Aalen – Nürnberg, die beiden Sieger des vergangenen Wochenendes wollen die nun noch drei Partien vor der Winterpause dazu nutzen, um sich für die verbleibenden 15 Partien ab Februar eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen. Für den durch zwei Erfolge am Stück auf Rang 15 gekletterten VfR Aalen kann das Ziel dabei nur Klassenerhalt lauten. Nürnberg ist zwar auch nur Zwölfter, dürfte aber bei lediglich sieben Punkten Rückstand auf den dritten Platz eine Aufholjagd in Richtung Aufstiegsplätze noch nicht gänzlich abgehakt haben. Dafür muss der Club aber am besten schon in Aalen nachlegen.

Beide Vereine trennen lediglich rund 130 Kilometer, doch ein Pflichtspiel gegeneinander gab es bislang noch nicht.

VfR Aalen

Als der VfR Aalen am 21. November beim VfL Bochum mit 0:4 unterlag und damit seine vierte Niederlage in Serie kassierte, hatten viele Experten die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck schon fast abgeschrieben. Umso überraschender fiel die anschließende Reaktion mit zwei Siegen gegen Fortuna Düsseldorf (2:0), das auswärtsstärkste Team der Liga, sowie beim zuvor zu Hause noch ungeschlagenen 1. FC Heidenheim (1:0) aus. Insbesondere der Erfolg im Ostalb-Derby in Heidenheim hat die Stimmung in Aalen trotz unverändert vorhandener Finanzprobleme deutlich aufgehellt. Der Glaube an den Klassenerhalt ist zweifelsohne wieder richtig vorhanden. Steigerungsbedarf besteht trotz der jüngsten beiden Siege aber auch. So stellt der VfR mit lediglich 13 Treffern in 16 Partien den schwächsten Angriff der Liga.

Coach Ruthenbeck wird gegenüber dem Spiel in Heidenheim wohl nicht allzu viel verändern. Nach abgesessener Gelbsperre könnte aber Arne Feick auf die linke Abwehrseite zurückkehren, wo Dennis Chessa allerdings eine sehr beachtliche Startelfpremiere feierte und sich deshalb auch eine weitere Chance verdient hätte.

Aufstellung VfR Aalen

Voraussichtliche Aufstellung: Bernhardt – Ofosu-Ayeh, Barth, Leandro, Feick – Hofmann – Daghfous, Ludwig, Gjasula, Drexler – Quaner

1. FC Nürnberg

Nach dem Trainerwechsel von Valerien Ismael zu Rene Weiler Anfang November hat der 1. FC Nürnberg unverkennbare Fortschritte gemacht. Präsentierte sich die Defensive gleich beim Einstand Weilers gegen den FC Ingolstadt (2:1) und trotz der 0:1-Niederlage auch bei Eintracht Braunschweig verbessert, so wusste der Club beim 2:1 gegen den TSV 1860 München am Montag auch in der Offensive mit einigen gelungenen Aktionen zu überzeugen. Ein Handicap ist zwar die nach wie vor vorhandene Abhängigkeit von Alessandro Schöpf und Jakub Sylvestr, doch ist dieses Duo in Top-Form auch ein Garant für Tore, die es bei erst 18 Treffern bisher nicht im Überfluss zu bejubeln gab. Soll noch ein Angriff in Richtung Aufstiegsplätze erfolgen, ist es darüber hinaus zwingend erforderlich, die bislang äußerst dünne Auswärtsbilanz mit vier Punkten aus acht Partien aufzupolieren.

Im Vergleich zum Sieg gegen die Münchner Löwen wird Coach Weile vermutlich keine Wechsel vornehmen. Dem nach verbüßter Rotsperre wieder verfügbaren Javier Pinola, der von Dave Bulthuis auf der linken Abwehrseite gut vertreten wurde, droht damit die Bank.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Rakovsky – Celustka, Mössmer, Hovland, Bulthuis – Petrak, Polak – Koch, Schöpf, Füllkrug – Sylvestr

Tipp

Aalen sieht meistens dann gut aus, wenn sich der Gegner um Spielkontrolle bemüht und Räume für Konter lässt. Im Wissen um diese Aalener Qualität dürfte Nürnberg eher zurückhaltend beginnen, um nicht ins offene Messer zu laufen. Gelingt es, diese Spielanlage durchzuziehen und vorne eine der wohl nur wenigen Chancen zu nutzen, feiert der Club seinen zweiten Auswärtssieg.

Tipp: Sieg 1. FC Nürnberg – 2.75 Betsafe

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