Stuttgart – St. Pauli; im DFB-Pokal sind beide eine Runde weiter, doch die Gefühlslage fällt völlig unterschiedlich aus. Während der VfB Stuttgart einen vielversprechenden Start hingelegt und seine Stellung als Aufstiegsfavorit untermauert hat, droht dem FC St. Pauli allem Anschein nach eine schwierige Saison. Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Partien und angesichts vieler Probleme kann es erst einmal nur darum gehen, sich in der 2. Bundesliga ein Polster nach unten aufzubauen.

Nach 19 Duellen liest sich die Statistik mit 13 Siegen des VfB recht einseitig. St. Pauli gelangen bei vier Unentschieden lediglich zwei Erfolge. In Stuttgart traten die Kiezkicker zehnmal an und kassierten bei einem Remis neun Niederlagen. Entpsrechend fallen auch die Wettquoten aus.

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Tipp

Klammert man die Nachlässigkeiten von Heidenheim aus, ist der VfB Stuttgart seine Favoritenrolle bislang gerecht geworden. Die Schwaben verfügen indes auch über den besten Kader und werden gegen einen schon früh in der Saison kriselnden FC St. Pauli nichts anbrennen lassen.

Tipp: Sieg VfB Stuttgart – 1,55 (Bet3000)

VfB Stuttgart

Nach einer Vorbereitung mit Licht und Schatten hat der VfB Stuttgart sehr gut in die neue Saison gefunden. Gegen Mitabsteiger Hannover 96 landeten die Schwaben zum Auftakt einen 2:1-Sieg und setzten damit gleich ein Ausrufezeichen. Anschließend wartete mit dem Gastspiel beim 1. FC Heidenheim direkt die nächste hohe Hürde, die nur beinahe komplett übersprungen wurde. Doch nach einer 2:0-Führung wurde der VfB in Heidenheim zu nachlässig und kassierte noch den 2:2-Ausgleich. Dafür war am Montag in der ersten Runde des DFB-Pokals die nötige Konzentration über 90 Minuten vorhanden. Bei Hansa Rostock setzte sich Stuttgart letztlich knapp mit 1:0 durch und schaffte so auch die Revanche für das vor einem Jahr erlittene Erstrunden-Aus.

Aufstellung VfB Stuttgart

Der im Pokal angeschlagen fehlende Stammkeeper Gregor Kobel wird zurückerwartet. Orel Mangala, in Rostock früh ausgewechselt, muss derweil wohl passen. Hinter Holger Badstuber steht zudem ein Fragezeichen. Marcin Kaminski und Sasa Kalajdzic fallen unverändert aus, wohingegen Emiliano Insua nach seinem Muskelfaserriss in den Kader rücken könnte. Ebenso wie der am Dienstag verpflichtete Wataru Endo.

Voraussichtliche Aufstellung: Kobel – Stenzel, Kempf, Badstuber, Sosa – Karazor, Ascacibar, Castro, Didavi – Al Ghaddioui Gomez

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FC St. Pauli

Nach einer von Verletzungen durchzogenen Vorbereitung, in der Trainer Jos Luhukay mehrfach Verstärkungsbedarf anmahnte und Probleme ansprach, hat der FC St. Pauli einen ordentlichen Start in die neue Saison hingelegt. Bei Arminia Bielefeld waren die Kiezkicker einem Auftaktsieg nahe, kassierten aber spät noch den 1:1-Ausgleich. Die erhoffte Bestätigung  blieb indes aus. Stattdessen unterlag St. Pauli der SpVgg Greuther Fürth zu Hause mit 1:3. Und auch im DFB-Pokal bei Regionalligist VfB Lübeck bekleckerten sich die Braun-Weißen nicht mit Ruhm. Zwar konnte ein 0:2-Rückstand gedreht werden, doch in der Verlängerung fing sich St. Pauli noch den 3:3-Ausgleich ein. Im Elfmeterschießen hatte die Luhukay-Elf aber das glücklichere Ende für sich.

Aufstellung FC St. Pauli

Der im Pokal vom Platz gestellte Dimitrios Diamantakos darf in der Liga spielen. Außerdem könnten Johannes Flum und Rico Benatelli nach zwei Wochen im Mannschaftstraining in den Kader rücken. Auch bei Youngster Finn Ole Becker besteht Hoffnung. Luca Zander, Henk Veerman, Philipp Ziereis, Luis Coordes, Boris Tashchy, Leo Östigard und der gerade erst operierte Kapitän Christopher Avevor fallen dagegen weiterhin aus. Unabhängig davon dürfte Trainer Luhukay im Vergleich zum Pokalspiel wieder zu einer Viererkette zurückkehren.

Voraussichtliche Aufstellung: Himmelmann – Kalla, Hornschuh, Knoll, Buballa –  Buchtmann – Miyaichi, Sobota, Möller Daehli, Conteh – Diamantakos

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