sieht es nicht anders aus, stehen die Wizards derzeit auf Rang 4 und die Raptors sogar auf dem ersten Platz der Tabelle. Die Fans dürfen sich also ein Topspiel der Eastern Conference freuen, bei dem die Raptors leichte Vorteile auf ihrer Seite haben.

Tipp: Toronto Raptors

Die ersten Spiele verliefen allerindgs ausgeglichen. Die Wizards gewannen das erste Spiel Anfang November im Toronto mit 107-96. Spiel Nummer 2 gewannen dann die Raptors, erneut vor den eigenen Fans mit 100-91. Im dritten und bisher letzten Spiel wurde es dann in Washington spannend und Bradley Beal wurde beim 122-119 Erfolg der Wizards mit 27 Punkten im letzten Viertel zum Matchwinner. Zuletzt waren die Raptors aber noch etwas besser drauf (9 Siege in den letzten zehn Spielen), sodass sie heute der Favorit sind.

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NBA – Washington Wizards (36-26) vs Toronto Raptors (43-17)

Der Saisonverlauf der Washington Wizards ist nicht wirklich geradlinig. So verschliefen sie den Saisonstart ein wenig und kam erst nach ein paar Wochen in Fahrt. Die Top Teams des Ostens (Toronto, Boston und die Cavs) waren aber selten in Reichweite und die Mannschaft machte nicht wirklich den Eindruck als würde sie besonders gut harmonieren. Dabei waren die Erwartungen nach den letzten Jahren hoch.

Ende Januar verletzte sich dann John Wall und bei einer Bilanz von 26-22 war unklar, in welche Richtung sich die Saison der Wizards entwickeln würde. Die Mannschaft von Scott Brooks hatte jedoch die richtige Antwort parat und gewann elf der 15 Spiele ohne ihren Point Guard. Anstatt sich jedoch über die Geschlossenheit der Mannschaft zu freuen, wurde genau diese zum Problem.

Center Marcin Gortat und Wall gerieten in den sozialen Medien aneinander, nachdem der Big-Man nach den Erfolgen ohne Wall auf das tolle Teamspiel der Wizards hinwies. Wall fühlte sich angegriffen und giftete zurück – immerhin räumten die Beiden ihre Probleme mittlerweile aus. Trotzdem fehlt der schnelle Point Guard weiterhin, doch die Wizards überzeugen weiter als Team. Bradley Beals Scoring ging im Februar trotz Walls Ausfall runter, da Washington den Ball laufen ließ und sich die Verantwortung auf viele Schultern verteilte. Der Erfolg gibt ihnen Recht und so verloren sie zwar das letzte Spiel gegen Golden State, gewannen zuvor aber fünf von sechs Spielen.

Die Toronto Raptors werden natürlich auch genau beobachtet haben, wie gut sich die Wizards entwickelt haben. Gleichzeitig können sie jedoch sehr Selbstbewusst in die Partie gehen, da die eigene Form wirklich gut ist. Neun Siege in den letzten Spielen sprechen für sich und selbst die einzige Niederlage gegen die Bucks, war wie das Ergebnis von 119-122 (nach Verlängerung) erahnen lässt, vermeidbar.

Mit einem halben Spiel Vorsprung auf die Celtics, stehen die Raptors aktuell auf Rang 1 und seit Ende Dezember haben sie sich kaum etwas zu Schulden kommen lassen. 20 von 27 Spielen konnten sie seitdem gewinnen und kein Spiel verloren sie mit mehr als sechs Punkten Unterschied. Fehlende Clutchness kann man den Raptors aber auch nicht vorwerfen, konnten sie eine Menge Spiele knapp gewinnen.

Doch wie der knappe Vorsprung in der Tabelle zeigt, dürfen sich die Wizards nicht auf den Erfolgen ausruhen. Zwar haben sie vor den Drittplatzierten Cavs bereits sieben Spiele Vorsprung und es scheint unwahrscheinlich, dass sie noch eingeholt werden, aber gerade Spiele gegen gute Teams wie Washington stärken das Selbstvertrauen und sollte bereits jetzt als gute Vorbereitung für die Playoffs gesehen werden. Zudem brauchen sie jeden Sieg um Platz 1 zu behaupten.

Glücklicherweise haben sie im Vorfeld dieses Spiel keine wichtigen Verletzten. Die Wizards müssen auch nur auf John Wall verzichten.

Player to watch: DeMar DeRozan

Der All-Star der Raptors durchlebt eine schwere Saison. Wie bekannt wurde hat er mit Depressionen zu kämpfen, versucht aber auch mit dem Basketball, gegen diese anzugehen. Immerhin läuft es gut für ihn und seine Mannschaft, auch wenn er selbst nicht ganz an die Leistungen der letzten Saison herankommt. Trotzdem bleibt er Topscorer der Raptors und der vielleicht wichtigste Offensiv-Part in Toronto. Dementsprechend darf man auch heute davon ausgehen, dass er alles gibt und seinen Schnitt mit 24 Punkten wieder erreichen kann.

 

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