Aalen – Ingolstadt, beide Mannschaften kassierten am vergangenen Wochenende eine Niederlage, womit es sich aber in Sachen Gemeinsamkeiten aber schon weitgehend erledigt hat – einmal ausgeklammert, dass Ralph Hasenhüttl vor seiner Zeit beim FC Ingolstadt den VfR Aalen trainierte. In der laufenden Saison verfolgen beide Teams völlig unterschiedliche Ziele. Während Aalen seit letztem Wochenende auf Rang 17 und damit im Kampf um den Klassenerhalt mit dem Rücken zur Wand steht, führt Ingolstadt die Tabelle mit sechs bzw. acht Punkten auf den Relegationsrang und den ersten Nicht-Aufstiegsplatz an.

Bislang gab es zehn Partien zwischen beiden Vereinen, von denen Ingolstadt die Hälfte gewonnen hat. Aalen bringt es bislang bei zwei Remis auf drei Siege, die alle vor eigenem Publikum gelangen. Ingolstadt gewann dagegen nur eines der bisher fünf Gastspiele auf der Ostalb, nahm vergangene Saison aber immerhin ein torloses Remis mit. Das Hinspiel am fünften Spieltag ging am 12. September mit 4:1 an die Schanzer.

VfR Aalen

Der VfR Aalen scheint schweren Zeiten entgegenzugehen. Nachdem der Klub von der Ostalb zweimal mit bescheidenen wirtschaftlichen Möglichkeiten relativ souverän den Klassenerhalt geschafft hat, befindet sich die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck nun in der schwierigsten Lage seit dem Aufstieg 2012. Gegen den SV Darmstadt 98 reichte es zum Start ins neue Jahr zwar immerhin zu einem 0:0, doch angesichts der punktenden Konkurrenz im Tabellenkeller sind insbesondere zu Hause Unentschieden fast zu wenig. Anschließend verlor der VfR mit 0:1 beim 1. FC Kaiserslautern und präsentierte sich auf dem Betzenberg ausgesprochen harmlos. Weiterhin das größte Problem ist definitiv die Offensive, in der Winter-Zugang Orhan Ademi die Vorschusslorbeeren bislang nicht rechtfertigen konnte und in der Routinier Robert Lechleiter weiterhin nicht zur Verfügung steht. Mit Andre Hainault, Dominick Drexler und Nejmeddin Daghfous fallen zudem drei weitere potentielle Stammkräfte unverändert aus, was die personellen Variationsmöglichkeiten arg einschränkt.

Gut möglich, dass der VfR in gleicher Besetzung wie in Kaiserslautern antritt. Erneut könnte dabei Kapitän Leandro statt im Mittelfeld in der Innenverteidigung beginnen, um den Spielaufbau von ganz hinten heraus zu optimieren.

Aufstellung VfR Aalen

Voraussichtliche Aufstellung: Bernhardt – Mockenhaupt, Barth, Leandro, Feick – Hofmann – Ofosu-Ayeh, Ludwig, Gjasula, Klauß – Ademi

FC Ingolstadt

Nach dem 1:0 bei der SpVgg Greuther Fürth zum Start ins neue Jahr schien der FC Ingolstadt nahtlos an das überragende Halbjahr zuvor anzuknüpfen. Doch schon eine Woche später folgte mit dem 1:3 gegen den SV Sandhausen, der überhaupt erst zweiten Saisonniederlage, ein unerwarteter Dämpfer. Für Trainer Hasenhüttl, dessen Elf mit den eigenen Waffen geschlagen wurde, war die Pleite indes kein Drama. Der österreichische Fußball-Lehrer zeigte sich vielmehr überzeugt davon, dass seine Mannschaft aus der Partie lernen und schon in Aalen wieder deutlich verbessert auftreten wird.

Personell wird Hasenhüttl wegen des einen schwächeren Auftritts sicherlich nicht alles über den Haufen werfen. Vereinzelte Änderungen sind aber denkbar. So könnte etwa Lukas Hinterseer wie schon in der zweiten Hälfte anstelle von Moritz Hartmann stürmen und Robert Bauer wäre als Rechtsverteidiger eine Alternative zu Tobias Levels.

Aufstellung FC Ingolstadt

Voraussichtliche Aufstellung: Özcan – Levels, Hübner, Matip, Danilo – Groß, Roger, Morales – Lex, Hinterseer, Leckie

Tipp

Ingolstadt wird von Anfang an bemüht sein, den Ausrutscher der letzten Woche wettzumachen. Gelingt es den Schanzern an die Leistungen vor der Winterpause anzuknüpfen, wird die Partie nur einen Sieger haben, zumal Aalen gemessen an der Qualität im Kader nüchtern betrachtet in der Tabelle nicht ganz verkehrt steht.

Tipp: Sieg FC Ingolstadt – 2.05 Bwin (im Moment tolle Aktionen für Bestandskunden!)

Bwin BonusWertungLink
50€
Bwin Erfahrungen
Besuchen

Liveticker und Statistiken