Stuttgart – 1860, zwei der namhaftesten Zweitligisten, die beide lieber heute als morgen in die Bundesliga zurückkehren würden, stehen sich am zehnten Spieltag gegenüber. Der VfB Stuttgart liegt als Tabellensechster bei nur einem Punkt Rückstand auf Rang drei zumindest einigermaßen auf Kurs Wiederaufstieg, wohingegen der TSV 1860 München den Erwartungen einmal mehr hinterherhinkt und mit lediglich acht Zählern nur knapp vor der Abstiegszone rangiert.

Schon 76 Duelle gab es bisher zwischen beiden Vereinen, doch es ist das erste Aufeinandertreffen seit der Saison 2003/04. Mit 30 Siegen bei 27 Unentschieden und nur 19 Niederlagen spricht die bisherige Statistik relativ klar für den VfB, der zu Hause mit 18 Siegen, 13 Remis und acht Pleiten eine noch klarere Bilanz vorweisen kann.

VfB Stuttgart

Schon mehrfach war man beim VfB Stuttgart guter Dinge, in der 2. Bundesliga angekommen zu sein, doch dann setzte es einen herben Dämpfer. Als nach durchwachsenem Start mit drei Punkten aus den ersten beiden Spielen im Pokal beim FC Homburg (3:0) und beim SV Sandhausen (2:1) gewonnen wurde, folgten ein 1:2 gegen den 1. FC Heidenheim und der Rücktritt von Trainer Jos Luhukay wegen internen Zwistigkeiten.

Unter Interimstrainer Olaf Janßen feierten die Schwaben dann beim 1. FC Kaiserslautern (1:0) und gegen Eintracht Braunschweig (2:0) zwei Siege, die der neue Coach Hannes Wolf beim VfL Bochum (1:1) und mit der stärksten Saisonleistung gegen die SpVgg Greuther Fürth (4:0) auf vier ungeschlagene Spiele in Folge ausbaute. Am vergangenen Wochenende kam der VfB dann allerdings denkbar schlecht aus der Länderspielpause und ging bei Dynamo Dresden mit 0:5 unter.

Während Hajime Hosogai mit einem Zehenbruch ausfällt, kehren Simon Terodde und Tobias Werner zumindest in den Kader zurück. Für Daniel Ginczek reicht es derweil wohl noch nicht ganz, doch auch so verfügt Coach Wolf über jede Menge Möglichkeiten, um auf die Pleite von Dresden zu reagieren.

Aufstellung VfB Stuttgart

Voraussichtliche Aufstellung: Langerak – Großkreutz, Baumgartl, Pavard, Insua – Zimmermann – Asano, Gentner, Özcan, Maxim – Terodde

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TSV 1860 München

Mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen sowie dem Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals durch ein 2:1 gegen den Karlsruher SC hat der TSV 1860 München einen vielversprechenden Start hingelegt und im Umfeld so manchen Fan von der Bundesliga träumen lassen.

Doch seitdem lief bei den Löwen nicht mehr viel zusammen. Auf ein 1:2 gegen den 1. FC Union Berlin wurde mit einem 2:2 beim FC St. Pauli zunächst zwar noch ordentlich reagiert, doch danach sind inzwischen drei Niederlagen in Folge gegen Hannover 96 (0:2), bei den Würzburger Kickers (0:2) und gegen Fortuna Düsseldorf (1:3) notiert, die zumindest teilweise einhergingen mit völlig enttäuschenden Leistungen.

Die Löwen Verantwortlichen haben nach der Pleite gegen Düsseldorf Konsequenzen angekündigt, die sich trotz weiterhin zahlreicher Ausfälle auch in der Mannschaftsaufstellung niederschlagen dürften. Die nach ihrer Einwechslung überzeugenden Rodnei und Victor Andrade haben auf jeden Fall gute Chancen auf die erste Elf , in der möglicherweise auch Neuzugang Sebastian Boenisch nach auskurierter Muskelblessur stehen könnte.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Boenisch, Rodnei, Mauersberger, Wittek – Liendl – Adlung, Perdedaj – Matmour, Victor Andrade – Mölders

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Tipp

Nach dem Debakel von Dresden wird Stuttgart sicher von Anfang an auf Wiedergutmachung bedacht sein und entsprechend entschlossen in die Partie gehen. Gegen ersatzgeschwächte und zuletzt ganz schwache Löwen sollte das zum Sieg reichen.

Tipp: Sieg VfB Stuttgart – 1.80 WilliamHill (sehr gutes Wettangebot und 100% seriös)

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