Stuttgart – St. Pauli, ein klangvolles Duell rundet den ersten Spieltag der neuen Zweitliga-Saison am Montagabend ab. Der VfB Stuttgart geht als Top-Favorit auf den Aufstieg in sein erstes Jahr im Unterhaus nach 39 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur Bundesliga, muss mit dieser Rolle aber erst einmal zurecht kommen.

Der FC St. Pauli war derweil in der vergangenen Saison mit Rang vier eine positive Überraschung und will daran nun anknüpfen, was indes nicht einfach werden dürfte.

Nach bislang 17 Begegnungen, 16 davon in der Bundesliga und eine im DFB-Pokal, zählt Stuttgart wahrlich nicht zu den Lieblingsgegnern des FC St. Pauli. Denn elf dieser 17 Vergleiche gewann der VfB und verlor bei vier Remis nur zweimal gegen die Kiez-Kicker. In Stuttgart ist die VfB-Bilanz mit acht Siegen und einem Unentschieden annähernd makellos.

VfB Stuttgart

Nach dem Abstieg haben mehrere Leistungsträger wie Filip Kostic oder Lukas Rupp nebst weiteren Kaderspielern, die entweder weg wollten oder keinen neuen Vertrag erhielten, den Verein verlassen. Ein größerer Umbruch war folglich nicht zu vermeiden, ist aber noch nicht abgeschlossen. Dafür verliefen die Testspiele schon ordentlich. Bei der SG Sonnenhof Großaspach gelang zunächst ein 2:1-Sieg und bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall ein deutliches 6:1, bevor gegen den FC St. Gallen ein Test über insgesamt 120 Minuten mit 4:1 gewonnen wurde.

Besiegt wurde auch der FC Wohlen (2:0), wohingegen es gegen den FC Wil 1900 nur zu einem 1:1 reichte. Die Partie gegen Spartak Moskau musste witterungsbedingt zur Pause bei einer 1:0-Führung abgebrochen werden und gegen den FC Zbrojovka Brünn gelang ein 4:0-Erfolg. Die Generalprobe gegen die SpVgg Greuther Fürth begann mit einem schnellen Rückstand wenig optimal, wurde am Ende aber doch noch mit 3:1 gewonnen.

Auch wenn noch einige Verstärkungen gesucht werden, kann Trainer Jos Luhukay schon eine namhafte Mannschaft mit Qualität aufbieten. Ob der seit geraumer Zeit von muskulären Problemen geplagte Kevin Großkreutz spielen kann, ist allerdings sehr fraglich.

Aufstellung VfB Stuttgart

Voraussichtliche Aufstellung: Langerak – Klein, Kaminski, Baumgartl, Insua – Hosogai, Gentner – Großkreutz, Maxim, Zimmer – Terodde

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FC St. Pauli

Nach der guten Vorsaison hat der FC St. Pauli mit Enis Alushi, Marc Rzatkowski und Lennart Thy drei Leistungsträger verloren, deren Abgänge nicht ganz einfach zu kompensieren sind. Gerade in der Offensive scheint der Umbau aber schon gelungen, wohingegen hinter dem zentralen Mittelfeld noch Fragezeichen stehen. Der Auftritt bei der Generalprobe gegen den FC Sevilla (1:2) machte aber Hoffnung auf eine erneut gute Saison.

Begonnen hat die Vorbereitung mit Siegen gegen die SpVgg Billstedt-Horn (8:0), gegen Viktoria Berlin (1:0) und beim SV Babelsberg (3:0), ehe sich Borussia Dortmund (2:3) als eine Nummer zu groß erwies. Gegen den FK Ufa (2:0) und Zbrojovka Bünn (0:1) gab es ebenso Höhen und Tiefen wie bei einem Blitzturnier in Osnabrück mit Spielen gegen Cardiff City (1:2) und Borussia Mönchengladbach (0:0, 4:5 n.E.).

Trainer Ewald Lienen verfügt taktisch und personell über verschiedene Möglichkeiten. In Stuttgart ist so ein 4-4-2 mit eher defensiven Außenspielern zu erwarten. Ausfälle gibt es aktuell keine zu beklagen.

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Himmelmann – Hornschuh, Sobiech, Ziereis, Buballa – Hedenstad, Avevor, Buchtmann, Kalla – Bouhaddouz, Picault

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Tipp

St. Pauli dürfte zwar nicht viel schwächer sein als im letzten Jahr, doch Stuttgart verfügt über einen Kader, mit dem der Aufstieg mehr oder weniger Pflicht ist. Zu Hause werden die Schwaben wohl nicht viele Punkte abgeben und auch St. Pauli besiegen, sofern die Kiez-Kicker keinen Sahnetag erwischen.

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