Bochum – Lautern, gleich zum Auftakt des neunten Spieltages der 2. Bundesliga steht ein Kracher auf dem Programm. Der noch immer ungeschlagene VfL Bochum hat sich in den ersten Wochen der Saison mit 18 von 24 möglichen Punkten zum Kreis der Aufstiegskandidaten gesellt, dem der 1. FC Kaiserslautern von Anfang an angehörte. Allerdings sind nur neun Punkte aus Sicht der Pfälzer eine sehr magere Ausbeute.

Schon 66-mal gab es dieses Duell in der Vergangenheit, wobei die Bilanz mit 28 Siegen bei 21 Remis und nur 17 Niederlagen ziemlich klar für den FCK spricht. Allerdings vor allem wegen einer exzellenten Ausbeute auf dem Betzenberg, denn in Bochum hat der VfL mit zwölf Siegen, elf Unentschieden und nur zehn Niederlagen leicht die Nase vorne. Von den letzten vier Gastspielen in Bochum verlor Lautern bei zwei Siegen und zwei Remis allerdings keines.

VfL Bochum

Aufstellung VfL Bochum

Voraussichtliche Aufstellung: Luthe – Celozzi, Cacutalua, Bastians, Perthel – Hoogland, Losilla – Bulut, Haberer, Terrazzino – Terodde

Der VfL Bochum hat mit inklusive DFB-Pokal sechs Siegen am Stück einen Traumstart in die neue Saison hingelegt und dabei die schon gelungene Vorbereitung, in der unter anderem Borussia Dortmund besiegt wurde, bestätigt. Seit dem 1:0 am fünften Spieltag gegen den TSV 1860 München, das zumindest ein Stück weit glücklich war, warten die Blau-Weißen aber auf den nächsten Dreier. Sowohl beim SV Sandhausen als auch gegen Fortuna Düsseldorf und zuletzt am Dienstag bei Arminia Bielefeld stand am Ende lediglich ein 1:1. Nichtsdestotrotz ist man in Bochum mit dem bisherigen Saisonverlauf natürlich hochzufrieden.

Im neunten Saisonspiel ist Bochums Trainer Gertjan Verbeek wohl erstmals zu einer Änderung seiner Startelf gezwungen. Für den in Bielefeld frühzeitig verletzt ausgeschiedenen Felix Bastians wird wohl Malcolm Cacutalua beginnen. Auch, weil Jan Simunek wegen Achillessehnenproblem wohl erneut nicht zur Verfügung steht.

1. FC Kaiserslautern

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Zimmer, Stipic, Heubach, Löwe- Ring, Karl – Halfar     Jenssen – Görtler, Przybylko

Mit acht Punkten aus den ersten vier Spielen hat der 1. FC Kaiserslautern einen guten Start in die neue Saison hingelegt, allerdings nur im Auftaktspiel beim MSV Duisburg (3:1) richtig überzeugen können. Seit dem 1:0 am vierten Spieltag gegen den SC Paderborn, das trotz des Sieges aufgrund einer schwachen Leistung von Pfiffen begleitet wurde, gelang dem FCK aber kein Dreier mehr. Vielmehr setzte es beim 1. FC Heidenheim (1:3), gegen den SC Freiburg (0:2) und nun am Dienstag gegen den 1. FC Nürnberg (0:3) bei nur einem Remis beim TSV 1860 München (1:1) drei Niederlagen. Die Pleite gegen Nürnberg war nun das letzte Spiel unter Trainer Kosta Runjaic, von dem sich der Verein am Tag danach trennte. Bis auf Weiteres unternimmt mit Konrad Fünfstück der bisherige Coach der zweiten Mannschaft das Kommando.

Nachdem Runjaic keine funktionierende Mannschaft gefunden hat, wird Fünfstück sicherlich an der einen oder anderen Stellschraube drehen. Sicher nicht dabei ist im Vergleich zum Spiel gegen Nürnberg der rotgesperrte Patrick Ziegler.

Tipp

Nach einem Trainerwechsel werden oft verschüttete Kräfte freigesetzt. Weil es beim VfL Bochum in den letzten Partien nicht mehr ganz rund lief, ist gut möglich, dass der FCK etwas mitnimmt, zumal sich die individuell durchaus gut besetzte Mannschaft zuletzt klar unter Wert verkauft hat.

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