Der Aufschwung es VfB unter Thomas Schneider ist zuletzt etwas ins Stocken geraten. Beim HSV reichte es nur zu einem 3:3. Dennoch war dieser Wechsel genau das richtige, denn unter Labaddia hatte sich die Mannschaft nicht mehr weiterentwickelt. Besonders im Angriff zeigen sie sich stark verbessert. Stuttgart schoss in den sechs Spielen unter Thomas Schneider 16 Tore, das sind so viele wie in der letzten Saison in der kompletten Rückrunde. Stuttgart kassierte in dieser Saison genauso viele Niederlagen wie Nürnberg (beide je drei), hat aber doppelt so viele Punkte auf dem Konto (zwölf) wie der Club (sechs).

Sakai plagen muskuläre Probleme. Möglich, dass ihn Schwaab ersetzt. Weil Rüdiger gesperrt ist, würden dann Haggui und Niedermeier die neue Innenverteidigung bilden.

Das 3-3 wäre sicherlich anders einzuschätzen, wenn Stuttgart dabei nicht dreimal eine Führung aus der Hand gegeben hätte. Das 3-3 fiel sogar nur drei Minuten nach dem Führungstreffer. Solche defensiven Blackouts sind es, die das Team immer wieder sehr wichtige Punkte kosten.

In Nürnberg haben sie nun endlich einen neuen Trainer gefunden. Der Herr Verbeek kommt vom holländischen Erstligisten AZ Alkmar. Er ist dafür bekannt, durchschnittlichen Mannschaften einen tollen offensiven Stil zu verpassen. Wenn ihm das gelingt, werden sie ihn im Frankenland auf Händen tragen. Man muss ihm aber sicherlich etwas Zeit geben, seine Vorstellungen umsetzen zu können.

Nürnberg ist besonders auf fremden Plätzen ein ernstzunehmender Gegner. Sie brachten in dieser Saison von vier der fünf Auswärtsspiele einen Punkt mit. Auch gegen den VfB rechnen sie sich etwas aus. Vermutlich wird Verbeek weitgehend auf die Mannschaft bauen, die in Frankfurt ein 1:1 holte. Ginczek und Feulner sind aber wieder fit.

Die Franken müssen endlich ihre große Liebe zu den Unentschieden verlieren. Sie haben eigentlich nur drei Niederlagen, also so viele wie Schalke 04, die jedoch auf Platz fünf stehen. Hier zeigt sich sehr klar welchen Unterschied der damalige Wechsel auf das drei-Punkte-System gebracht hat.

Voraussichtliche Aufstellung Stuttgart: Ulreich – G. Sakai, Schwaab, Niedermeier, Boka – Kvist, Gentner – Harnik, Traoré – Maxim – Ibisevic

Voraussichtliche Aufstellung Nürnberg: R. Schäfer – Chandler, Nilsson, Pogatetz, Plattenhardt – Stark, Hasebe – Mak, Kiyotake, Drmic – Ginczek

VfB Stuttgart – 1. FC Nürnberg Tipp

Nürnberg hat einen neuen Trainer, der die Mannschaft sicher nach vorne bringen wird. Es wird allerdings noch ein wenig dauern, bis dies Früchte tragen wird. Auswärts sind sie zwar stärker als daheim, dennoch glaube ich, dass Stuttgart dieses Spiel gewinnt. Die Mannschaft hat einfach mehr Potenzial als der heutige Gegner.

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