Stuttgart – Nürnberg, beide wurden vor der Saison zum Kreis der heißesten Aufstiegsanwärter gezählt und sich den Erwartungen zumindest mit etwas Verspätung gerecht geworden. Der VfB Stuttgart hat sich eher stabilisiert und besitzt nach 13 Spieltagen mit 26 Punkten auf Rang zwei stehend eine gute Ausgangsposition, während der 1. FC Nürnberg länger gebraucht hat, um in die Spur zu finden und deshalb mit sieben Zählern weniger nur Zehnter ist. Bei fünf Zählern Rückstand auf Rang drei und einer klar positiven Tendenz sind die Franken aber dennoch zu beachten.

Schon 108-mal standen sich beide Vereine gegenüber, wobei aber nur vier Begegnungen in den 70er-Jahren in der 2. Bundesliga stattfanden. Mit 46 Siegen weist der VfB die bessere Bilanz auf, während Nürnberg bei 26 Unentschieden nur auf 36 Erfolge kommt. In Stuttgart stehen 29 Heimsiegen zehn Remis und 14 Club-Siege gegenüber.

VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart mit sechs Punkten aus den ersten vier Spielen und dem frühen Rücktritt von Trainer Jos Luhukay einen alles andere als optimalen Saisonstart hingelegt, dann aber unter  Interimscoach Olaf Janßen mit zwei Siegen die Erfolgsspur gefunden, in der zunächst auch der neue Trainer Hannes Wolf mit vier Zählern aus seinen ersten beiden Partien blieb, ehe bei Dynamo Dresden gleich mit 0:5 verloren wurde. Seitdem aber kassierten die Schwaben nur noch im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach (0:2) eine Niederlage, während in der Liga zunächst gegen den TSV 1860 München (2:1), im Derby beim Karlsruher SC (3:1) und gegen Arminia Bielefeld (3:1) drei Siege hintereinander gelangen. Und am vergangenen Wochenende nahmen die Schwaben auch im schweren Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin (1:1) zumindest einen Punkt mit.

Nach der überraschenden Dreierkette in Berlin dürfte Coach Wolf diesmal wieder auf eine Viererreihe setzen, in die Kevin Großkreutz nach abgesessener Sperre zurückkehren wird. Hajime Hosogai ist nach längerer Verletzungspause derweil wohl noch kein Kandidat für die Startelf. Selbiges gilt für Tobias Werner.

Aufstellung VfB Stuttgart

Voraussichtliche Aufstellung: Langerak – Großkreutz, Pavard, Baumgartl, Insua – Zimmermann, Gentner – Carlos Mané, Özcan, Asano – Terodde

Quote
Anbieter
Bonus
Link
1,91
€100

1. FC Nürnberg

Zwei Unentschieden und danach vier Niederlagen am Stück waren für den 1. FC Nürnberg gleichbedeutend mit einem kapitalen Fehlstart, ehe ein 3:1 am siebten Spieltag bei Arminia Bielefeld zum Wendepunkt wurde. Gegen den 1. FC Union Berlin (2:0), beim Karlsruher SC (3:0) und gegen Hannover 96 (2:0)  gewann Nürnberg danach drei weitere Begegnungen, musste sich dann aber im Pokal dem FC Schalke 04 (2:3) knapp geschlagen geben. Beim FC St. Pauli reichte es in der Folge nur zu einem eher enttäuschenden 1:1, bevor bei Erzgebirge Aue in schmeichelhafter 2:1-Erfolg glückte und zuletzt gegen die Würzburger Kickers kurz vor Schluss zumindest ein 2:2 gerettet wurde.

Neben den Langzeitverletzten Tim Matavz und Patrick Erras fällt auch der gelbgesperrte Kapitän Miso Brecko in Stuttgart sicher aus, für den es keinen gelernten Ersatz auf der rechten Abwehrseite gibt. Vermutlich wird Even Hovland deshalb auf die Seite gezogen und Georg Margreitter muss nach wochenlanger Verletzungspause direkt von Beginn an im Zentrum ran. Denn Dave Bulthuis droht als Alternative auch auszufallen. Fraglich sind zudem Laszlo Sepsi und Tim Leibold.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Kirschbaum – Hovland, Margreitter, Mühl, Sepsi – Petrak, Behrens – Kempe, Möhwald, Leibold – Burgstaller

Quote
Anbieter
Bonus
Link
4,30
€100

Tipp

Stuttgart ist gut drauf, spielt zu Hause und hat anders als der zuletzt nicht mehr ganz so überzeugende Club kaum Personalsorgen. Deshalb und wegen der generell größeren Qualität im VfB-Kader glauben wir an einen Heimsieg.

Tipp: Sieg VfB Stuttgart – 1.91 William Hill (neuer fairer 100€ Bonus)

Anbieter
Bonus
Link
williamhill erfahrungen
€100

Liveticker und Statistiken