Aalen – Aue, Abstiegskampf pur ist angesagt beim Duell des Tabellenletzten mit dem -sechzehnten. Der VfR Aalen ist seit vergangenem Wochenende Träger der roten Laterne und benötigt nach acht Spielen in Folge ohne Sieg endlich wieder ein Erfolgserlebnis, um sich befreien zu können. Erzgebirge Aue steht mit nur einem Punkt auf dem Relegationsplatz und hat nach starkem Start ins neue Jahr zuletzt an Schwung verloren.

In der Vergangenheit gab es dieses Duell siebenmal. Während in der 3. Liga beide Duelle torlos endeten, gewann Aalen in der 2. Bundesliga bei zwei Remis und einer Niederlage zweimal. 2:2 und 2:0 lautete der Endstand bei den beiden bisherigen Gastspielen des FC Erzgebirge auf der Ostalb.

VfR Aalen

Seit dem prestigeträchtigen 1:0-Sieg im Derby beim 1. FC Heidenheim am 16. Spieltag wartet der VfR Aalen auf einen Dreier. Anschließend gab es eine 1:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg, ehe sich Heimunentschieden gegen RB Leipzig (0:0), den, SV Darmstadt 98 (0:0), den FC Ingolstadt (1:1) und Greuther Fürth (1:1) mit Auswärtsniederlagen beim FC St. Pauli (1:3), bei 1. FC Kaiserslautern (0:1) und beim SV Sandhausen (0:2) abwechselten. Außerdem verlor der VfR im DFB-Pokal nicht ganz unerwartet mit 0:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Gegen den direkten Konkurrenten aus Aue zählt nun nur ein Heimsieg, damit das rettende Ufer in Reichweite bleibt. Trainer Stefan Ruthenbeck, der trotz der Misserfolge das uneingeschränkte Vertrauen der Vereinsführung genießt, wird im Vergleich zum Remis gegen Fürth wohl nicht viele Änderungen vornehmen. Positive Signale gibt es aber aus dem Lazarett: mit Dominick Drexler und Andre Hainault sind zwei Spieler mit Stammplatzpotential nach langer Pause wieder ins Training eingestiegen. Hainault könnte sogar gleich gefragt sein, sollte der angeschlagene Sascha Mockenhaupt ausfallen.

Aufstellung VfR Aalen

Voraussichtliche Aufstellung: Bernhardt – Ofosu-Ayeh, Barth, Mockenhaupt, Feick – Hofmann – Ludwig, Gjasula, Leandro, Klauß – Quaner

Erzgebirge Aue

Nach einem für Winterpausen-Verhältnisse großen Umbruch mit acht Neuzugängen ist Erzgebirge Aue furios ins neue Jahr gestartet und hat gegen RB Leipzig (2:0) sowie bei Fortuna Düsseldorf (3:2) optimal gepunktet. Das anschließende 0:1 gegen den SV Darmstadt 98 war dann aber ein herber Dämpfer. Vor allem auch, weil der bis dahin überragende Neuzugang Bobby Wood eine Knieverletzung erlitt und noch weitere Wochen ausfällt. Beim FC St. Pauli gelang danach zwar ein nicht unwichtiges 0:0 gegen einen direkten Konkurrenten, doch beim 0:3 gegen den FC Ingolstadt lieferte Aue die schwächste Leistung im neuen Jahr ab. Ein Grund dafür ist sicherlich die Verletzungsmisere, denn zu Wood hatten sich schon vor dem Ingolstadt-Spiel mit Clemens Fandrich und Arvydas Novikovas zwei weitere Leistungsträger gesellt, ehe auch noch Linksverteidiger Nils Miatke einen Kreuzbandriss erlitt.

Trainer Tomislav Stipic, der den vorübergehend zur zweiten Mannschaft abgeschobenen Romario Kortzorg zurückholte, muss in Aalen daher erneut umstellen, wobei es auch noch den gelbgesperrten Michael Fink zu ersetzen gilt. Eine zur Hälfte neue Viererkette mit Sebastian Hertner und Rene Klingbeil muss sich freilich erst finden. Weitere Änderungen etwa mit Roman Golobart in der Innenverteidigung, Klingbeil als Rechtsverteidiger und Vladimir Rankovic dafür im Mittelfeld sind nicht ausgeschlossen.

Aufstellung Erzgebirge Aue

Voraussichtliche Aufstellung: Männel – Rankovic, Vucur, Klingbeil, Hertner – Schönfeld, Benatelli – Alibaz, Müller – Diring – Mugosa

Tipp

Im Duell zweier offensivschwacher Mannschaft hat das Team mit dem ersten Tor sehr gute Chancen, das Spiel zu gewinnen. Während schwer vorherzusagen ist, wem der erste Treffer gelingt, ist angesichts der dürftigen Offensivreihen eine torarme Partie wahrscheinlich.

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