Aalen – Darmstadt oder Abstiegsangst gegen Aufstiegshoffnung gleich zum Zweitliga-Auftakt im neuen Jahr. Während der VfR Aalen im dritten Jahr nach dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht ganz unerwartet gegen den Sturz in die Drittklassigkeit kämpft und auf Relegationsplatz 16 überwintert hat, ist der SV Darmstadt 98 mit bereits 33 Punkten die wohl größte Überraschung dieser Saison. Schon unerwartet aufgestiegen haben die vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelten Lilien sämtliche Skeptiker Lügen gestraft und dürfen nun sogar auf die Bundesliga hoffen.

Beide Mannschaften stehen sich zum 20. Mal gegenüber, allerdings nach dem Darmstädter 2:0-Sieg im Hinspiel erst zum zweiten Mal in der zweiten Liga. Insgesamt spricht die Bilanz mit acht Siegen, sechs Unentschieden und fünf Niederlagen für den VfR Aalen, der zu Hause nur eines von neun Duellen mit den Lilien verloren hat.

VfR Aalen

Aufgrund einer Vielzahl an verletzten Spieler aus dem Kreis der Stammelf wie Andre Hainault, Robert Lechleiter, Dominick Drexler oder Nejmeddin Daghfous verlief die Vorbereitung des VfR Aalen alles andere als optimal. Erst Anfang der Woche konnten am letzten Transfertag mit Markus Steinhöfer, Robert Schick und Lucao die Neuzugänge Nummer drei bis fünf vorgestellt werden, wobei die beiden letztgenannten Teile der Vorbereitung als Probespieler mitgemacht haben und deshalb ebenso integriert sind wie die von Eintracht Braunschweig ausgeliehenen Orhan Ademi und Gianluca Korte. Zu erwarten ist aber, dass Trainer Stefan Ruthenbeck in seiner Startelf überwiegend auf Bewährtes setzt. Von den Neuen darf nun Mittelstürmer Ademi davon ausgehen, von Beginn an dabei zu sein. So wird Ruthenbeck vermutlich die Mannschaft auf den Platz schicken, die bei RB Leipzig mit einem 1:1 eine vor allem in Sachen Defensivarbeit gute Generalprobe abgeliefert hat. Generell präsentierte sich der VfR in den Testspielen ordentlich: nach einer 2:3-Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers wurde mit dem FV Illertissen (5:0) ein starker Regionalligist ebenso besiegt wie der VfL Osnabrück (2:0). Gegen den VfL Wolfsburg II gab es ein 1:1.

Aufstellung VfR Aalen

Voraussichtliche Aufstellung: Fejzic – Ofosu-Ayeh, Mockenhaupt, Barth, Feick – Gjasula, Hofmann, Leandro – Ludwig, Ademi, Klauß

SV Darmstadt 98

Der SV Darmstadt 98 hat sein  starkes Halbjahr, das mit zehn Spielen ohne Niederlage beendet wurde, in der Vorbereitung bestätigt. Zwar unterlagen die Lilien Kairat Altmaty mit 0:1, doch sowohl gegen den SC Paderborn (1:1) als auch gegen Borussia Dortmund II (3:0) und den SV Sandhausen (1:0) stimmten Leistung und Ergebnis gleichermaßen.

Ein dickes Plus der Lilien ist neben der enormen Defensivstärke (nur 15 Gegentore), dass Trainer Dirk Schuster schon die gesamte Saison über kaum Ausfälle zu beklagen hat und folglich immer eine eingespielte Elf auf dem Platz steht. Zum Auftakt im neuen Jahr fehlt zwar Tobias Kempe wegen einer Schambeinentzündung, doch ansonsten sind inklusive der hochkarätigen Neuzugänge Yannick Stark und Jan Rosenthal alle Mann an Bord. Die beiden Neuen werden aufgrund ihrer kurzfristigen Verpflichtung in Aalen aber vermutlich zunächst nur auf der Bank sitzen, während wohl Maurice Exslager nach guter Vorbereitung den Platz von Kempe einnehmen wird.

Aufstellung SV Darmstadt 98

Voraussichtliche Aufstellung: Mathenia – Balogun, Sulu, Brégerie, Holland – Exslager, Jungwirth, Behrens, Heller – Gondorf  – Stroh-Engel

Tipp

Aalen hat sich in der Vorbereitung defensiv gut präsentiert und Darmstadt ist in der Rückwärtsbewegung ohnehin eines der besten Teams der Liga. Wenig Tore scheinen daher programmiert, wohingegen sich schwer einschätzen lässt, welches der beiden Teams besser aus der Winterpause kommt.

Tipp: Unter 2,5 – 1.60 Interwetten (die mit Abstand beste Quote)

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