Stuttgart – Braunschweig, das Top-Spiel des sechsten Spieltages der 2. Bundesliga steigt in der Mercedes-Benz-Arena. Der VfB Stuttgart wurde von Anfang an als Top-Favorit auf den Aufstieg gehandelt und will dieser Einschätzung nach den Unruhen der letzten Woche nun endlich gerecht werden, wobei der Trend zumindest leicht nach oben zeigt.

Eintracht Braunschweig hat sich derweil mit einem famosen Start mit fünf Siegen aus den ersten fünf Spielen zum Mitfavoriten aufgeschwungen, muss nun aber die wohl bisher schwierigste Aufgabe lösen.

Nach 41 Duellen, 38 davon in der Bundesliga und drei im DFB-Pokal, spricht die Bilanz mit 19 Siegen klar für den VfB, während es die Eintracht bei neun Remis nur auf 13 Erfolge bringt. In Stuttgart hat der VfB 14 von 21 Begegnungen gewonnen und bei fünf Unentschieden nur zwei verloren.

VfB Stuttgart

Als Absteiger mit viel individueller Qualität im Kader und für Zweitliga-Verhältnisse enormen finanziellen Mitteln wird vom VfB Stuttgart nichts andere als der direkte Wiederaufstieg erwartet. Mit dem schmeichelhaften 2:1 gegen den FC St. Pauli gelang den Schwaben der Start zwar, doch danach machte das 0:1 bei Fortuna Düsseldorf gleich deutlich, dass die Saison kein Selbstläufer wird.

Ein 3:0 im Pokal beim FC Homburg und ein 2:1-Sieg beim SV Sandhausen nährten danach zwar die Hoffnung darauf, dass der VfB in Liga zwei angekommen ist, doch das anschließende 1:2 gegen den 1. FC Heidenheim bedeutete einen herben Rückschlag, zumal danach der Rücktritt von Trainer Jos Luhukay für viel Unruhe sorgte. Dennoch entführten die Schwaben im ersten Spiel mit Interimstrainer Olaf Janßen mit einem 1:0-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern drei Punkte.

Nachdem Janßen vor seinem Debüt gleich vier Veränderungen an der ersten Elf vorgenommen hat, sind nun nicht viele Wechsel zu erwarten. Denkbar ist aber, dass die Mannschaft der zweiten Halbzeit mit Kevin Großkreutz anstelle von Tobias Werner beginnt.

Aufstellung VfB Stuttgart

Voraussichtliche Aufstellung: Langerak – Klein, Sunjic, Baumgartl, Insua – Hosogai, Gentner – Großkreutz, Maxim – Asano, Terodde

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Eintracht Braunschweig

Wie in der Saison 2012/13, an deren Ende der Aufstieg in die Bundesliga stand, hat Eintracht Braunschweig auch diese Saison wieder mit fünf Siegen am Stück begonnen. Getrübt wird die Zwischenbilanz nur ein wenig durch das Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals durch eine 0:1-Niederlage nach Verlängerung bei den Würzburger Kickers, die zuvor beim Zweitliga-Start mit 1:0 besiegt worden waren.

Am zweiten Spieltag lieferte die Eintracht beim FC St. Pauli dann eine in allen Belangen überzeugende Vorstellung ab und gewann verdient mit 2:0, ehe nach dem Pokal-Aus der 1. FC Nürnberg mit 6:1 aus dem Stadion geschossen wurde. Nach der Länderspielpause tat sich Braunschweig dann sowohl bei Erzgebirge Aue (2:0) als auch gegen den SV Sandhausen (2:1) schwerer, behielt in beiden Spielen aber nicht zuletzt dank der individuellen Qualität die Oberhand.

Viel musste Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht im bisherigen Saisonverlauf aufgrund der guten Leistungen seiner Mannschaft nicht umstellen, obwohl die zweite Reihe durchaus einige vielversprechende Akteure bereit hielte. In Stuttgart wäre es nicht überraschend, würde die gegen Sandhausen siegreiche Elf erneut auflaufen.

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Fejzic – Ofosu-Ayeh, Decarli, Valsvik, Reichel – Moll, Schönfeld – Omladic, Khelifi – Nyman, Kumbela

Tipp

Braunschweig reist sicherlich sehr selbstbewusst nach Schwaben, trifft aber auf einen individuell noch stärkeren Gegner, der mit dem Trainerwechsel womöglich erst richtig Fahrt aufnimmt. Dass sich der VfB diesmal nicht in der klaren Favoritenrolle befindet, dürfte kein Nachteil sein.

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