Bochum – 1860, beide Vereine stehen sich als Nachbarn in einer Tabellenregion gegenüber, in der man sich eigentlich nicht aufhalten wollte. Mit 18 Punkten auf Rang 13 liegend hat der VfL Bochum noch die etwas bessere Zwischenbilanz als der TSV 1860 München mit seinem 15 Zählern, doch vom eigentlichen Vorhaben, vorne mitzumischen, sind beide weit entfernt. Erst einmal geht es nun darum, die Abstiegszone auf Abstand zu halten bzw. zu distanzieren.

Nach bisher 40 Duellen spricht die Bilanz mit 22 Siegen klar für den VfL, während es die Löwen bei acht Remis nur auf zehn Erfolge bringen. In Bochum liest sich die Statistik mit elf Heimsiegen, sechs Remis und nur zwei Erfolgen von Sechzig noch deutlicher.

VfL Bochum

Die Formkurve des VfL Bochum gleicht einem Auf und Ab. Noch nie verloren die Blau-Weißen zwei Spiele in Folge, feierten aber ebenso wenige zwei Erfolge am Stück. Aktuell befindet sich die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek indes in ihrer bislang längsten Phase ohne Dreier. Nach einem 2:1 gegen den 1. FC Heidenheim (2:1) am elften Spieltag wurde zunächst bei der SpVgg Greuther Fürth (1:2) verloren und danach reichte es gegen Eintracht Braunschweig (1:1) sowie bei Dynamo Dresden (2:2) nur zu Unentschieden, die indes wegen der Qualität der Gegner eher als Punktgewinne zu werten waren. Am vergangenen Wochenende kassierte der VfL dann aber bei Arminia Bielefeld ein enttäuschendes 0:1.

Auch wenn Johannes Wurtz nach verbüßter Gelbsperre zurückkehrt, stellt sich die personelle Situation beim VfL weiterhin alles andere als rosig dar, zumal nun nicht nur die verletzten bzw. in der Reha arbeitenden Stammkräfte Thomas Eisfeld, Kevin Stöger, Stefano Celozzi, Patrick Fabian und Felix Bastians ausfallen, sondern auch noch Fragezeichen hinter den Bielefeld verletzt ausgewechselten Jan Gyamerah und Pawel Dawidowicz stehen.

Aufstellung VfL Bochum

Voraussichtliche Aufstellung: Riemann – Gyamerah, Hoogland, Dawidowicz, Perthel – Losilla, Stiepermann – Merkel, Wurtz, Quaschner – Mlapa

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2,25
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TSV 1860 München

Nach gutem Start mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen ist der TSV 1860 München holte der TSV 1860 München aus den folgenden sechs Partien nur einen Zähler und fand sich damit schnell wieder im Tabellenkeller wieder. Der Einzug in die zweite Pokalrunde durch einen Sieg im Elfmeterschießen bei den Würzburger Kickers sowie ein 6:2 danach gegen Erzgebirge Aue erwiesen sich dann nur als ein Strohfeuer, dem ein 2:3 beim SV Sandhausen und ein 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern folgten. Anschließend musste Trainer Kosta Runjaic gehen, doch auch unter Interimscoach Daniel Bierofka setzte es bei Eintracht Braunschweig (1:2) zunächst eine Niederlage, bevor am letzten Samstag gegen Dynamo Dresden ein glücklicher 1:0-Erfolg gelang.

Drei personelle Änderungen nahm Bierofka vor dem Spiel gegen Dresden vor und lag damit zumindest mit Blick auf das Ergebnis richtig. Wahrscheinlich, dass es in Abwesenheit der weiter verletzten Ribamar, Victor Andrade und Sebastian Boenisch diesmal keine Änderungen gibt.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Ortega – Stojkovic, Uduokhai, Mauersberger, Wittek – Bülow – Lacazette, Liendl – Aigner, Aycicek – Olic

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3,40
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Tipp

Bierofka hat die Löwen schon einmal aus misslicher Lage befreit und der Erfolg gegen Dresden könnte nun durchaus längerfristigen Auftrieb geben, zumal mit Bochum ein stark ersatzgeschwächter Gegner mit angeknackstem Selbstvertrauen wartet.

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