Aalen – KSC, lediglich gut 150 Kilometer trennen beide Städte, was den Begriff Derby durchaus erlaubt, doch in der Tabelle liegen zwischen beiden Vereinen Welten. So geht es für den VfR Aalen auf Rang 16 stehend und punktgleich mit den beiden noch schlechter platzierten Klubs ausschließlich um den Klassenerhalt. Der Weg dorthin wird nicht einfach, nachdem die DFL in der Länderspielpause wegen Verstößen gegen Lizenzierungsauflagen einen Abzug von zwei Punkten verhängt hat und es nun schon vier Punkte Distanz zum rettenden Ufer sind. Der Karlsruher SC auf der anderen Seite befindet sich mitten im Aufstiegsrennen und liegt als Tabellenvierter nur einen Zähler hinter Rang drei.

Aalen und der KSC standen sich bislang fünfmal gegenüber. Zweimal in der Regionalliga in der Saison 2000/01 und seit der vergangenen Spielzeit in der 2. Bundesliga. Der KSC konnte dabei nur das allererste Aufeinandertreffen anno 2000 gewinnen und bringt es ansonsten auf zwei Remis und zwei Niederlagen.

VfR Aalen

Noch ist zwar nicht klar, wie der VfR Aalen auf den Punktabzug, gegen den noch ein Einspruch läuft, reagieren wird, doch wäre es keine Überraschung, wenn die von vielen schon abgeschriebene Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck eine gute Antwort auf die düsteren Prognosen gibt. Schon das 3:0 am vorvergangenen Spieltag im Kellerduell gegen Erzgebirge Aue hatte Aalen kaum jemand zugetraut, hatte die Elf doch zuvor zehn Pflichtspiele am Stück nicht gewonnen. Aktuell ist die Tendenz aber durchaus positiv, denn mittlerweile stehen drei Spiele hintereinander ohne Niederlage in der Bilanz. Zunächst wurde der SpVgg Greuther Fürth zumindest ein 1:1 abgetrotzt und nach dem Sieg über Aue nahm Aalen auch beim TSV 1860 München (1:1) einen nicht unverdienten Zähler mit.

Im Vergleich zur Partie bei den Münchner Löwen fällt nun allerdings Sechser Andreas Hofmann gelbgesperrt aus. Möglich, dass deshalb Kapitän Leandro aus der Innenverteidigung wieder ins defensive Mittelfeld rückt. Im Abwehrzentrum dürfte dann Sascha Mockenhaupt beginnen. Größter Hoffnungsträger ist derweil Collin Quaner, der in den letzten drei Spielen immer traf.

Aufstellung VfR Aalen

Voraussichtliche Aufstellung: Bernhardt – Ofosu-Ayeh, Barth, Mockenhaupt, Feick – Gjasula, Leandro – Kaufmann, Ludwig, Klauß – Quaner

Karlsruher SC

Der Karlsruher SC ist nach der Winterpause noch ungeschlagen, muss sich dennoch aber ein Stücj weit darüber ärgern, nur auf Platz vier zu stehen. Denn bei zwei Siegen mussten sich die Badener im Jahr 2015 fünfmal schon mit Unentschieden zufrieden geben. Besonders ärgerlich waren dabei die Punkteteilungen gegen Fortuna Düsseldorf (1:1) und RB Leipzig (0:0), als der KSC jeweils über eine Halbzeit lang in Überzahl agierte. Allgemein läuft es zu Hause beim Team von Trainer Markus Kauczinski nicht richtig rund. Auch gegen den VfL Bochum und gegen den 1. FC Kaiserslautern gab es nur ein 0:0, sodass mittlerweile vier Heimremis in Folge zu Buche stehen. Auswärts gelangen derweil nach der Winterpause beim 1. FC Heidenheim (1:0) und beim FC Ingolstadt (3:1) zwei Siege sowie ein 1:1 beim 1. FC Nürnberg.

Trainer Kauczinski wird seine Elf im Vergleich zum Remis gegen Kaiserslautern wohl nicht groß umbauen. Für den mit einem Muskelfaserriss fehlenden Gaetan Krebs dürfte Dimitrij Nazarov im offensiven Mittelfeld beginnen.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Gordon, Gulde, Max – Meffert, Yabo – Torres, Nazarov, Yamada – Hennings

Tipp

Der KSC verfügt mit 19 Gegentoren über die beste Defensive der Liga und wird den VfR Aalen, dessen 21 erzielte Treffer Minuswert bedeuten, in Schach halten. Weil Karlsruhe in der Fremde zudem derzeit sogar stärker einzuschätzen ist, spricht einiges für einen Auswärtssieg.

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